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Sprechstunde für erbliche Sehnervenerkrankungen
| Kontakt |
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|---|---|---|
| Tel. | 07071/29-8 77 76 (Frau Dr. Leo-Kottler) | |
| Fax | 07071/29-53 61 | |
| Terminvergabe | ||
| Anmeldung | Lageplan | |
| Sprechstunde |
Montag bis Freitag 08.00 bis 16.30 Uhr nach Vereinbarung |
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Unter dem Begriff "erbliche Sehnervenerkrankungen" sind Erkrankungen des Sehnerven gemeint, die innerhalb von betroffenen Familien vererbt werden. Bei manchen Erkrankungen ist das die Erkrankung verursachende veränderte Gen bereits bekannt und sie können daher durch eine Blutuntersuchung (molekulargenetische Untersuchung) bestätigt werden.
In der Spezialsprechstunde werden Patienten, bei denen der Verdacht besteht, dass sie an einer erblichen Erkrankung des Sehnerven leiden oder bei denen schon in der Familie eine solche Erkrankung bekannt ist (auch klinisch gesunde Erbträger und Familienangehörige), untersucht und beraten. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem molekulargenetischen Labor des Forschungsinstituts für Augenheilkunde und gegebenenfalls weiteren Laboreinrichtungen in Deutschland und Europa. Zur Versorgung und Unterstützung der Patienten bestehen auch eine ständige Zusammenarbeit mit der Sehbehinderten-Ambulanz und Kontakte zu den Selbsthilfegruppen, z. B. für die Lebersche Optikusneuropathie (LHON) in Deutschland und der Schweiz.

Sehnervenkopf mit normaler Färbung bei einem gesunden Familienangehörigen.

Blasser Sehnervenkopf (Optikusatrophie) bei einem Patienten mit Leberscher Optikusneuropathie.
Letzte Änderung: 30.03.2012
