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Die Geschichte des Uniklinikums in der Zeitleiste

 

Im Jahre 1477 wurde mit der Universität Tübingen die Medizinische Fakultät gegründet. Das Universitätsklinikum kam über 300 Jahre später dazu. Ferdinand Autenrieth richtete als Universitätskanzler das neue Klinikum 1805 ein. Sein berühmtester Patient war der Dichter Friedrich Hölderlin.

 

 
 

1 805_burse

Eröffnung des ersten Klinikums an der Universität Tübingen in der Burse.

 

 

 
 

1 806

Für die Chirurgie wird ein eigener Lehrstuhl geschaffen, der zunächst von Christian Ludwig Hiller besetzt wird.

 

 

 
 

1 839

Die Poliklinik, in der die Kranken der Stadt Tübingen behandelt werden, wird eine selbständige Abteilung der Klinik.

 

 

 
 

1 846

Die Innere Medizin und die Chirurgie beziehen ihr neues Universitätskrankenhaus in der Silcherstraße, heute bekannt als das ehemalige Hygieneinstitut und die alte Hals-Nasen-Ohrenklinik.

 

 

 
 

1 847

In Tübingen wird zum ersten Mal eine Äthernarkose angewandt, nur gut drei Monate nach dem sie in Boston (USA) erfolgreich vorgestellt worden war - endlich konnte man schmerzfrei operieren!

 

 

 
 

1 863

Erstmals wird die Brunssche Verbandswatte verwendet.

 

 

 
 

1 867

Mit der Augenheilkunde trennte sich in Tübingen erstmals ein Fach von der allgemeinen Chirurgie (1909 wird eine eigene Augenklinik errichtet).

Ehrle erfindet das ärztliche Maximalthermometer.

 

 

 
 

1 879

In diesem Jahr kamen erstmals in der chirurgischen Abteilung der Klinik keine durch Sepsis verursachten Todesfälle vor.

Mit der Medizinischen Klinik für innere Krankheiten wird in Tübingen zum ersten Mal eine Klinik für ein einzelnes Fach errichtet.

 

 

 
 

1 890_frauenklinik

Bau der (alten) Frauenklinik in der Schleichstraße.

 

 

 
 

1 89596

Bau der Psychiatrischen Klinik in der Osianderstraße.

 

 

 
 

1 909_augenklinik

Eröffnung der Augenklinik in der Schleichstraße.

 

 

 
 

1 922

Bau der Hautklinik in der Liebermeisterstraße.

 

 

 
 

1 923

Übereinkommen zwischen Stadt und Universität: Die Universitätskliniken übernehmen die Rechte und Pflichten eines allgemeinen Krankenhauses für die Stadt Tübingen

 

 

 
 

1 927

Bau der (alten) Kinderklinik in der Rümelinstraße.

Die Universität Tübingen feiert ihren 450. Geburtstag.
Aus diesem Anlass wird die Kinderklinik eröffnet.

 

 

 
 

1 934

In den Tübinger Kliniken wird die erste Zwangssterilisation auf Grund des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses durchgeführt.
Bis Kriegsende folgen noch über 1200 weitere Eingriffe.

 

 

 
 

1 935

Die Chirurgie bezieht ihren damals zukunftsweisenden Stahlskelettbau in der Calwerstraße - in diesem ist heute die Frauenklinik untergebracht.

 

 

 
 

1 952

 Konstanty Gutschow gewinnt den Bauwettbewerb Medizinische Klinik auf dem Schnarrenberg.

 

 

 
 

1 961

Eröffnung der Medizinischen Klinik auf dem Schnarrenberg.

 

 

 
 

1 967

zieht die Zahnklinik aus der Alten Burse in die Liebermeisterstraße.

 

 

 
 

1970

Am 30. Juni 1970 führte Prof. Hans-Eberhard Hoffmeister die erste Operation am offenen Herzen am Universitätsklinikum Tübingen durch.

 

 

 
 

1971


Erste Nierenverpflanzung in der Geschichte des Tübinger Universitätsklinikums.

 

 

 
 

1976


erhält das Tübinger Uniklinikum einen der ersten Computertomographen.

 

 

 
 

1 978


Baubeginn des "Chirurgisch-radiologischen Zentrums" auf dem Schnarrenberg, heute Crona Kliniken.

