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Artisan / Artiflex / ICL Implantation
Bei diesem Verfahren wird eine zusätzliche Linse (phake IOL) in das Auge implantiert, wobei die natürliche Linse erhalten bleibt. Dadurch bleibt auch die Fähigkeit der eigenen Linse, sich auf die Nähe einzustellen, bestehen. Die Korrektur einer Stabsichtigkeit ist dabei durch die Verwendung sogenannter torischer Linsenmodelle oder durch eine nachfolgende Excimer-Laserbehandlung möglich.
Die Kunstlinsenimplantation zeichnet sich durch die genaue Vorhersagbarkeit, die Reproduzierbarkeit des operativen Erfolges und die Reversibilität des Eingriffes aus.
| Weitere Informationen | Details |
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| Indikation | Details |
| Operationsablauf allgemein | Details |
| Artisan/Artiflex Implantation | Details |
| ICL Implantation | Details |
| Nebenwirkungen | Details |
Phake Linsen werden vorzugsweise dann eingesetzt, wenn die Verfahren der Hornhautchirurgie nicht mehr in Frage kommen oder an ihre Grenzen stoßen (hohe Kurzsichtigkeit ab -8 Dpt und Weitsichtigkeit ab +4 Dpt). Die Stärke der benötigten phaken Linse wird für jeden Patienten anhand der bei der Voruntersuchung erhobenen Daten berechnet. Die Genauigkeit der Verfahren ist als hoch einzustufen, es kann jedoch nicht in allen Fällen eine völlige Unabhängigkeit von einer Brille erreicht werden.
Das Einsetzen der phaken Linse ist ein ambulanter Eingriff in örtlicher Betäubung, zumeist sind lediglich Augentropfen erforderlich. Beide Augen werden mit einem Abstand von wenigen Tagen operiert. Einige Tage vor der Operation werden mit einem sogenannten YAG-Laser ein bis zwei kleine Öffnungen in der Regenbogenhaut angelegt. Diese sogenannten Iridotomien sollen die Zirkulation des Kammerwassers postoperativ verbessern bzw. erhalten.
Die phake Linse wird über einen kleinen Schnitt am Rand der Hornhaut eingeführt und in Abhängigkeit vom Typ entweder in der Vorderkammer an der Iris (Artisan/Artiflex) oder in der Hinterkammer d.h. hinter der Iris (ICL) befestigt. Nach dem Einsetzen der Linse dichtet sich der Schnitt entweder selbst ab oder wird mittels einer Naht verschlossen. Am Operationstag wird das operierte Auge verbunden. Bereits am Tag nach der Operation ist das Sehvermögen gut, die endgültige Stabilität wird nach ca. 2-3 Monaten erreicht.





| Weitere Informationen | Link |
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| Artisan | Details |
| Ophtec | Details |

| Weitere Informationen | Link |
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| ICL-info | Details |
In Dämmerung und Dunkelheit kann es durch Reflexe an der Linse (bei weiter Pupille) zum Auftreten von Blendung/Lichthöfen kommen. In seltenen Fällen beschrieben sind eine anfallsartige Erhöhung des Augeninnendruckes (Glaukomanfall), eine Schädigung der Hornhautrückfläche (Endothel) mit Hornhauteintrübung, eine Verziehung der Pupille, eine Trübung der eigenen Linse (Katarakt), eine Verschiebung oder Lockerung der Kunstlinse, sowie eine chronischen Entzündung des Auges. Beschrieben sind zudem u.a. das Auftreten einer Netzhautablösung vor allem nach Myopiekorrektur sowie bakterielle Infektionen. Da bei der Operation das Auge eröffnet wird, kann in extrem seltenen Fällen durch eine Infektion eine Erblindung auftreten.
Prinzipiell kann eine phake Linse bei Bedarf wieder entfernt werden.





