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Tübinger Urologe erhält C. E. Alken-Preis
Renommierter Forschungspreis geht an PD Dr. Jens BedkePrivatdozent Dr. med. Jens Bedke (36), Oberarzt an der Tübinger Universitätsklinik für Urologie, erhielt den diesjährigen C. E. Alken-Preis. Die mit 10.000 Schweizer Franken dotierte Auszeichnung wurde ihm beim 35. Alken-Preisträger-Treffen anlässlich eines internationalen wissenschaftlichen Symposiums vom 24. bis 26. November in Wiesbaden verliehen.
Jens Bedke erhielt den C. E. Alken-Preis für seine Forschungsarbeiten zu Abstoßungsmechanismen der angeborenen Immunabwehr bei Nierenkrebs und in der Nierentransplantation. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt in der Untersuchung immunologischer Mechanismen, die zu einem Einwandern von Entzündungszellen (Lymphozyten und Makrophagen) in das geschädigte Nierengewebe führen. Dabei untersuchte Bedke die Wechselwirkungen zwischen diesen Immunzellen und der Oberfläche (Endothel) von Blutgefäßen.
Im Mittelpunkt der Forschungsaktivitäten im Labor der Tübinger Urologie steht die Aufklärung von regulatorischen Immunmechanismen des Nierenzellkarzinom, die zur Tumorentstehung und zum Tumorwachstum führen. Von den Ergebnissen erhofft sich die Tübinger Forschergruppe ein genaueres Verständnis der immunologischen Vorgänge beim metastasierten Nierenzellkarzinom, welche in Zukunft die klinische Therapie des Nierenzellkarzinoms verbessern sollen. Aktuell wird an der Klinik für Urologie unter Leitung von Prof. Dr. Arnulf Stenzl eine klinische Studie zur Immuntherapie beim metastasierten Nierenzellkarzinom durchgeführt.
Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie erhielt Bedke dieses Jahr bereits den Maximilian Nitze-Preis für seine wegweisenden Arbeiten zur Regulation des Immunsystems. Dies ist die höchste wissenschaftliche Auszeichnung der Fachgesellschaft.
Der nach dem ersten urologischen Lehrstuhlinhaber in Deutschland benannte C.E. Alken Preis wird seit 1977 jährlich verliehen. Der Preis zählt zu den höchsten wissenschaftlichen urologischen Auszeichnungen in Deutschland und wird für herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus der klinischen und experimentellen Forschung auf dem Gebiet der Urologie vergeben. Er ist mit 10.000 Schweizer Franken dotiert. Zu den ehemaligen Preisträgern zählen weltweit führende Wissenschaftler und urologische Lehrstuhlinhaber aus dem In- und Ausland.
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Privatdozent Dr. med. Jens Bedke, Oberarzt an der Tübinger Universitätsklinik für Urologie
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Klinik für Urologie
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