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Universitätsfrauenklinik Tübingen erhält High-Tech Operationssystem

Forschungs- und Entwicklungskooperation ermöglicht medizintechnischen Leuchtturm in Baden-Württemberg

20.01.2012

In Anwesenheit von Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, stellte die Universitätsmedizin Tübingen am 20. Januar 2012 eines der modernsten High-Tech Operationssysteme weltweit vor, das zusammen mit der Tuttlinger Firma KARL STORZ entwickelt wurde und jetzt in der Universitäts-Frauenklinik Tübingen zum Einsatz kommt.

 

Die Entwicklung im Operationssaal war im letzten Jahrzehnt durch zunehmende Technisierung und einem immer dichteren Netz von technischer und digitaler Infrastruktur geprägt. Vor allem in der komplexen operativen Gynäkologie setzten die Experten auf die schonende Technik der Schlüssellochchirurgie und den Einsatz elektrochirurgischer Operationsverfahren. Die vielfältigen Einzelmodule, die dazu heute im OP-Saal zum Einsatz kommen, mussten - wie in einem Orchester - in einem intelligenten OP-Steuerungssystem gebündelt werden.

Im Rahmen der langjährigen Forschungs- und Entwicklungskooperation der Universitäts-Frauenklinik Tübingen mit der Firma KARL STORZ GmbH wurden dazu High-Tech Operationssysteme auf dem neuesten medizintechnischen Stand entwickelt und in den OP-Trakt integriert. Im diesem modernen Operationssaal kann dadurch - vereinfacht gesagt - alles zentral gesteuert und komplett verarbeitet werden. Damit können neue Operationstechniken noch patientenfreundlicher und sicherer umgesetzt werden.

 

Prof. Diethelm Wallwiener, Ärztlicher Direktor der Universitätsfrauenklinik bezeichnet die neue Ausstattung als einen Meilenstein in der Zukunftsentwicklung der Medizintechnologie und der minimal-invasiven Schlüsselloch-Chirurgie: "Die neue Ausstattung ermöglicht es unserem Operationsteam sämtliche Instrumente für unsere hoch komplexen gynäkologischen und onkologischen "Schlüsselloch-Operationen" zentral zu steuern. Dabei sind alle telemedizinischen, Bild- und Datendokumentations-Funktionen ebenfalls integriert." Für die Visualisierung der Bilder aus dem Körperinneren kommt die neuste HD-Videotechnik zum Einsatz.

 

Die zentralen High-Tech Operationssteuerungssysteme ermöglichen es, vielen Patientinnen und Patienten einen schonenden, minimal-invasiven Schlüsselloch-Eingriff anzubieten, durch den ein Bauchschnitt vermieden werden kann. Dadurch können diese schneller wieder in die Familie und den Beruf zurückkehren und haben eine wesentlich höhere Lebensqualität.

 

Pressefoto

OP_Frauen_90x90

Bildlegende
Theresia Bauer, Wissenschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg im Gespräch mit Unternehmerin Sybill Storz von der Tuttlinger Firma KARL STORZ, links der Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums, Prof. Michael Bamberg.
 

 

 

 

 
 

 

Medien, die Interesse am praktischen Einsatz des neuen OP-Systems bei einer Operation haben, sind herzlich eingeladen. Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin mit uns.

 

 

Ansprechpartner für nähere Informationen

 

Universitätsklinikum Tübingen

Klinik für Frauenheilkunde

Prof. Diethelm Wallwiener, Ärztlicher Direktor

Calwerstraße 7, 72076 Tübingen

Tel. 07071/29-8 22 46

 

 






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