Internationaler Tag für Frauen und Mädchen in der Wissenschaft
💪Heute, am Internationalen Tag der Vereinten Nationen für Frauen und Mädchen in der Wissenschaft, feiern wir Wegbereiterinnen und setzen uns gleichzeitig mit gravierenden Ungleichheiten auseinander. ♀️⚖️♂️ Weltweit machen Frauen nur 35 % der Studierenden in MINT-Fächern und weniger als 30 % der 👩🔬 Forscherinnen aus – obwohl ihre entscheidenden Innovationen den Fortschritt vorantreiben.
❔Wir haben drei unserer Forscherinnen gefragt, welchen Rat sie jungen Mädchen geben würden, die in die Welt der Wissenschaft einsteigen möchten. Hier sind ihre Antworten:
👩🔬 💬Melanie Märklin (Translationale Immunologie | Salihlab): Bleib neugierig, stell Fragen und hab keine Angst, Raum einzunehmen – deine Ideen sind wichtig! Wissenschaft ist kein einheitlicher Weg und kein bestimmter Typ Mensch. Es ist ein Feld voller Möglichkeiten, die es zu erkunden gilt. Vertraue dir selbst, lerne weiter und lass dich von deinen Interessen leiten.
👩🔬 💬 Ilona Hagelstein (Translationale Immunologie | Salihlab): Mein Weg in die Wissenschaft verlief nicht geradlinig, und ich habe Forschung mit Familienleben kombiniert. Was in der Wissenschaft am wichtigsten ist, sind Neugier, kritisches Denken und Beharrlichkeit. Die Forschung profitiert von vielfältigen Hintergründen und Perspektiven. Wenn du gerne Fragen stellst und Probleme löst, kann eine Karriere in der Wissenschaft sowohl herausfordernd als auch zutiefst bereichernd sein.
👩🔬 💬Naomi Hönisch Gravel (Peptidbasierte Immuntherapie): Zu Beginn meiner Promotion hatte ich Angst, „dumme“ Fragen zu stellen, weil ich befürchtete, dafür kritisiert zu werden, dass ich „einfache“ Dinge nicht verstehe. Dann fing ich an, Vorträge über meine Arbeit zu halten – und genau die Leute, vor denen ich Angst hatte, stellten mir genau diese Fragen. Also traut euch! Denkt laut! Stellt eure „dummen“ Fragen! Neugierde beflügelt Kreativität und Ausdauer. Ihr gehört genauso hierher wie alle anderen auch.