Autoimmunerkrankungen
Autoimmunerkrankungen beruhen auf Fehlreaktionen des Immunsystems gegen körpereigene Strukturen. Wie es dazu kommt ist bis heute unklar. Bei einer Reihe von Autoimmunerkrankungen kommt es zu Hauterscheinungen, die wegweisend für die Diagnosestellung einer Erkrankung die möglicherweise nicht nur auf die Haut begrenzt ist. Man unterscheidet blasenbildende Hauterkrankungen, die sich an der Epidermis oder an der dermo-epidermalen Junktionszone manifestieren, von entzündlichen Reaktionen des Binde- und Stützgewebes und den Hautgefäßen.
Ziel dieses Schwerpunktes ist es, Patienten mit entzündlichen rheumatischen, immunologischen und Autoimmunerkrankungen interdisziplinär kompetent zu betreuen, den Krankheitsverlauf zu überwachen und die Therapie individuell abzustimmen. Hierzu stehen seit kurzem neue immunmodulierende Medikamente zur Verfügung, die das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten erheblich erweitern.
Den Kern der Patientenversorgung bildet eine interdisziplinäre Sprechstunde mit Beteiligung eines internistischen Rheumatologen und Nephrologen, Orthopäden, Augenarztes und Kinderarztes (INDIRA). In einer tagesklinischen Einheit besteht die Möglichkeit zur Durchführung von Infusionstherapien und in der Lichtabteilung der Hautklinik stehen moderne Verfahren der Lichttherapie, wie z.B. UVA1-Phototherapie, zur Verfügung.
Leitung:
OA Prof. Dr. med. Gerhard Fierlbeck, stellvertretender ärztlicher Direktor
E-mail: gerhard.fierlbeck@med.uni-tuebingen.de
Sekretariat:
Claudia Nerz
E-mail: claudia.nerz@med.uni-tuebingen.de
Tel: 07071/29-84584
Fax: 07071/29-4584,
Patientenanmeldung:
Tel: 07071/29-83754
Tagesklinische Einheit


