Hinweise zum Coronavirus

Übersicht

Corona-Angst Telefon

Krisentelefon für Bürgerinnen und Bürger, die psychisch unter der Situation leiden.

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Psycho-soziale Begleitung

für COVID-19 Patienten und deren Angehörige.

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Wichtige Hinweise

Hinweise vor den Eingängen
Bitte beachten Sie die Hinweise vor den Eingängen der Kliniken

Wichtige Patienteninformation

Haben Sie (leichte) grippale Symptome wie trockener Husten, Schnupfen, ein Kratzen im Hals, Fieber und/oder Abgeschlagenheit?

Dann kontaktieren Sie bitte das örtliche Gesundheitsamt oder rufen Ihren Hausarzt an. 

Telefonhotline Landratsamt

Vor Ort: Bitte beachten Sie die Hinweise vor den Eingängen der Kliniken

Wichtige Besucherinformationen

Besucher-Stopp:

Zum Schutz unserer Patienten können wir ab sofort keine Besuche mehr gestatten.

In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an das Stationspersonal.

Patientenbus

Keine Fahrten des Patientenbusses mehr

Ab Dienstag, 24.3., wird der Patientenbus aufgrund geringer Auslastung in den letzten Tagen bis auf Weiteres nicht mehr zwischen Berg- und Taklinikum pendeln.

Neuigkeiten

Live-Ticker zu den aktuellen Coronavirus-Fällen am Uniklinikum Tübingen

Live-Ticker

zu den aktuellen Coronavirus-Fällen am Uniklinikum Tübingen

Corona Live-Ticker

Angebote am Klinikum

Krisentelefon bei Corona-Angst

Das Angebot des Zentrums für Psychische Gesundheit (ZPG) richtet sich an alle Betroffenen in Akutsituationen, die nach einer Beratung suchen. Die Krisenintervention ist dafür ausgerichtet den Sorgen, Ängsten, Niedergeschlagenheit, Frustration während der Quarantäne, Isolationsgefühl, oder Mutlosigkeit die das Coronavirus auslöst, entgegenzuwirken.

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Psycho-soziale Begleitung für COVID-19 Patienten am Klinikum und deren Angehörige

Das Zentrum für psychische Gesundheit (ZPG) bietet für Patienten des Uniklinikums mit COVID-19 und deren Angehörige spezifische Beratung und Begleitung z.B. bei psychischer Belastung im Rahmen der Behandlung am Universitätsklinikum an. 

Rufen Sie uns an unter der Hotline-Nummer: 

07071-2986723

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Allgemeine Informationen

Allen Personen, die eine mögliche Erkrankung mit dem neuen SARS-CoV-2 (Coronavirus) fürchten, empfehlen wir folgendes Vorgehen:

Kontaktieren Sie die Hotline des Landkreises Tübingen wenn Sie Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme haben oder Kontakt zu einer an SARS-CoV-2 erkrankten Person hatten und sich innerhalb von 14 Tagen Symptome entwickelt haben.

Telefonhotline

Für Fragen hat das Landratsamt Tübingen eine Hotline eingerichtet

frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: +49 7071 207-3600


Öffnungszeiten

frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: Mo-Fr 8 bis 18 Uhr



Gesundheitsvorkehrungen

"Höflich ohne Hände" 

  • Um die Ansteckungsgefahr durch Viren zu verringern, empfehlen wir auf das Händeschütteln zu verzichten. 
  • Die wichtigste Schutzmaßnahme ist prinzipiell eine gute Händehygiene. Waschen Sie sich mehrfach am Tag die Hände für mindestens 20 Sekunden.
  • Personen, die momentan erkrankt sind, egal ob durch Influenza oder durch andere Viren, sollten eine sogenannte Nies-Etikette befolgen. Niesen und Husten Sie in die Ellenbeuge oder in ein Taschentuch. Verwenden Sie zum Putzen der Nase Einmaltaschentücher, welche Sie anschließend entsorgen. 
  • Kommt es zum Kontakt mit erkrankten Personen, sollte auf jeden Fall ein Abstand von mehr als einem Meter gehalten werden.
Um die Ansteckungsgefahr durch Viren zu verringern, empfehlen wir auf das Händeschütteln zu verzichten.

Fakten zum Coronavirus

Wie gehen wir am Uniklinikum Tübingen mit dem Coronavirus um?

Antworten dazu gibt Dr. Jan Liese, Leiter der Krankenhaushygiene am Uniklinikum Tübingen:

Folgende Fragen werden im Video behandelt: 
0:05 * Wie wird am Uniklinikum Tübingen auf das Coronavirus getestet? 
0:29 * Wer ist besonders von dem Virus betroffen? 
0:54 * Wie passt die Aufregung in China oder Norditalien mit dem bedachten Umgang in Deutschland zusammen? 
1:53 * Müssen sich Patienten oder auch deren Angehörige, die jetzt ans Klinikum kommen, Sorgen machen? 
2:34 * Sind Hamstereinkäufe im Supermarkt nötig?

