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Nuklearmedizin und Klinische Molekulare Bildgebung
Department für Radiologie

530

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72076 Tübingen


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Untersuchung der Schilddrüse - nicht-invasive Verfahren

Schilddrüsendiagnostik

Die Untersuchung der Schilddrüse hat das Ziel, krankhafte Veränderungen ihrer Größe, Struktur und Funktion nachzuweisen bzw. auszuschließen. Hierzu dient zunächst die sorgfältige Befragung des Patienten (Anamnese-Erhebung), bei der sowohl aktuelle Beschwerden wie auch frühere Erkrankungen erfasst werden. Hieran schließt sich eine körperliche Untersuchung an, deren Schwerpunkt das Abtasten der Halsorgane darstellt, die jedoch je nach Bedarf bis zu einer Untersuchung des gesamten Körpers erweitert werden kann. Anhand der so erhobenen Befunde wird eine Verdachtsdiagnose gestellt, aus der sich die Wahl der erforderlichen weiteren Untersuchungen ableitet.

Schilddrüsen - Sonographie

Bei der Sonographie (Ultraschall-Untersuchung) werden von einem Schallkopf hochfrequente (d.h. nicht hörbare) Schallwellen erzeugt und über die Hautoberfläche in die darunter liegenden Gewebe geleitet und dort reflektiert. Hierbei werden die Schallwellen in Abhängigkeit von den Gewebeeigenschaften verändert (z.B. gestreut, geschwächt oder ausgelöscht). Die reflektierten Wellen werden im Schallkopf wieder gemessen und zu einem Bild mit hoher räumlicher Auflösung (unter günstigen Bedingungen bis 1 mm) verarbeitet. Bei der Untersuchung der Schilddrüse können neben der Ausmessung des Organs (Größe in ml) Knoten nachgewiesen und charakterisiert werden (solide, mit Flüssigkeit gefüllt, verkalkt, Abgrenzung gegen die Umgebung, Echogenität gegenüber der gesunden Schilddrüse). Auch eine Beurteilung der Nachbarorgane (Blutgefäße, Lymphknoten, Speicheldrüsen) ist im Rahmen derselben Untersuchung möglich.

Duplex - Sonographie

Mit dieser Technik wird die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes auf Grund des sog. Doppler-Effekts dargestellt. Bei der sog. Power-Doppler Technik wird auf die exakte Analyse der Flussgeschwindigkeit und -richtung verzichtet, dafür jedoch eine sehr empfindliche Darstellung des Blutflusses auch in kleinen Gefäßen erreicht. Bezogen auf die Diagnostik der Schilddrüse erlaubt dies eine qualitative Abschätzung der Durchblutungsintensität des Organes, insbes. jedoch einzelner Regionen (z.B. Knoten). Hieraus lassen sich bei typischer Ausprägung Rückschlüsse auf die Erkrankungsart (z.B. Basedow Erkrankung) bzw. Dignität eines Knotens ableiten (gut- oder bösartig).

Elastographie

Hierbei handelt es sich um eine noch relativ neue Technik, bei der die regionale Härte des Gewebes (z.B. Knoten der Schilddrüse oder Lymphknoten) beurteilt wird. Ziel ist es auch hier, Hinweise über die Dignität zu erhalten. Da die Wertigkeit dieser Methode noch nicht abschließend beurteilt werden kann, dient sie derzeit nur als Ergänzung zu den o.g. Sonographie-Techniken.

Zertifikate und Verbände

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