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Abteilung Neuropathologie
Die Abteilung Neuropathologie untersucht Gewebe aus dem Bereich des Gehirns, Rückenmarks, des Peripheren Nervensystems und der Muskulatur. Von dieser Diagnostik hängt später die Therapie der Erkrankung ab. So wird hier beispielsweise festgelegt, ob ein Tumor des Gehirns zusätzlich bestrahlt werden muss, oder ob eine Nachbehandlung durch Chemotherapie erforderlich ist. Die Behandlung von entzündlichen Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen usw. ist ebenfalls allein von diesen Untersuchungen abhängig.
Die Tübinger Neuropathologie ist für diese Diagnostik Teil eines flächendeckenden Systems von insgesamt drei Instituten in Baden- Württemberg. Das Untersuchungsgut kommt deshalb auch überregional aus anderen Kliniken ans UKT.
Das Institut ist an der Ausbildung des Studienganges Humanmedizin, sowie der Bachelorstudiengänge Molekulare Medizin und Medizintechnik beteiligt.
Wissenschaftlich werden am neue Untersuchungsmethoden für Hirntumoren entwickelt, um Aussagen hinsichtlich Prognose und Therapie zu verbessern. Ebenso im Forschungsinteresse sind Regenerationsvorgänge bei Hirninfarkten, Traumata, entzündlichen Erkrankungen und Muskelerkrankungen.
Die Abteilung Neuropathologie bietet Betroffenen und autorisierten Angehörigen die Möglichkeit, sich über den Weg, wie es zur Diagnose gekommen ist und den Wegen, wie man die Diagnose hinsichtlich Prognose und Therapie verfeinern kann, eine Beratungssprechstunde an. Termine können mit dem Sekretariat vereinbart werden.
Eine eigene Forschungssektion für Immunpathologie des Nervensystems ergänzt das Untersuchungsspektrum.
Zur Unterstützung der wissenschaftlichen Erforschung von Krankheiten beteiligt sich die Abteilung an einer bundesweiten Gewebebank unter Beratung der Ethikkommission (s. Brain Net).

Sekretariat (Petra Stauder-Simmons)
Tel. 07071/29-8 22 83
Fax 07071/29-48 46
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Abteilung ...
