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Psychotherapieforschung

Psychotherapie bei schweren psychischen Störungen

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Wirksamkeit und Wirkungsweise von Psychotherapie bei schweren psychischen Störungen, insbesondere bei Psychosen. Es ist nach dem heutigen Stand der Forschung als gesichert anzusehen, dass Psychotherapie in der Behandlung von schweren psychischen Störungen eine wichtige Rolle spielt. Jedoch ist die Forschung in diesem Bereich unterentwickelt. Der Arbeitsgruppe ist es gelungen, mit Hilfe substanzieller Förderung durch DFG und BMBF ein Forschungsprogramm zur Psychotherapie bei Psychosen aufzubauen, in dem verschiedene Behandlungsphasen und Behandlungsschwerpunkte in den Mittelpunkt gerückt werden. Multizentrische, randomisierte, klinische Studien erlauben Wirksamkeitsaussagen auf hohem Niveau und ermöglichen weitergehende Forschung zur Wirkungsweise dieser Behandlungsstrategien.

 

Aktuelle Studien/Projekte
Projekt Information
Positive
Seit Anfang 2007 wird der Forschungsverbund zur Psychotherapie psychotischer Syndrome vom BMBF gefördert. Er besteht aus einer zentralen multizentrischen klinischen Studie und verschiedenen damit assoziierten Forschungsprojekten. Die Projekte des Verbundes sollen Aufschluss geben über die Wirksamkeit und Wirkungsweise der durchgeführten Psychotherapie, über neurobiologische und neuropsychologische Korrelate der Symptomatik und der Therapiewirkung sowie die gesundheitsökonomische Bewertung. Der Verbund wird von Prof. Dr. Klingberg geleitet.
Tones Zentrales Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob Kognitive Verhaltenstherapie eine Reduktion der Negativ-Symptomatik bei schizophrenen Störungen bewirkt. Das Studiendesign ist multizentrisch (Universitätskliniken Tübingen, Frankfurt und Düsseldorf), prospektiv, einfach-blind, randomisiert und kontrolliert. Die klinische Studie vergleicht Kognitive Verhaltenstherapie (Experimentalbedingung) und Kognitive Remediation (Kontrollbedingung) auf ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Negativ-Symptomatik der Schizophrenie
Kompetenznetz Schizophrenie

Das Kompetenznetz Schizophrenie ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Netzwerk von Universitäts- und Versorgungseinrichtungen, das sowohl Forschungsprojekte auf internationalem Niveau durchführt als auch die Umsetzung von neuen Erkenntnissen in den Behandlungsalltag fördert. Eine detaillierte Beschreibung des Kompetenznetzes, die die Bedürfnisse aller Interessentengruppen (Betroffene, Angehörige, Fachleute, Presse) aufgreift, ist unter www.kompetenznetz-schizophrenie.de zu finden.

 

Gegenwärtig befindet sich das Kompetenznetz in der dritten Förderphase, die den Transfer von Forschungsergebnissen in die Versorgung in den Mittelpunkt stellt.

B2-Studie  

 

Leitung

platzhalter90

Prof. Dr. Stefan Klingberg
Tel. 07071/29-8 23 30
 

 

 

 

 

 






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