Forschungs-Newsletter der Medizinischen Fakultät Tübingen |
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Eliteprogramm für Postdocs
Die Ausschreibung spricht gezielt den herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs an, das heißt die Kandidat:innen sollten eine „deutlich über dem Durchschnitt liegende Befähigung für eine wissenschaftliche Karriere erkennen lassen“.
Exzellente Nachwuchswissenschaftler:innen können Mittel in Höhe von bis zu 200.000 € bei einer Laufzeit von max. drei Jahren einwerben. Die Personalstelle der Nachwuchswissenschaftler:innen selbst kann nicht beantragt werden, sie müssen aber für den Projektzeitraum über eine Stelle an der Universität verfügen. Der Bereich der klinischen Medizin ist von der Antragstellung ausgeschlossen.
Interessensbekundungen bis spätestens zum 11. März 2026 an Frau Dr. Klingeberg abzugeben (mit cc an nathalie.walker@uni-tuebingen.de). Diese müssen enthalten:
- Projektbeschreibung (max. 5 Seiten)
- Qualifizierungskonzept durch den Fachbereich, in dem auch der Eigenbeitrag (10% der beantragten Fördermittel) und die Stelle des:der Antragsteller:in für den Projektzeitraum zugesichert wird
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Finanzplan
- Ausführlicher CV (folgende Punkte müssen u.a. erwähnt werden: Lehrerfahrung, bisherige Beteiligung am Wissenschaftsmanagement, internationale Erfahrungen, zukünftiger Karriereplan)
Interessierte Kandidat:innen sollten bitte zum frühestmöglichen Zeitpunkt (am besten direkt nach Bekanntwerden der Ausschreibung) mit dem Dekanat Kontakt aufnehmen, um das Procedere abzustimmen.
Die Kandidat:innen werden Ende April informiert, ob ihr Antrag zur Weiterleitung ausgewählt wurde. Sie haben dann bis zum 13. Mai (12:00 Uhr) Zeit, die Dokumente bei der Stiftung hochzuladen. Ansprechpartnerin bei der Baden-Württemberg Stiftung ist Frau Ainoa Larrauri, E-Mail: eliteprogramm@bwstiftung.de
Die Forschungsförderung informiert im Rahmen der Research Funding Snacks am 05.02.2026 um 12 Uhr zum Eliteprogramm: https://uni-tuebingen.de/en/99389 Nähere Details zur Ausschreibung entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Link der Baden-Württemberg Stiftung (inklusive Ausschreibungsunterlagen, Antrags- und Listenformulare):
https://www.bwstiftung.de/de/ausschreibung/eliteprogramm-fuer-postdocs |
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CZS Wildcard 2026: Programme to encourage unconventional ideas
The Carl Zeiss Foundation has issued a new call for proposals for their programme "Wildcard". The programme supports unconventional ‘wild’ ideas in STEM with a high potential for innovation. CZS Wildcard is addressed to an interdisciplinary consortium of three to five scientists with radically new, unusual, and therefore particularly bold ideas. The application must describe a research project in natural sciences, life sciences and/or engineering sciences (STEM fields) at the interface of two or more disciplines.
Applicants may only be involved in one CZS Wildcard application. Scientists currently funded as part of the CZS Wildcard programme are not eligible to apply. Applicants whose application was rejected in a previous CZS Wildcard call for proposals may not submit an application with the same content. Funding can be requested for up to a total of EUR 750,000. The funding period is two years.
The University of Tübingen may provide the consortium's spokesperson for a maximum of four applications. For this reason, I am asking for expressions of interest by 17 February 2026 (at nathalie.walker@uni-tuebingen.de). The expressions of interest should include:
- 1-2 pages project description - CVs of those involved (max. 2 pages per CV) - rough financial plan After an internal selection process, the deadline for handing in the proposals at the foundation is April 20th. |
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Förderung von Projekten zum Thema „Personalisierte Medizin für Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und Nierenerkrankungen“ innerhalb der Europäischen Partnerschaft für personalisierte Medizin „CARMEN2026“
Ziel der vorliegenden, von der Europäischen Union (EU) kofinanzierten Fördermaßnahme ist, für die PM im Bereich von Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und Nierenerkrankungen - innovative Therapieansätze in präklinischen Modellen zu entwickeln,
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molekulare Marker/Signaturen oder moderne Technologien zur Überwachung des Behandlungserfolgs zu identifizieren oder zu validieren und
- eine stratifizierende Diagnostik zur Vorhersage des Krankheitsrisikos und des Krankheitsverlaufs zu entwickeln.
Die Zuwendung dient der Förderung von transnationalen Forschungsverbünden, die innovative PM-Strategien für Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- oder Nierenerkrankungen erforschen. Der Fokus liegt dabei auf neuen personalsierten Therapieansätzen sowie Markern/Signaturen oder Technologien zur stratifizierenden Diagnostik und Spezifizierung von Behandlungspfaden.
Gefördert werden soll eine begrenzte Anzahl von transnationalen und interdisziplinären Forschungsverbünden. Die im Rahmen dieser Verbünde geförderten Forschungsprojekte sollen innovative PM-Strategien für Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- oder Nierenerkrankungen erforschen. Die Forschungsprojekte müssen sich auf Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- oder Nierenerkrankungen als Hauptursache der Erkrankung konzentrieren. Dabei kann sich ein Projekt auf eine dieser Erkrankungen fokussieren oder diese Erkrankungen in Kombination untersuchen. Von der Förderung ausgenommen sind Forschungsarbeiten, die sich nur auf medikamenteninduzierte Herz-, Stoffwechsel- oder Nierentoxizität konzentrieren.
