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Geschichte der Ophthalmopathologie
Geschichtlich gesehen entstand die Ophthalmopathologie (oder Histopathologie des Auges) im ausgehenden 19. Jahrhundert durch Spezialisierung von Augenärzten auf die gewebliche (morphologische) Augen-Diagnostik. Sie war und ist daher "traditionell" an die (universitären) Augenkliniken angebunden.
Wesentliches Argument für diese Anbindung ist, dass die diagnostische Sicherheit im Allgemeinen steigt, wenn klinischer und feingeweblicher Befund möglichst eng miteinander verzahnt werden können (klinisch-pathologische Korrelation)
Klinisches und feingewebliches Bild passen damit gut zusammen, was die diagnostische Sicherheit erhöht.
In Tübingen hat die Ophthalmopathologie lange Tradition. Die erste Gewebsprobe wurde in der Universitäts-Augenklinik bereits im Jahre 1867 befundet.
Die Tübinger Augenklinik besitzt damit eines der traditionsreichsten ophthalmopathologischen Labors in Deutschland. Gegenwärtig gibt es neben dem Tübinger noch etwa 10 weitere, aktive ophthalmopathologische Labors an deutschen Universitäts-Augenkliniken.
