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Neue Covid-19-Studie zur Virusverbreitung bei Kindern
Wie häufig erkranken Kinder an Covid-19 und welche Rolle spielen sie bei der Ausbreitung des Coronavirus?

Was wird in der Studie untersucht?

Im Rahmen der COVID-19 Pandemie wurden Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten geschlossen. Schwere Krankheitsverläufe von COVID-19 bei Kindern sind nach bisher vorliegenden Daten aus verschiedenen Ländern zum Glück sehr selten. Für Deutschland gibt es hierzu bisher noch keine Daten.
Das Universitätsklinikum Tübingen beteiligt sich an einer Studie, die an allen vier Universitätsklinika in Baden-Württemberg unter Federführung der Universitätskinderklinik in Heidelberg durchgeführt wird. Insgesamt sollen 2000 Kinder mit jeweils einem dazugehörigen Elternteil teilnehmen. Wir untersuchen, wie hoch der Anteil an Erwachsenen und Kindern ist, die bereits mit SARS-CoV-2 (dem neuartigen Coronavirus) infiziert wurden und inwieweit sie Gefahren ausgesetzt wären, wenn Schulen, Kindergärten und KITAs wieder öffnen.

Wer kann an der Studie teilnehmen?

An der Studie teilnehmen können Kinder im Alter von 1 bis 10 Jahren aus Baden-Württemberg zusammen mit einem, im selben Haushalt lebenden Elternteil. 

Kinder, die in den vergangenen Wochen eine Notbetreuung erhalten haben, sind für uns von besonderem Interesse.

Sie können leider nicht an der Studie teilnehmen, wenn

  • Ihr Kind ist nicht mindestens 12 Monate alt oder bereits 11 Jahre oder älter ist
  • Sie oder Ihr Kind akut erkrankt sind
  • Sie oder Ihr Kind bereits in der Vergangenheit positiv auf COVID-19 getestet wurden
  • Sie und Ihr Kind nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben
  • Sie oder Ihr Kind an einer schweren, angeborenen Erkrankung oder einem Immundefekt leiden

Eine ärztliche Untersuchung oder Behandlung Ihres Kindes ist im Rahmen der Studie nicht möglich.

Wie läuft die Studie ab?

Nach Anmeldung erhalten Sie einen Termin zur Vorstellung auf dem Tübinger Festplatz. Bereits bei der Anmeldung erhalten Sie eine Elterninformationsbroschüre und ein Dokument zur Einwilligungserklärung, sowie einen Elternfragebogen. Wir bitten Sie, diese - wenn möglich – bereits zuhause auszudrucken und ausgefüllt und unterschrieben zum Termin mitzubringen.

Nach Prüfung der Dokumente und Klärung offener Fragen werden von Ihrem Kind und Ihnen je 

  • ein Nasen-Rachen-Abstrich gemacht und 
  • eine Blutprobe (2-3 ml) entnommen. 

Der Nasen-Rachen-Abstrich wird auf SARS- CoV-2 RNA (das Erbgut des Virus) untersucht. Ein positives Abstrichergebnis würden wir Ihnen in wenigen Tagen mitteilen. Ob es Antikörper (körpereigene Abwehrstoffe) gegen SARS-CoV-2 gibt, im Falle einer bereits (unbemerkt) durchgemachten Infektion, wird über die Blutuntersuchung festgestellt. Das Ergebnisses liegt nach einigen Wochen vor und wird Ihnen dann umgehend mitgeteilt.

Die Teilnahme an der Studie nimmt ca. 30 min in Anspruch. Falls Sie für die Blutentnahme bei Ihrem Kind eine örtliche Betäubung mithilfe eines speziellen Pflasters wünschen, sollten Sie aufgrund der Einwirkzeit ca. 45 Minuten zusätzlich einplanen. 

So nehmen Sie an der Studie teil

UPDATE: Derzeit keine freien Termine!

Vielen Dank an alle Eltern und Kinder, die sich schon gemeldet haben!
Die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Tübingen bemüht sich, zusätzliche Testkapazitäten zu schaffen. Sobald neue Termine verfügbar sind, werden wir darüber informieren.


Wir bitten Sie, nur nach vorheriger Terminvereinbarung mit einer Mund-Nasen-Bedeckung für Sie und Ihr Kind auf dem Tübinger Festplatz zu kommen.

Rückfragen

Covid-19-BaWü-Studienteam an der Kinderklinik Tübingen
Center for Pediatric Clinical Studies (CPCS)

frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: 07071-29-84798 (8-17 Uhr an Werktagen)


E-Mail-Adresse: corona-kinder-studie@med.uni-tuebingen.de


Wir sagen Danke!

Für die neue Covid-19-Studie zur Virusverbreitung bei Kindern wurde in nur 14 Tagen auf die Beine gestellt, was sonst meist rund zwei Jahre benötigt. 

Möglich war dies nur, weil neben den tapferen Kindern und ihren Eltern wirklich jede beteiligte Mitarbeiterin und jeder beteiligte Mitarbeiter hier am Uniklinikum alles gegeben hat. 

Für ihren ganz besonderen Einsatz bedanken sich deshalb Dr. Hanna Renk, Professor Axel Franz, Dr. Corinna Engel und Professor Rupert Handgretinger

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