 

 

 
 

1984

Das Klinikum erhält den ersten von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Kernspintomographen.

 

 

 
 

1988 bis 1989


Inbetriebnahme der Crona Kliniken. Das Kunstwort Crona steht für Chirurgie, Radiologie, Orthopädie, Neurologie und Anästhesie.

 

 

 
 

1996


Erste Herztransplantation in Tübingen.

 

 

 
 

1998

Neue Rechtsform: Das Klinikum wird selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Vorstand und Aufsichtsrat.

Die neue Kinderklinik auf dem Schnarrenberg wird bezogen.

 

 

 
 

1999


Die neue Blutspendezentrale öffnet ihre Pforten auf dem Schnarrenberg.

 

 

 
 

2000

Einweihung des Neubaus "Intensivpflege" der Medizinischen Klinik.

Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Neurochirurgie, Radioonkologie und Urologie erhalten Klinikstatus.

Insgesamt 17 Kliniken sind jetzt am Uniklinikum für die Patienten da.

 

 

 
 

2002

Eröffnung der neuen HNO-Klinik auf dem Schnarrenberg.

Die Universitäts-Frauenklinik, die Neonatologie und die Medizinische Genetik ziehen in die komplett neu renovierte, denkmalgeschützte "Alte Chirurgie" in der Calwerstraße.
Im Zuge der umfangreichen Sanierungsarbeiten wird der historische Patientengarten mit seinen halbrunden Kastanienalleen wiederhergestellt.

 

 

 
 

2003

Die Nuklearmedizin bezieht ihren Neubau auf dem Schnarrenberg.

Tübingen gründet das bundesweit größte Zentrum für Neurologie.

Deutscher Wissenschaftsrat attestiert Tübinger Klinikum Schrittmacherfunktion in der Hochschulmedizin!

UKT übernimmt Krankenhaus Rottenburg und sichert damit die wohnortnahe Krankenversorgung.

 

 

 

 
 

2004


Das UKT weiht sein bisher größtes Forschungs-Gebäude auf dem Schnarrenberg ein.

Zollernalbkreis und UKT gründen gemeinsame Betreibergesellschaft für die Krankenhäuser Albstadt, Balingen und Hechingen.

Auf dem Schnarrenberg entsteht ein hochmodernes Forschungszentrum für Hochpräzisionsbestrahlung und intraoperative Navigationstechniken.

Die Sanierung der Medizinischen Klinik auf dem Schnarrenberg startet mit dem Abriss des Bettenbaus West.

 

 

 
 

2005 Jubiläum

Das Klinikum feiert sein 200-jähriges Bestehen mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm.

Beim Abschlussfest im Alten Botanischen Garten am 13. Mai pflanzt das Klinikum gemeinsam mit der Universität und der Stadt zur Erinnerung einen Gingkobaum.

 

 

 
 

2006


Tübinger Medizinprofessoren gewinnen das Stocherkahnrennen.

 

 

 
 

2007


Der neue Bettenbau der Medizinischen Klinik ist fertig gestellt.

 

 

 
 

2008


Europaweit erste Professur für Präklinische Bildgebung und Bildgebungstechnologie wird eingerichtet.

 

 

 
 

2009


Die Augenklinik feiert ihren 100. Geburtstag mit zahlreichen Veranstaltungen.

 

 

 
 

2010

Das bundesweit erste Behandlungs- und Forschungszentrum für seltene Erkrankungen entsteht am Universitätsklinikum Tübingen.

Wissenschaftler des Departments für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Tübingen konnten in einer Studie erstmals zeigen, dass ein unter die Netzhaut eingepflanzter Chip bei erblindeten Menschen Sehleistungen wiederherstellen kann, die bis hin zur Erkennung von Buchstaben und Wörtern reichen.

 

 

 
 

2011

50 Jahre Medizinische Klinik auf dem Schnarrenberg.

Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie wird bezogen.

Die Hautklinik erhält einen Anbau.

Die erste Photovoltaikanlage geht auf dem Gelände der Kliniken Berg in Betrieb.

 

 

 

 

 

Letzte Änderung: 31.10.2011

 






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Zum Thema
Zeitleiste zum Jubiäum des Universitätsklinikums Tübingen - 200 Jahre UKT (pdf ca. 661KB)
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