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Internetsucht
bei Kindern und Jugendlichen

ISES! Gruppentraining

ISES! Gruppentraining

Internetbezogene Störungen: Eltern stärken - ISES!

ISES! Gruppentraining

Das ISES! Gruppentraining richtet sich an Eltern, deren Kinder (12 bis 21 Jahre) Probleme mit der Internetnutzung haben, wie zum Beispiel eine Computerspielsucht oder eine Abhängigkeit von sozialen Netzwerken. 

Ziele des Trainings sind die Veränderung der Probleme mit der Internetnutzung des Jugendlichen oder jungen Erwachsenen, sowie eine Entlastung der Eltern und des Familiensystems.

Das Training findet in Gruppen in Tübingen statt.

An 6 Abenden lernen Eltern, die Probleme mit der Internetnutzung des eigenen Kindes besser zu verstehen, Einfluss zu nehmen auf die Symptomatik, die Familienkommunikation zu verändern und mit den eigenen Ressourcen schonender umzugehen.

Das Training wurde bereits in einer Pilotphase erprobt und zeigte sehr positive Ergebnisse. Die vorliegende Studie hat zum Ziel, das Training im Rahmen einer randomisierten kontrollierten Evaluation auf seine Wirksamkeit hin zu überprüfen. Zu Beginn, zum Abschluss und einige Zeit nach der Teilnahme am Gruppentraining werden daher Fragebögen eingesetzt.

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Internetbezogene Störungen: Eltern stärken - ISES! wird gefördert durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg
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Kontakt und FAQ

Kontakt

Interessierte Eltern erhalten weitere Informationen unter:

E-Mail-Adresse: ises@med.uni-tuebingen.de


Häufige Fragen zum ISES! Gruppentraining

Teilnehmen können Elternpaare oder Elternteile von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 21 Jahren, die aus Sicht der Eltern Probleme mit der Internetnutzung aufweisen. Ob bei den Jugendlichen oder jungen Erwachsenen tatsächlich Probleme mit der Internetnutzung vorliegen, ist für die Studie nicht bedeutsam. Entscheidend ist das subjektive Empfinden der Eltern. 

Das Training richtet sich an Familien, deren Kinder eine suchtartige Nutzung z. B. von sozialen Netzwerken oder Computerspielen aufweisen. Andere Problembereiche wie Online-Glücksspiel, Online-Pornografiesucht, Online-Kaufsucht oder exzessives Recherchieren werden im Training nicht berücksichtigt. 

Teilnehmende des Gruppentrainings sind ausschließlich die Eltern. Eine Beteiligung der Jugendlichen oder jungen Erwachsenen ist nicht vorgesehen. Sie können jedoch freiwillig am Ende des Trainings an einer kleinen Befragung teilnehmen. 

Vorausgesetzt wird außerdem, dass die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zum Zeitpunkt des 8-wöchigen Trainings bei den Eltern bzw. beim teilnehmenden Elternteil leben. Dies ist wichtig, damit Trainingsinhalte und Übungen (z. B. Kommunikationsübungen) Zuhause mit dem Kind umgesetzt werden können. 

Eine Teilnahme erfordert eine Anwesenheit an mindestens vier Trainingsabenden. Es werden ausreichende Deutschkenntnisse benötigt, um die Fragebögen beantworten und den Trainingsinhalten folgen zu können. 

Nein, da die Therapie durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gefördert wird.
Eine Teilnahme an den wissenschaftlichen Untersuchungen, die das Training begleiten, wird allerdings vorausgesetzt.

Um zeigen zu können, dass Veränderungen auf eine Trainingsteilnahme zurückzuführen sind und nicht nur auf ein Fortschreiten der Zeit, werden zwei Gruppen miteinander verglichen: 1) Teilnehmende der Interventionsgruppe werden direkt vor und direkt nach einer Teilnahme am 8-wöchigen ISES! Gruppentraining Fragebögen ausfüllen. 2) Teilnehmer/innen der Wartegruppe werden vor und nach einer 8-wöchigen Wartephase Fragebögen ausfüllen und erst im Anschluss am ISES! Gruppentraining teilnehmen. Um auch Langzeiteffekte beobachten zu können, werden Teilnehmer/innen der Interventionsgruppe nach 6 und 12 Monaten erneut zur Bearbeitung eines vergleichbaren Fragebogens aufgefordert. Diese beiden Erhebungszeitpunkte nach 6 und 12 Monaten entfallen für Teilnehmende der Wartegruppe. 

Eltern können nicht wählen, ob sie an der Interventions- oder Wartegruppe teilnehmen. Die Zuordnung erfolgt zufällig. Auch die Studienleiter haben keinen Einfluss auf diese Zuordnung. Eine Zuordnung erfolgt für Elternpaare, sodass beide Elternteile an der gleichen Trainingsgruppe teilnehmen können. 

Ja, das sind sie. Die Daten werden pseudonymisiert und anonymisiert erhoben. Die Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Gerne informieren wir Sie über Details. Sprechen Sie uns einfach an.

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