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Gebärmutterhalskrebs lässt sich verhindern
Infoveranstaltung zu Früherkennung und VorbeugungGebärmutterhalskrebs gehört zu den wenigen Tumorarten, die man schon vor einem gefährlichen Stadium entdecken, behandeln und heilen kann. In Deutschland erkranken jährlich 6200 Frauen, 1700 sterben daran. Dies sind Schicksale, die sich vermeiden ließen, würden mehr Frauen und Mädchen die heute vorhandenen Angebote zur Früherkennung und Vorbeugung wahrnehmen. Seit 2006 gibt es für Mädchen und junge Frauen eine Impfung gegen die beiden gefährlichsten, krebsverursachenden humanen Papillomviren (HPV). Die Infektion mit humanen Papillomviren ist Voraussetzung für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs.
Am Montag, den 19. Januar 2009, ab 19.00 Uhr erläutern namhafte Experten aus der Frauenheilkunde und Virus-Forschung am Universitätsklinikum Tübingen in mehreren Vorträgen die neuesten Erkenntnisse bei der Vorsorge, Früherkennung und Behandlung von Gebärmutterhalskrebs. Zu der Veranstaltung, bei der umfassende und verständliche Informationen aus erster Hand rund um das Thema Gebärmutterhalskrebs geboten werden, sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Veranstaltungsort ist das Universitätsklinikum Tübingen, Gebäude Crona Kliniken, Ebene B 04, Hörsaal 210, Hoppe-Seyler-Str. 3, 72076 Tübingen. Der Eintritt ist frei.
Der Infoabend ist Teil einer europaweit durchgeführten Aktionswoche gegen Gebärmutterhalskrebs. Initiator der Veranstaltung ist die Projektgruppe ZERVITA, ein bundesweiter Zusammenschluss von 27 wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Krebsorganisationen. Das Ziel von ZERVITA ist es, der Bevölkerung qualitativ hochwertige und einheitliche Informationen rund um das Thema Gebärmutterhalskrebs zur Verfügung zu stellen, um so zur regeren Beteiligung an Früherkennungsuntersuchungen zu motivieren. Ausführliche Informationen zum Gebärmutterhalskrebs sind über die Websites www.zervita.de - und für Mädchen www.zervita-girl.de - abrufbar.
Vorsorge und Früherkennung beim Frauenarzt
Dr. Volker Heinecke, Frauenarzt
Humane Papillomviren (HPV) - Ursache für Gebärmutterhalskrebs und Vorbeugung durch die HPV-Impfung
Prof. Dr. Thomas Iftner, Institut für Medizinische Virologie Tübingen
Gebärmutterhalskrebs: Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Dr. Katharina Rall, Frauenärztin
Vorbeugung bei Jugendlichen - den eigenen Körper schätzen und schützen lernen
Dr. Gisela Gille, Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau (ÄGGF)
Ansprechpartnerin für Fragen
Dr. med. Ines Kuhlicke
ZERVITA-Geschäftsstelle
Universitätskinikum Tübingen
Institut für Medizinische Virologie
Sektion Experimentelle Virologie
Elfriede-Aulhorn-Str. 6, D-72076 Tübingen
Tel. 07071/29-8 01 96
Fax 07071/29-54 19
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Tübingen
Calwerstr. 7/1, 72076 Tübingen
Tel. 07071/29-8 01 12, -8 10 20, -8 36 59, Fax 07071/29 45 45
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