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24.11.2025

Neue Hoffnung für Patientinnen und Patienten mit altersbedingter Makuladegeneration (AMD)

Bericht über Tübinger Studienpatientinnen im Focus (AUSGABE 48 vom 21. November 2025) und in ARD Brisant vom 24. November 2025.Der Artikel berichtet über zwei innovative Verfahren, die Betroffenen mit AMD neuen Mut geben – eine Erkrankung, die oft zur starken Sehverschlechterung bis hin zur Erblindung führt.

Gentherapie in Tübingen:
Bei der Gentherapie werden spezielle Viren unter die Netzhaut injiziert. Sie bringen den Zellen den Bauplan für einen Wirkstoff mit, der den Krankheitsverlauf verlangsamen soll. Das Besondere: Der Körper produziert diesen Wirkstoff anschließend selbst. Bei einer Tübinger Studienteilnehmerin zeigte die Behandlung Erfolg – seit fünf Jahren hat sich ihr Sehvermögen nicht weiter verschlechtert.

Netzhaut-Implantate in Ludwigshafen:
Für diese Therapie wird ein winziger Mikrochip unter die Netzhaut implantiert. In Kombination mit einer Spezialbrille und nach entsprechendem Training, können so einfache visuelle Informationen wieder an das Gehirn gesendet werden. Viele Studienteilnehmende können damit wieder Buchstaben erkennen und kleinere Alltagsaufgaben bewältigen.

Der Artikel macht deutlich: Moderne Gentherapien und Netzhaut-Implantate eröffnen erstmals echte Perspektiven, das Fortschreiten der AMD aufzuhalten oder das Sehvermögen teilweise zurückzugewinnen. Diese Entwicklungen markieren einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu neuen Behandlungsmöglichkeiten für schwere Augenerkrankungen.

 

Fernsehbericht in ARD Brisant

In diesem Fernsehbericht in ARD Brisant (ab Minute 4:10) geht es um eine Gentherapie für die feuchte AMD sowie die Gentherapie mit Luxturna bei einer Tübinger Patientin mit Retinitis Pigmentosa.