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Konsiliarlabor für kongenitale Virusinfektionen
| Ansprechpartner |
Telefon |
|
|---|---|---|
| Prof. Dr. med. Gerhard Jahn (Ärztlicher Direktor) |
E-Mail |
07071/29-8 23 48 |
|
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Klaus Hamprecht (Oberarzt)
|
E-Mail |
07071/29-8 46 57 |
| Sekretariat: Frau Haag | 07071/29-8 02 49 | |
| Fax |
07071/29-55 52 |
Arbeits- und Forschungsschwerpunkte
Das Institut für Medizinische Virologie und Epidemiologie der Viruskrankheiten ist Konsiliarlaboratorium für kongenitale Virusinfektionen des Robert-Koch-Institutes Berlin und führt in diesem Zusammenhang Beratungen, Diagnostik sowie wissenschaftliche Studien durch.
Kongenitale CMV-Infektion
Die kongenitale CMV-Infektion ist weltweit die häufigste angeborene Virusinfektion. Sie beruht in den meisten Fällen auf einer Primärinfektion der Schwangeren.
Das infizierte Neugeborene kann in etwa 10% der Fälle schwere Symptomatik aufweisen. Etwa 10-15% der bei Geburt klinisch unauffälligen infizierten Neugeborenen kann im Laufe des Kleinkindalters ein-und beidseitige Hörstörungen bis zur Taubheit entwickeln.
Im Rahmen einer Kooperation mit der Universitätsfrauenklinik Tübingen untersuchen wir die Inzidenz sowie die Virustransmission auf das Neugeborene.
Das infizierte Neugeborene kann in etwa 10% der Fälle schwere Symptomatik aufweisen. Etwa 10-15% der bei Geburt klinisch unauffälligen infizierten Neugeborenen kann im Laufe des Kleinkindalters ein-und beidseitige Hörstörungen bis zur Taubheit entwickeln.
Im Rahmen einer Kooperation mit der Universitätsfrauenklinik Tübingen untersuchen wir die Inzidenz sowie die Virustransmission auf das Neugeborene.
Postnatale CMV-Infektion
Der häufigste Mutter-Kind-Übertragungsweg von CMV ist das Stillen. Die durch Muttermilch erworbene CMV-Primärinfektion des reifen Neugeborenen ist in aller Regel asymptomatisch. Bei manchen Frühgeborenen jedoch kann die CMV-Infektion mit klinischer Symptomatik assoziiert sein.
Nahezu jede Mutter reaktiviert CMV während des Stillens.
Nahezu jede Mutter reaktiviert CMV während des Stillens.
In Kooperation mit der Abt. Neonatologie der Universitätskinderklinik Tübingen untersuchen wir Dynamik und Ursachen der CMV-Reaktivierung stillender Mütter. Ein neues Verfahren zur Virusinaktivierung in Muttermilch wird biochemisch und klinisch evaluiert.
Informieren Sie sich vorab unter der Rubrik "Aufgaben" über die Leistungen, die wir Ihnen bieten.
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