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Internetbezogene Störungen:
Eltern stärken! - ISES!

Was ist Adipositas

Forschungsprojekt zur Unterstützung von Eltern mit Kindern (12 - 21 Jahre), die das Internet problematisch nutzen

Wird die Internetnutzung eines Familienmitglieds zum Problem, sind auch die Eltern und Angehörigen die Leidtragenden. Versuche, etwas zu verändern, resultieren unabsichtlich in Konflikten, welche die Beziehungen beeinträchtigen. Der/die Betroffene ist oft nicht einsichtig, lehnt Hilfsangebote ab und zieht sich immer weiter in die virtuelle Welt zurück. Damit Eltern in dieser Situation Rat und Begleitung finden, wurde an der Universitätsklinik Tübingen das Forschungsprojekt „Internetbezogene Störungen: Eltern stärken - ISES!“ ins Leben gerufen.

Das Projekt hat im Juni 2020 begonnen und endet im März 2022. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg im Rahmen der Initiative "Gesundheitsstandort Baden-Württemberg".

Drei Teilprojekte im Überblick

Umfragebogen

ISES! Onlinebefragung

Es werden Eltern befragt, die bei ihren jugendlichen oder erwachsenen Kindern Probleme mit der Internetnutzung wahrnehmen. Die ca. 30-minütige anonyme Onlinebefragung beschäftigt sich mit den Themen Eltern-Kind-Beziehung, Familienkommunikation, elterliche Belastung und Mediennutzung in der Familie.

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Umfragebogen

ISES! Gruppentraining

Das ISES! Gruppentraining richtet sich an Eltern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Probleme mit der Internetnutzung haben. Elterngruppen werden von professionellen Trainern angeleitet und tauschen sich untereinander aus.

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ISES! Onlinetraining

Das ISES! Onlinetraining richtet sich an Eltern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Probleme mit der Internetnutzung haben. Die Eltern lernen am PC, Tablet oder Smartphone zuhause, wie sie erfolgreich auf ihr Kind Einfluss nehmen können und werden bei Bedarf individuell gecoacht.

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ISES! Gruppentraining

Das ISES! Gruppentraining richtet sich an Eltern, deren Kinder (12 bis 21 Jahre) Probleme mit der Internetnutzung haben, wie zum Beispiel eine Computerspielsucht oder eine Abhängigkeit von sozialen Netzwerken. Ziele des Trainings sind die Veränderung der Probleme mit der Internetnutzung des Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, sowie eine Entlastung der Eltern und des Familiensystems.

Das Training findet in Gruppen in Tübingen, Heidelberg und Frankfurt statt. An 6 Abenden lernen Eltern, die Probleme mit der Internetnutzung des eigenen Kindes besser zu verstehen, Einfluss zu nehmen auf die Symptomatik, die Familienkommunikation zu verändern und mit den eigenen Ressourcen schonender umzugehen.

Das Training wurde bereits in einer Pilotphase erprobt und zeigte sehr positive Ergebnisse. Die vorliegende Studie hat zum Ziel, das Training im Rahmen einer randomisierten kontrollierten Evaluation auf seine Wirksamkeit hin zu überprüfen. Zu Beginn, zum Abschluss und einige Zeit nach der Teilnahme am Gruppentraining werden daher Fragebögen eingesetzt.

Die nächsten Trainingsgruppen starten ab März 2021.

Interessierte Eltern erhalten weitere Informationen unter:

ises@med.uni-tuebingen.de

Häufige Fragen zum ISES! Gruppentraining

Teilnehmen können Elternpaare oder Elternteile von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 21 Jahren, die aus Sicht der Eltern Probleme mit der Internetnutzung aufweisen. Ob bei den Jugendlichen oder jungen Erwachsenen tatsächlich Probleme mit der Internetnutzung vorliegen, ist für die Studie nicht bedeutsam. Entscheidend ist das subjektive Empfinden der Eltern. 

Das Training richtet sich an Familien, deren Kinder eine suchtartige Nutzung z. B. von sozialen Netzwerken oder Computerspielen aufweisen. Andere Problembereiche wie Online-Glücksspiel, Online-Pornografiesucht, Online-Kaufsucht oder exzessives Recherchieren werden im Training nicht berücksichtigt. 

Teilnehmende des Gruppentrainings sind ausschließlich die Eltern. Eine Beteiligung der Jugendlichen oder jungen Erwachsenen ist nicht vorgesehen. Sie können jedoch freiwillig am Ende des Trainings an einer kleinen Befragung teilnehmen. 

Vorausgesetzt wird außerdem, dass die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zum Zeitpunkt des 8-wöchigen Trainings bei den Eltern bzw. beim teilnehmenden Elternteil leben. Dies ist wichtig, damit Trainingsinhalte und Übungen (z. B. Kommunikationsübungen) Zuhause mit dem Kind umgesetzt werden können. 