Erstellt am 27. Februar 2020

Prof. Michael Bamberg über die Corona-Fälle am Uniklinikum

Weitere Informationen zu den beiden Fällen am Uniklinikum Tübingen von Prof. Dr. Michael Bamberg, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender, im Video. Unter anderem wird erläutert, ob es für Patienten, die nun ans Uniklinkum Tübingen kommen, eine erhöhte Ansteckungsgefahr gibt. Ebenso wird beantwortet, ob sich die Beschäftigten am Uniklinikum vor einer möglichen Ansteckung sorgen müssen.

Erstellt am 26. Februar 2020

FAQ

Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen. Todesfälle traten allerdings bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder bereits zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. Derzeit liegt der Anteil der Todesfälle, bei denen die Erkrankung mittels Labortest bestätigt wurde bei etwa 2 Prozent. Es ist aber wahrscheinlich, dass dieser Anteil tatsächlich geringer ist, weil sich die Daten auf Patienten beziehen, die im Krankenhaus behandelt wurden.

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Krankheitszeichen gezeigt hatten.

Das neuartige Coronavirus verursacht in erster Linie Atemwegserkrankungen (siehe „Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?“). Es ist davon auszugehen, dass die Übertragung – wie bei anderen Coronaviren auch - primär über Sekrete der Atemwege erfolgt. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

Siehe auch „Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen“ und „In welchen Situationen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll?“

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten.

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer. Bei den in Deutschland bekannt gewordenen Fällen standen bisher meist Erkältungssymptome im Vordergrund. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes. Eine spezifische, d. h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung.  

Kontaktpersonen der Kategorie I („höheres“ Infektionsrisiko)

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc. 
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (≤ 2m), ohne verwendete Schutzausrüstung.
  • Kontaktpersonen eines bestätigten COVID-19-Falles im Flugzeug: 

    • Passagiere, die in derselben Reihe wie der bestätigte COVID-19-Fall oder in den zwei Reihen vor oder hinter diesem gesessen hatten, unabhängig von der Flugzeit.
    • Crew-Mitglieder oder andere Passagiere, sofern eines der anderen Kriterien zutrifft (z.B. längeres Gespräch; o.ä.).
    • Unter dem Ziel einer frühzeitigen Identifizierung infizierter Kontaktpersonen wird – abhängig von der Verfügbarkeit entsprechender Daten - empfohlen, eine Kontaktpersonennachverfolgung zu initiieren, wenn der Flug innerhalb der letzten 28 Tage stattgefunden hat (2 x maximale Dauer der Inkubationszeit).

Empfohlenes Vorgehen für das Management von Kontaktpersonen der Kategorie I: 

  • Reduktion der Kontakte zu anderen Personen, häusliche Absonderung (unter Abwägung der Möglichkeiten und nach Risikobewertung des Gesundheitsamtes)  
  • Generell im Haushalt nach Möglichkeit zeitliche und räumliche Trennung der Kontaktperson von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine „zeitliche Trennung“ kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die Kontaktperson in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält.
  • Häufiges Händewaschen, Einhaltung einer Hustenetikette. 
  • Gesundheitsüberwachung bis zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt mit dem bestätigten COVID-19-Fall.

Kontaktpersonen der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko)

Beispielhafte Konstellationen:

  • Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten, z.B. Klassenzimmer, Arbeitsplatz, jedoch keinen kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit dem COVID-19-Fall hatten. 
  • Familienmitglieder, die keinen mindestens 15-minütigen Gesichts- (oder Sprach-) kontakt hatten. 
  • Laborpersonal, welches mit vermehrungsfähigen SARS-CoV-2 arbeitet, sofern adäquate Schutzmaßnahmen eingehalten werden.
  • Medizinisches Personal, welches sich im selben Raum wie der COVID-19-Fall aufhielt, aber eine Distanz von 2 Metern nie unterschritten wurde.
  • Medizinisches Personal mit Kontakt ≤ 2 m (z.B. im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung), wenn eine adäquate Schutzbekleidung während der gesamten Zeit des Kontakts gemäß Kategorie I getragen wurde
  • Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem vom RKI definierten Risikogebiet aufgehalten haben

Empfohlenes Vorgehen für das Management von Kontaktpersonen der Kategorie II: 

  • Falls gemäß Risikoeinschätzung des Gesundheitsamtes als sinnvoll angesehen, sind optional möglich: 

    • Ermittlung und namentliche Registrierung, 
    • Information zu COVID-19.
  • Keine tägliche Symptomkontrolle; Meldung beim Gesundheitsamt nach Ablauf von 14 Tagen nach dem letzten Kontakt mit dem bestätigten Fall. 
  • Reduktion der Kontakte zu anderen Personen, z.B. häusliche Absonderung nahelegen 
  • Generell im Haushalt nach Möglichkeit zeitliche und räumliche Trennung der Kontaktperson von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine „zeitliche Trennung“ kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander, eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die Kontaktperson in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält.
  • Häufiges Händewaschen, Einhaltung einer Hustenetikette. 
  • Medizinisches Personal: bei fortbestehender Exposition zum COVID-19-Fall zusätzlich tägliche Dokumentation verwendeter Schutzausrüstung (z.B. unterteilt in Kittel, Handschuhe, OP-Maske, FFP2-, FFP3-Maske, Schutzbrille).  
  • Hinweis, dass sich die Kontaktperson bei eintretender Symptomatik, die mit einer SARS-CoV-2-Infektion vereinbar ist (insbesondere Atemwegssymptome), sofort mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen soll zur Besprechung des weiteren Vorgehens. Auch diese Person gilt gemäß RKI-Falldefinition als „Patient zur weiteren diagnostischen Abklärung“.


