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Anders denken - Die größte Berufsgruppe des Universitätsklinikums Tübingen lädt zum Pflegesymposium ein

Presse-Einladung

07.03.2012

Vom 16. bis 17. März lädt das Pflegepersonal der Tübinger Universitätskliniken für Neurologie und Neurochirurgie zum 1. Tübinger Pflegesymposium Neurologie und Neurochirurgie unter dem Motto »Anders denken« ein. Die Veranstaltung, zu der über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden, findet im Tübinger Kupferbau und in den Kliniken Berg, Crona-Klinik, statt.

 

Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, am Programm teilzunehmen. Wir bitten um Anmeldung bei der Projektleitung, Frau Regina Michaletz-Stolz, die Ihnen auch für weitere Informationen sowie am Samstag, den 17. März 2012, um 12:45 Uhr für Fragen rund um das Symposium zur Verfügung steht.

Programm

Mehr als 50 WissenschaftlerInnen und Fachkräfte aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten für das Symposium als Referentinnen und Referenten gewonnen werden. Pflegende, Therapeuten und Mediziner stellen die Themen vor, erörtern aktuelle Forschungsergebnisse und vertiefen sie gemeinsam mit den Teilnehmenden in

 

  • 32 Vorlesungen
  • 12 Workshops
  • 10 Posterpräsentationen und
  • mehreren fachbezogenen Ausstellungen.

 

Die Veranstalter dieses Symposiums halten auch die Auseinandersetzung mit kritischen Themen für fundamental:

 

  • »Fehlerkultur in der Pflege«
  • »Schmerzerfassung bei kognitiv eingeschränkten Patienten«
  • »Umgang mit Angehörigen auf der Intensivstation«
  • »Ethische Kriterien zur Therapiebegrenzung in der Neurologie und Neurochirurgie«

 

sind nur einige Beispiele.

 

Das breit angelegte Symposium stellt eine ideale Plattform für die Information und Diskussion hochsensibler Themen dar und zeigt die aktuelle interprofessionelle Vernetzung in diesem Bereich exemplarisch auf:

 

Fachspezifischen Themen (z.B. »Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung mit Kompetenz und Menschlichkeit begegnen« von Prof. Dr. Marcos Tatagiba) und berufspolitischen Ausblicke (z.B. »Die Kollegin/der Kollege von morgen?« von einem internationalen Team) stehen pflegespezifische Themen zur Seite, z.B. herausfordernde Pflegesituationen mit »Der alte Mensch im Krankenhaus« oder »Menschen mit geistiger Behinderung im Krankenhaus«.

 

Ein Erlebnisraum mit den akustischen Gegebenheiten der Intensivstation wird in einem der Nebenräume des Kupferbaus eingerichtet. Dort hat jeder Gast die Möglichkeit, sich auf eine hörbare, sogar taktil erfahrbare Reise zu begeben.

 

Auch eine ehemalige Patientin und ihr Vater konnten für dieses Symposium »Anders denken« gewonnen werden. Sie berichten von ihren Krankenhauserfahrungen, davon, wie Patient und Angehörige in ihrer spezifischen Situation, mit ihrem Blickwinkel den für die Pflegenden und die Ärzte »alltäglichen« Stationsablauf erlebt haben oder sogar - erleben mussten.

 

Im Atrium des Kupferbaus können sich die Gäste an verschiedenen Ständen weitere Informationen, z.B. über die einzelnen Stationen, holen.

 

 
 

 

Ansprechpartner für nähere Informationen

 

Universitätsklinikum Tübingen

Frieda Ennen, Stationsleitung

Neurochirurgie - Intensivstation 23

Hoppe-Seyler-Straße 3 , 72076 Tübingen

 

 

 






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