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25.04.2021

Gemeinschaftsstudie macht anlässlich des Weltmalariatags Hoffnung auf die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs

Anlässlich des Weltmalariatags macht eine Gemeinschaftsstudie unter der Leitung des Zentrums für Infektionskrankheiten der Universität Leiden Hoffnung auf die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs. Die klinische Studie fand in Gabun statt, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tropenmedizin, Reisemedizin und Humanparasitologie am Uniklinikum und der Universität Tübingen und koordiniert vom Zentrum für Medizinische Forschung in Lambaréné (CERMEL).

„Die natürlich erworbene Immunität in den Malariagebieten ist leider oft unvollständig. Viele Menschen können sich immer noch trotz einiger durchgemachter Infektionen mit dem Parasiten anstecken. Auch Impfungen bringen bisher hier noch keinen deutlich verbesserten, langanhaltenden Schutz. Durch die gewonnenen Erkenntnisse hoffen wir nun in Zukunft für die Bevölkerung in den endemischen Gebieten besser geeignete Impfstoffe entwickeln zu können, die gezielter nicht nur die Erkrankung, sondern auch die Infektion verhindern können. Somit könnte langfristig die Malariaepidemie reduziert und die Mortalität eingedämmt werden“, so Dr. Rolf Fendel, Forschungsgruppenleiter am Institut.


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