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Hintergrund der Studie
Eine Reihe von Untersuchungen deuten darauf hin, dass in der Frühphase dieser Erkrankungen verschiedene klinische und bildgebende Marker erhoben werden können, die evtuell Hinweise auf die spätere Entwicklung der Parkinsonerkrankung oder Demenz sein können.
Dazu gehören:
- Auffälligkeiten im Ultraschall des Gehirns
- Störung der Geruchswahrnehmung
- REM-Schlafstörung
- Depressionen
-
verminderte Mitbewegung einer Körperseite bei starker körperlicher Belastung
autonome Dysfunktionen
Die Ursache und die Art dieser frühen Schädigung sind bis heute wenig verstanden.
Ein besseres Verständnis ist jedoch immens wichtig, denn die frühzeitige Diagnose ist vor dem Hintergrund der immer älter werdenden Bevölkerung von großer Bedeutung, um langfristig früher mit nerven-zellschützenden Therapien eingreifen zu können.
Dafür müssen Menschen, die möglicherweise ein höheres Risiko für die Krankheiten haben, untersucht werden.
Erste Hinweise besagen, dass Menschen in höherem Lebensalter mit
- aktueller oder wiederkehrender Depression
- einer bestimmten Schlafstörung (REM-Schlafstörung) oder einer
- Geruchswahrnehmungsstörung
möglicherweise ein erhöhtes Risiko haben, an einer Parkinsonerkrankung oder einer Alzheimer-Demenz zu erkranken.
Andererseits ist es wichtig zu wissen, dass ein Großteil der Menschen mit diesen Störungen nie an einem Parkinsonsyndrom oder an Alzheimer-Demenz erkranken wird.