Quelle: Robert Koch-Institut 

Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung. In China soll Medienberichten zufolge ein erster Impfstoffkandidat ab Ende April 2020 in einer klinischen Studie erprobt werden. Wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte, ist derzeit nicht absehbar.

  • Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde und Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten generell Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten kann man z.B. über eine Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI) abfragen. Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, suchen Sie nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf Ihren Kontakt zu einer Person, bei der das neuartige Coronavirus nachgewiesen wurde bzw. mit Hinweis auf Ihre Reise, eine Ärztin oder einen Arzt auf.

  • Für Reisende aus Regionen, die keine Risikogebiete sind, in denen es aber vermehrt zu Übertragungen kommt (z.B. China, Italien, Iran, Südkorea), gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie - nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand oder drehen Sie sich weg und halten sich die Armbeuge oder ein Taschentuch vor Mund und Nase. Entsorgen Sie benutzte Taschentücher sofort. Die Hände sollten Sie regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife waschen.

  • Für alle Flugreisende aus China gilt seit dem 15.2.2020 ein besonderes Verfahren (siehe Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit). Unter anderem werden sie befragt, ob sie Kontakt mit Coronavirus-Infizierten hatten oder sich im Infektionsgebiet aufgehalten haben. Personen an Bord, die offensichtlich krank sind oder eine ansteckende Krankheit haben könnten, müssen gemeldet werden.

Während Ihrer Reise

  • Falls Sie während des Fluges an Krankheitszeichen wie Fieber, Husten oder Atemnot leiden, informieren Sie umgehend die Flugbesatzung.

  • Falls Sie bei Auftreten von Krankheitszeichen am Flughafen sind, informieren Sie umgehend das Flughafenpersonal.

  • Für alle Flugreisende aus China gilt seit dem 15.2.2020 ein besonderes Verfahren (siehe Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit). Unter anderem werden sie befragt, ob sie Kontakt mit Coronavirus-Infizierten hatten oder sich im Infektionsgebiet aufgehalten haben. Personen an Bord, die offensichtlich krank sind oder eine ansteckende Krankheit haben könnten, müssen gemeldet werden.

Wenn Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben

Vermeiden Sie unnötige Kontakte zu anderen und melden Sie sich unabhängig von Krankheitszeichen unverzüglich telefonisch und unter Hinweis auf Ihre Reise beim zuständigen Gesundheitsamt. Dieses wird mit Ihnen notwendige Verhaltensmaßnahmen besprechen. Ihr zuständiges Gesundheitsamt finden Sie in einer Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI)

Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, werden in der Regel über Sekrete des Atmungstrakts übertragen. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, könnte auch auf diese Weise eine Übertragung stattfinden. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Vorbeugung.

Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert. Eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören, wie beispielsweise importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck erscheint daher unwahrscheinlich. Generell ist das gründliche Händewaschen ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Hygiene und kann vor einer Vielzahl weiterer Infektionskrankheiten wie beispielsweise Magen-Darm Erkrankungen schützen.

Unabhängig davon hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung keine Aufgaben im Bereich der Bewertung von Lebensmitteln oder Gegenständen. Fragen zu dem Thema gehören in den Zuständigkeitsbereich des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), für das Thema Arbeitsschutz ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verantwortlich. 

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern von Atemwegsinfektionen sind die korrekte Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene und das Abstandhalten (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten.

Wenn eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz).

Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt. Dieser muss eng anliegend getragen werden und bei Durchfeuchtung gewechselt werden. Während des Tragens sollte er nicht (auch nicht unbewusst) verschoben werden. Lassen Sie sich von einer medizinischen Fachkraft beraten, ob diese Maßnahme in Ihrem konkreten Fall empfehlenswert ist, welche Maske für Sie geeignet ist und wie man die Maske richtig anlegt bzw. wechselt.

Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden.

Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt gegeben. Aktuelle Informationen zu der Sicherheitssituation in einzelnen betroffenen Ländern sind auf den Länderseiten des Auswärtigen Amtes einzusehen.

Weitere (Fach-)Informationen zum neuartigen Coronavirus sind auf den Internetseiten des Robert Koch- Instituts zu finden.

Aktuelle Einschätzung zur Sicherheit von Reisenden in betroffene Regionen gibt das Auswärtige Amt

Darüber hinaus finden Sie aktuelle Einschätzungen der Lage auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), einige Bundesländer und Krankenkassen haben Hotlines für Bürger geschaltet.

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