WELT Interview mit Juliane Walz
📰 In einem aktuellen Interview mit der WELT erläutert Prof. Dr. Juliane Walz, Sprecherin des iFIT – Exzellenzclusters, wie therapeutische, peptidbasierte Krebsimpfstoffe die Zukunft der Krebsimmuntherapie verändern könnten.
🔬 Aufbauend auf den wegweisenden Arbeiten von Prof. Dr. Hans-Georg Rammensee, dessen Entdeckungen die Grundlage für die peptidbasierte Immuntherapie geschaffen haben, entwickelt Juliane Walz gemeinsam mit ihrem Team therapeutische Krebsimpfstoffe „von der Stange“ (off-the-shelf). Ziel ist es, bereits mit wenigen Impfungen eine starke und langanhaltende Immunantwort gegen Tumoren auszulösen.
💬 Das Interview verdeutlicht außerdem die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit: Gemeinsam mit Prof. Dr. Helmut Salih und Prof. Dr. Hans-Georg Jung wird die Peptidimpfung mit bispezifischen Antikörpern kombiniert, um die Einwanderung von T-Zellen in Tumoren zu verbessern und die Wirksamkeit der Therapie zu steigern.
🎯 Ein wichtiger Meilenstein steht bereits bevor: Ende 2026 soll eine klinische Phase-II-Studie bei Prostatakrebs starten, in der die Peptidimpfung, eine Therapie mit bispezifischen Antikörpern sowie die Kombination beider Ansätze miteinander verglichen werden.
👏 Vielen Dank an Juliane Walz für diesen verständlichen und anschaulichen Einblick in den aktuellen Stand der Forschung zu therapeutischen Krebsimpfstoffen.
📸 UKT Tübingen