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Forschungsstelle für Experimentelle Ophthalmologie

Die Forschungsstelle für Experimentelle Ophthalmologie ist am Forschungsinstitut für Augenheilkunde angesiedelt.

Forschungsschwerpunkte

Erbliche Netzhautdegenerationen wie Retinitis Pigmentosa (RP) bilden in den Industrieländern eine Hauptursache für Blindheit. In der Forschungsstelle für Experimentelle Ophthalmologie suchen wir nach Behandlungmöglichkeiten für RP und ähnliche Erkrankungen, welche mit Defekten der Photorezeptoren einhergehen. Aufgrund unserer Forschungsergebnisse zu Mechanismen des Zelltods glauben wir, dass Kombinationen aus neuroprotektiven Therapien und dem Ersatz erkrankter Netzhautzellen den vielversprechendsten Ansatz zu Erhaltung und Wiederhersllung der Sehfunktion darstellen.

In verschiedenen Tiermodellen und retinalen in-vitro-Kulturen studieren wir die Signalwege, die am Überleben oder Absterben von Photorezeptor-Zellen beteiligt sind. Darauf aufbauend werden verschiedene neuroprotektive Verfahren auf ihre Wirksamkeit beim Schutz der Photorezeptoren vor dem Zelltod erprobt. Eine weitere Therapie-Strategie zur Erhaltung der Sehkraft beruht auf dem Ersatz erkrankter Zellen durch noch undifferenzierte Retinazellen, die sich nach Implantation zu funktionierenden Phototrezeptoren ausdifferenzieren und in das vorhandene retinale System integrieren.

 
 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage Experimental Ophthalmology (eng.)

 

Leitung

 

Marius Ueffing

 

Prof. Dr. Marius Ueffing

Tel. 07071/29-8 40 20
Fax 07071/19-45 60
 








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