Forschungs-Newsletter der Medizinischen Fakultät Tübingen |
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Förderbekanntmachungen des Bundes |
Förderung von Forschungsverbünden zum Thema Alter und Krebs – Nationale Dekade gegen Krebs
Ein hohes Alter ist der größte Risikofaktor für die Entstehung der meisten Krebserkrankungen. Auf Menschen über 65 Jahre entfallen 60 Prozent der neuen Krebsdiagnosen und 70 Prozent der Krebstodesfälle. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung ist eine steigende Inzidenz von Krebserkrankungen bei älteren Menschen zu erwarten. Die medizinische Krebsforschung hat die Rolle des Alterns bislang noch nicht hinreichend berücksichtigt. Es bedarf Maßnahmen und Strategien, die mit Blick auf Krebserkrankungen darauf abzielen die Lebensspanne zu verlängern, indem sie Alterungsprozesse verlangsamen, altersbedingte Beschwerden vermeiden und die Lebensqualität bis ins hohe Alter bewahren oder erhöhen (Longevity). Das Thema Alter und Krebs ist komplex und erfordert eine Überwindung wissenschaftlicher Fachgrenzen.
Ziel der Fördermaßnahme ist daher die Erschließung innovativer Ansätze sowohl für die Prävention, Diagnostik und Therapie altersbedingter Krebserkrankungen als auch für einen gesellschaftlichen Umgang mit Krebs im Alter.
Die Maßnahme beleuchtet das Thema Alter und Krebs aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln und ermöglicht dadurch eine holistische Erfassung des gesamten Forschungsgebiets. Die Forschungsergebnisse haben eine hohe gesellschaftliche und gesundheitspolitische Relevanz. Aus ihnen lassen sich evidenzbasierte Empfehlungen zur Verbesserung der Prävention, der Frühdiagnose, der Lebensqualität und der Lebensdauer älterer Krebspatientinnen und Krebspatienten ableiten.
Zweck dieser Fördermaßnahme ist die Förderung von interdisziplinären Forschungsverbünden, die mit innovativen Ansätzen das Forschungsgebiet Alter und Krebs untersuchen. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 20. Februar 2026 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. |
Förderung von Projekten zum Thema: Übergewicht und Adipositas verstehen und vorbeugen (PREVENT-OO) im Rahmen der europäischen Partnerschaft ERA4Health
Das übergeordnete Ziel dieser Förderung ist es, die Belastung durch Übergewicht und Adipositas in Europa zu reduzieren. Dazu soll das Verständnis der zugrunde liegenden Mechanismen verbessert werden, um langfristig innovative präventive Maßnahmen und neue therapeutische Ansätze zu ermöglichen. Der Zweck dieser Förderrichtlinie ist die Förderung translationaler Forschungsverbünde, die sich entweder mit - den Mechanismen der Entstehung von Übergewicht und Adipositas und seiner Komplikationen oder
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mit den Determinanten der Gewichtsentwicklung und/oder Maßnahmen gegen Gewichtszunahme in kritischen Übergangsphasen im Leben befassen.
In der ersten Verfahrensstufe sind dem gemeinsamen Call-Sekretariat, das beim französischen Förderer ANR angesiedelt ist, bis spätestens 21. Januar 2026 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. |
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ERDERA launches 2026 Joint Transnational Call on diagnostics for unsolved rare diseases
ERDERA announces the launch of the 2026 Joint Transnational Call, focused on diagnosing undiagnosed or complex rare conditions using advanced functional, genomic, multi-omics, modelling, and AI-based approaches.
Why this call? To tackle persistent diagnostic gaps in rare diseases, support patient-driven research, and foster multinational, interdisciplinary collaboration that ultimately benefits patients. Who can apply? The call is open to researchers from academia, clinical and public health institutions, enterprises (including SMEs), and patient advocacy organisations.
Consortia must include 4–6 partners from at least 4 countries (up to 8 partners in specific cases). Key dates
· Call launch: 10 December 2025 · Information webinar: 16 December 2025
· Pre-proposals due: 12 February 2026 · Full proposals due: 8 July 2026
· Funding decisions: December 2026 |
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Else Kröner Memorialstipendien 2026
Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte besonders begabte und motivierte klinisch und wissenschaftlich tätige Ärztinnen und Ärzte am Beginn ihres Berufsweges unterstützen, durch eine zweijährige Freistellung von klinischen Aufgaben ein besonders erfolgversprechendes medizinisches Forschungsvorhaben signifikant weiterzubringen. Damit soll der Grundstein zur wissenschaftlichen Selbständigkeit und zur Karriere als Clinician Scientist gelegt werden.
Dazu schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung auf dem gesamten Gebiet der Medizin in der Regel bis zu sechs Individualstipendien mit einer Laufzeit von zwei Jahren für junge Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildungsphase aus. Das Stipendium ist mit insgesamt 250.000 € dotiert und dient primär der Finanzierung der eigenen Stelle (Brutto-Jahresgehalt) während der Freistellung. Antragsberechtigt sind promovierte Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildungsphase an Universitätsklinika oder an anderen Forschungseinrichtungen mit Aufgaben in der Patientenversorgung in Deutschland. Die Bewerbung erfolgt einstufig: Bis zum 25. Februar 2026 können Anträge per E-Mail an antrag-wissenschaft@ekfs.de eingereicht werden. |
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Boxberger-Preis Bad Kissingen
Die Boxberger-Stiftung Bad Kissingen, die ihren Sitz in Bad Kissingen hat, ist eine öffentliche, rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie verfolgt den Zweck, die Forschung im Kur- und Heilbäderbereich durch die Auszeichnung wissenschaftlicher Arbeiten zu fördern und damit das wissenschaftliche Ansehen der Kurorte als Zentren des Gesundheitswesens zu steigern.
Der Stiftungszweck wird dadurch verwirklicht, dass entsprechende wissenschaftliche Arbeiten mit einem Preis ausgezeichnet werden, der den Namen Boxberger-Preis Bad Kissingen trägt. Dieser Preis beträgt bis zu 10.000 Euro. Er wird grundsätzlich in feierlicher Form alle zwei Jahre verliehen. In Ausnahmefällen kann der Preis geteilt werden.
Mit dem Preis, der im zwei Jahresrhythmus ausgeschrieben wird, werden Forschungsarbeiten aus dem Bereich der Gesundheitswissenschaft ausgezeichnet, die in den letzten zwei Jahren in wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert wurden oder deren Publikation unmittelbar bevorsteht; inklusive der Bereiche: -
Gesundheitsförderung, Gesundheitspsychologie, primäre und sekundäre Prävention
- Medizinische Rehabilitation (auch post-Covid), Patientenschulung und -empowerment
- Bewegungsförderung, Bewegungstherapie
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Kurwesen, Balneologie, Heilquellen
Die Arbeiten sollen einen Beitrag leisten zur Weiterentwicklung des modernen Gesundheitswesens und für Anwendungen speziell in Kurorten. Bewerben Sie sich noch bis zum 8. Januar 2026 für unseren Wissenschafts-Preis |
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