Eine Teilnahme erfordert eine Anwesenheit an mindestens vier Trainingsabenden. Es werden ausreichende Deutschkenntnisse benötigt, um die Fragebögen beantworten und den Trainingsinhalten folgen zu können. 

Nein, da die Therapie durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gefördert wird.
Eine Teilnahme an den wissenschaftlichen Untersuchungen, die das Training begleiten, wird allerdings vorausgesetzt.

Um zeigen zu können, dass Veränderungen auf eine Trainingsteilnahme zurückzuführen sind und nicht nur auf ein Fortschreiten der Zeit, werden zwei Gruppen miteinander verglichen: 1) Teilnehmende der Interventionsgruppe werden direkt vor und direkt nach einer Teilnahme am 8-wöchigen ISES! Gruppentraining Fragebögen ausfüllen. 2) Teilnehmer/innen der Wartegruppe werden vor und nach einer 8-wöchigen Wartephase Fragebögen ausfüllen und erst im Anschluss am ISES! Gruppentraining teilnehmen. Um auch Langzeiteffekte beobachten zu können, werden Teilnehmer/innen der Interventionsgruppe nach 6 und 12 Monaten erneut zur Bearbeitung eines vergleichbaren Fragebogens aufgefordert. Diese beiden Erhebungszeitpunkte nach 6 und 12 Monaten entfallen für Teilnehmende der Wartegruppe. 

Eltern können nicht wählen, ob sie an der Interventions- oder Wartegruppe teilnehmen. Die Zuordnung erfolgt zufällig. Auch die Studienleiter haben keinen Einfluss auf diese Zuordnung. Eine Zuordnung erfolgt für Elternpaare, sodass beide Elternteile an der gleichen Trainingsgruppe teilnehmen können. 

Ja, das sind sie. Die Daten werden pseudonymisiert und anonymisiert erhoben. Die Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Gerne informieren wir Sie über Details. Sprechen Sie uns einfach an.

ISES! Onlinetraining

Das ISES! Onlinetraining richtet sich an Eltern, deren Kinder (12 bis 21 Jahre) Probleme mit der Internetnutzung haben, wie zum Beispiel eine Computerspielsucht oder eine Abhängigkeit von sozialen Netzwerken. Ziele des Trainings sind die Veränderung der Probleme mit der Internetnutzung des Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, sowie eine Entlastung der Eltern und des Familiensystems.

Das Training findet ausschließlich online statt. Eltern lernen in verschiedenen Modulen, die Probleme mit der Internetnutzung des eigenen Kindes besser zu verstehen, Einfluss zu nehmen auf die Symptomatik, die Familienkommunikation zu verändern und mit den eigenen Ressourcen schonen umzugehen. Bei Bedarf kann ein persönlicher Kontakt zu einem Coach aus dem ISES! Team aufgebaut werden.

Das ISES! Onlinetraining befindet sich aktuell im Aufbau und wird voraussichtlich im November 2021 mit einer Testphase an den Start gehen.

Bei Fragen wenden Sie sich an: 

ises@med.uni-tuebingen.de

Das Team des ISES!-Projekts

ISES ist ein Kooperationsprojekt aus der Abteilung Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter und der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung der Allgemeinen Psychiatrie am Universitätsklinikum Tübingen.

Weitere Kooperationspartner sind die Universität Heidelberg, Universität Frankfurt und Medical School Hamburg.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Kinder- und Jugendpsychiatrie

frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: Osianderstraße 14 - 16
72076 Tübingen


E-Mail-Adresse: ises@med.uni-tuebingen.de


Das Team

Dr. Isabel Brandhorst

Dr. Dipl.-Psych. Isabel Brandhorst

Projektleitung

E-Mail-Adresse: isabel.brandhorst@med.uni-tuebingen.de

Personenprofil: Mehr zur Person

Dr. Dipl.-Psych. Kay Uwe Petersen

Dr. Dipl.-Psych. Kay Uwe Petersen

Stellv. Projektleitung

E-Mail-Adresse: Kay.Petersen@med.uni-tuebingen.de

Personenprofil: Mehr zur Person

Dipl.-Psych Sara Hanke

Dipl.-Psych Sara Hanke

Mitarbeiterin

E-Mail-Adresse: Sara.Hanke@med.uni-tuebingen.de

Personenprofil: Mehr zur Person

Cand. med. Valentin Roth

Cand. med. Valentin Roth

Doktorand

E-Mail-Adresse: ises@med.uni-tuebingen.de

Dr. med. Gottfried Maria Barth

Dr. med. Gottfried Maria Barth

Stellv. Ärztlicher Direktor Kinder- und Jugendpsychiatrie

E-Mail-Adresse: Gottfried.Barth@med.uni-tuebingen.de

Apl.Prof. Dr. Anil Batra

Apl. Prof. Dr. Anil Batra

Stellv. Ärztlicher Direktor, Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung

E-Mail-Adresse: Anil.Batra@med.uni-tuebingen.de

Personenprofil: Mehr zur Person

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