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Brustkrebsdiagnose an der Universitätsfrauenklinik Tübingen jetzt mit modernsten Diagnoseverfahren
Symposium und Führung zur Neueröffnung der modernisierten RäumlichkeitenNach fast einjährigen Umbaumaßnahmen geht die Radiologische Abteilung der Universitätsfrauenklinik Tübingen wieder vollständig in Betrieb und bietet mit den neu installierten Geräten eine Diagnostik auf dem international neuesten technischen Stand an. Anlässlich der Neueröffnung findet am 15.9.2010 von 17 bis 19 Uhr ein öffentliches Radiologisch-Senologisches Symposium statt, bei dem Geräte und Räumlichkeiten vorgestellt werden.
Zwei neu entwickelte digitale Mammografie-Systeme mit 3D-Mammografie (Tomosynthese), ein automatisierter Ganzbrust-Ultraschall und eine digitale stereotaktisch gesteuerte Brustbiopsieanlage wurden diesen Sommer installiert. Ein neuer Magnetresonanztomograf (MRT) speziell für die Abklärung von Mamma-Erkrankungen wurde in Betrieb genommen und erlaubt eine noch sensitivere Detektion von Brustkrebs als Mammografie und Ultraschall. So kann beispielsweise vor einer Operation die Tumorausdehnung bestmöglich dargestellt und weitere mögliche Herde können sichtbar gemacht oder ausgeschlossen werden.
Damit kann jetzt das gesamte Spektrum der Brustuntersuchung, sowohl in der diagnostischen Bildgebung als auch in der minimal-invasiven diagnostischen Gewebeentnahme, nach international neuestem technischen Standard angeboten werden.
Dr. Katja Siegmann, leitende Oberärztin im Bereich radiologische Brustdiagnostik: "Wir arbeiten sehr eng mit dem Tübinger Mammographie-Screeningzentrum zusammen. Bei mammografisch auffälligen Befunden, die nicht mit dem Ultraschall abgeklärt werden können, bieten wir eine Gewebeentnahme mittels der stereotaktischen Vakuumbiopsie an. Mit diesem Verfahren können wir zielgenau unter mammografischer Bildkontrolle bei größtmöglicher Schonung der Patientinnen eine kleine Gewebeprobe mittels Nadelbiopsie entnehmen."
Aufgrund der steigenden Patientenzahlen wurden auch der Anmelde- und der Wartebereich großzügiger gestaltet und räumlich voneinander abgetrennt, was eine höhere Diskretion für die Patientinnen ermöglicht.
Betrieben wird die Radiologische Abteilung in der Universitätsfrauenklinik von der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Tübingen unter der Leitung des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Claus D. Claussen.
Zwischen 17 und 19 Uhr können sich Interessierte in der Universitätsfrauenklinik Tübingen über die bisherigen Ergebnisse des deutschen Mammografiescreenings und neue Verfahren in der Radiologischen Mammadiagnostik informieren.
Zum Thema Mammografiescreening wird Herr Prof. Heindel, Leiter des Referenzzentrums Mammografie am Universitätsklinikum Münster, referieren.
Dr. Katja Siegmann und Dr. Sonja Bahrs von der Radiologischen Klinik Tübingen werden über moderne Diagnoseverfahren wie Tomosynthese (3D-Mammografie), Ganzbrust-Ultraschall und die Wertigkeit der Magnetresonanz-Mammografie informieren.
Bei einer anschließenden Führung können die neu gestalteten Räumlichkeiten besichtigt werden. Dabei werden Radiologische Experten vor Ort sein, um die Geräte vorzustellen und Fragen zu beantworten.
Die Vertreter der Medien sind herzlich zum Symposium und dem anschließenden Rundgang eingeladen.
Ansprechpartner für nähere Informationen
Universitätsklinikum Tübingen
Department für Radiologie
Abteilung Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Prof. Dr. Claus D. Claussen
Hoppe-Seyler-Str. 3, 72076 Tübingen
Tel. 07071/29-8 20 87
Fax 07071/29-58 45
Universitätsklinikum Tübingen
Radiologische Abteilung in der Universitätsfrauenklinik
Dr. Katja Siegmann
Calwerstr. 7, 72076 Tübingen
Tel. 07071/29-8 72 15
Fax 07071/29-5845
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Tübingen
Calwerstr. 7/1, 72076 Tübingen
Tel. 07071/29-8 01 12, -8 10 20, -8 36 59, Fax 07071/29 45 45
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