In der ersten Verfahrensstufe sind dem EP PerMed JCS, das bei der Nationalen Forschungsagentur Frankreichs (ANR) angesiedelt ist, bis spätestens 10. Februar 2026 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. |
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Ausschreibung Förderpreise „For Women in Science 2026“ wir suchen exzellente „Early Career“-Wissenschaftlerinnen aus Ihrer Hochschule in den Naturwissenschaften bzw. MINT-Fächern.
Wir, das sind L’Oréal Deutschland, die Deutsche UNESCO-Kommission und das Deutsche Humboldt-Netzwerk. Mit „For Women in Science“ fördern die UNESCO und L’Oréal seit 1998 sehr erfolgreich auf internationaler Ebene Frauen in der Wissenschaft. Mit den gleichen Zielen und dem gleichen Erfolg arbeiten in Deutschland die Deutsche UNESCO-Kommission und L’Oréal Deutschland bereits seit 2006 zusammen, nunmehr ergänzt durch das Deutsche Humboldt-Netzwerk und seit 2024 mit erweiterter Anzahl und erhöhter Dotierung.
Der Förderpreis beträgt 25.000 Euro pro Preisträgerin. Voraussetzung hierfür ist ein gültiger Arbeitsvertrag oder ein Stipendium an einer deutschen Hochschule beziehungsweise außeruniversitären öffentlichen Forschungseinrichtung (mit mindestens 50 % einer Vollzeitstelle). Die Preisträgerinnen können das Preisgeld weitgehend frei (gemäß einem vorab vorgelegten Konzept) verwenden, sei es zur Förderung ihrer Forschungsvorhaben (inkl. Beschaffung von Geräten), sei es für einen Auslandsaufenthalt, sei es zur Finanzierung von Kinderbetreuung oder einer Haushaltshilfe.
Unter „Early Career“-Wissenschaftlerinnen verstehen wir Doktorandinnen im letzten Jahr, Post-Docs, Habilitandinnen oder Juniorprofessorinnen in den sechs Jahren nach der Promotion. Die Laufzeit von Arbeitsvertrag/Stipendium muss ab Abgabe der Bewerbung noch mindestens zwölf Monate betragen, bei Doktorandinnen ist eine Arbeitsvertrags- bzw. Stipendiumszusage erforderlich.
Die Naturwissenschaften werden weit gefasst; Ingenieur-, Geo- und Agrarwissenschaften und natürlich Medizin sind z. B. auf jeden Fall eingeschlossen, Profile der inter- und transdisziplinären Forschung werden nachdrücklich begrüßt. Die Nationalität der Wissenschaftlerinnen ist hierbei nicht relevant.
Wissenschaftlerinnen mit Kindern werden ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben. Unter Bewerberinnen mit gleicher Exzellenz werden Wissenschaftlerinnen mit Kindern bevorzugt, unabhängig vom Familien- oder Beziehungsstatus.
Zentrales Auswahlkriterium ist die wissenschaftliche Exzellenz der Bewerberinnen. Besonderes Engagement in der „Third Mission“ fließt in die Bewertung der Exzellenz der Forschung ein.
Weitere Informationen zu den Kriterien und zum Programm finden Sie unter https://www.forwomeninscience.com/challenge/show/101. Dort finden Sie auch die Bewerbungsmaske. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an fwis@unesco.de. Bewerbungsschluss ist der 21. Februar 2026. Die Preisverleihung findet im September 2026 statt. |
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Kommunikationspreis 2026: Jetzt bewerben
Die Ausschreibung für den Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation 2026 läuft noch bis zum 31. Januar 2026. Mit diesem Preis werden eine Forscherin, ein Forscher oder eine Gruppe von Forschenden an der Universität Tübingen gewürdigt, die sich im vergangenen Kalenderjahr besonders um die Vermittlung wissenschaftlicher Themen in der breiten Öffentlichkeit verdient gemacht haben. Die Auszeichnung besteht aus einem mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis und einem Nachwuchspreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Die Auszeichnung ist Teil der Exzellenzstrategie der Universität Tübingen.
Mit dem Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation sollen Forscherinnen und Forscher motiviert und ermutigt werden, den Dialog mit der Öffentlichkeit und auch einem fachfremden Publikum in unterschiedlichen Formen zu suchen. In Frage kommen Beispiele medialer Wissenschaftskommunikation, die sich im Jahr 2025 als besonders wirkungsvoll und nachhaltig erwiesen haben, aber auch Ausstellungen, populärwissenschaftliche Bücher, öffentliche Vortragsreihen oder ungewöhnliche
Lehr- oder Praxisprojekte mit hoher Außenwirkung.
Alle Mitglieder der Universität sind berechtigt, bis spätestens 31. Januar 2026 Kolleginnen oder Kollegen für die Auszeichnung vorzuschlagen. Jeder Vorschlag ist im Hinblick auf die öffentliche Resonanz des oder der Nominierten zu begründen. Vorgeschlagene Kandidatinnen und Kandidaten müssen zum Zeitpunkt des Vorschlags als Forscherinnen oder Forscher an der Universität Tübingen tätig sein. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury.
Bitte senden Sie entsprechende Vorschläge per E-Mail an die Hochschulkommunikation (sekretariat-kommunikation@zv.uni-tuebingen.de). Weiterführende Informationen finden Sie hier:
www.uni-tuebingen.de/de/199639 |
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