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Stabsichtigkeit (Astigmatismus)

Bei der Stabsichtigkeit (Astigmatismus) wird das Licht aufgrund einer ungleichmäßigen Krümmung der Hornhautoberfläche (seltener der Linse) nicht in allen Richtungen gleich stark gebrochen. Etwa 50 Prozent aller Fehlsichtigen haben zusätzlich zu einer Weit- oder Kurzsichtigkeit auch einen gewissen Grad an Astigmatismus.

Optik des stabsichtigen Auges

Stabsichtigkeit_V2

Ist die Hornhaut nicht wie normal annähernd halbkugelförmig, sondern -wie die Rückseite eines Löffels- mehr elliptisch geformt, wird das auf der Netzhaut entstehende Bild verzerrt. Ein Punkt wird nicht mehr als Punkt, sondern als Strich abgebildet.
 
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Patienten mit hohem Astigmatismus erhalten nicht nur ein verschwommenes Bild von Gegenständen in der Ferne, sondern auch von Gegenständen in der Nähe.

Korrekturmöglichkeiten

Um eine Stabsichtigkeit zu korrigieren, bedient man sich sogenannter Zylinderlinsen in Form von Brille oder Kontaktlinsen. Die Position der Zylindergläser vor dem Auge muß eine genau definierte Richtung aufweisen. Astigmatismus lässt sich außerdem ebenfalls refraktiv-chirurgisch behandeln.

 

Weitere Informationen Link
Brille Details
Kontaktlinsen Details
refraktiv-chirurgische Behandlung Details

 

Letzte Änderung: 30.03.2012






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