Forschungs-Newsletter der Medizinischen Fakultät Tübingen |
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Förderung von Postdoktoranden und Juniorprofessoren der Daimler und Benz Stiftung
Ziel der Stiftung ist es, mit diesem Programm die Autonomie der nächsten Wissenschaftlergeneration zu stärken und den akademischen Werdegang junger und engagierter Wissenschaftler nach der Promotion zu unterstützen. So setzt das Programm gezielt an einer Stelle des Karrierewegs an, wo bereits eine erkennbare Forschungsautonomie besteht, Wissenschaftler jedoch noch keine unbefristete Stelle innehaben. Das Förderprogramm steht Bewerbern sämtlicher Disziplinen offen (Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, Natur-, Struktur- und Ingenieurwissenschaften, Medizin und Lebenswissenschaften) und ist thematisch nicht eingeschränkt. Voraussetzungen für eine Bewerbung sind ein eigenes Forschungsvorhaben sowie die institutionelle Anbindung an eine wissenschaftliche Einrichtung in Deutschland bzw. deutsche wissenschaftliche Einrichtungen im Ausland.
Das Stipendium wird für die Dauer von zwei Jahren gewährt; die Fördersumme beträgt insgesamt 50.000 Euro. Dieser Betrag kann im freien Ermessen des Stipendiaten eingesetzt werden – vorzugsweise für folgende Zwecke: Forschungsreisen, Teilnahme an Tagungen, Organisation eigener Konferenzen, befristete Einbindung wissenschaftlicher Hilfskräfte, Computer, Laborgeräte und Spezialchemikalien.
Bewerbungen können in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein und müssen bis zum 30. September 2026 (23:59 Uhr) vollständig, d. h. inklusive der vertraulichen Empfehlungsschreiben (s. u.), über das Online-Bewerbungsportal eingegangen sein. |
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Pioniervorhaben – Explorationen des unbekannten Unbekannten
Mit den "Pioniervorhaben – Explorationen des unbekannten Unbekannten" unterstützt die Stiftung bahnbrechende und riskante Forschungsideen mit hoher wissenschaftlicher Relevanz. Gesucht sind Vorhaben aus dem Bereich der Grundlagenforschung, die sich nicht dem bereits 'bekannten Unbekannten' widmen, sondern das 'unbekannte Unbekannte' explorieren – mit dem Potenzial zu großen wissenschaftlichen Durchbrüchen, allerdings auch mit dem Risiko, zu scheitern. - Fachgebiete: alle
- Art der Förderung: visionäre Vorhaben aus dem Bereich der Grundlagenforschung
- bis zu 1,3 Mio. Euro
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3 bis 5 Jahre
- Zielgruppe: promovierte Wissenschaftler:innen an deutschen Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen, (internationale) Kooperationen sind möglich
- Hoch kompetitives zweistufiges Auswahlverfahren inkl. Distributed Peer Review
Stichtage: Online-Sprechstunden: 11. Juni und 16. Juli 2026 27. August 2026 um 14.00 Uhr Stichtag für Skizzen |
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Wissenschaftliche Preise Der Bernd-Tersteegen-Preis und der Georg-Haas-Preis werden jährlich vom DN ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 1. September 2026!
Bernd-Tersteegen-Preis
Der DN schreibt jährlich international den Bernd-Tersteegen-Preis aus. Damit soll die theoretische, vor allem aber die anwendungsorientierte Forschung zu aktuellen nephrologischen Themen, insbesondere auf dem Gebiet der ambulanten Nierenersatztherapie gefördert werden. Erwünscht sind wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit Fragen und Problemlösungen dieses Fachgebietes auseinandersetzen. Die bestbewertete Arbeit wird mit 8.000 Euro zur ausgezeichnet.
Um den Preis können sich auf den Gebieten Nierenerkrankungen und ambulante Nierenersatztherapie tätige Medizinerinnen und Mediziner, Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler sowie Ingenieurinnen und Ingenieure bewerben. Akzeptiert werden nur Reviews, Dissertationen, Habilitationen und andere wissenschaft liche Originalarbeiten in deutscher oder englischer Sprache, die in den Jahren 2024 und 2025 publiziert wurden oder zur Veröffentlichung vorgesehen sind. Ausgeschlossen sind wissenschaftliche Arbeiten, die bei anderen Ausschreibungen eingereicht worden sind.
Georg-Haas-Preis
Mit dem Georg-Haas-Preis werden Arbeiten zum Gesamtspektrum der Urämie und deren Behandlung gefördert. Die Ausschreibung erfolgt jährlich und das Preisgeld beträgt 2.600 Euro. Bewerben können sich Doktorandinnen und Doktoranden, deren Arbeiten innerhalb der Jahre 2024 und 2025 veröffentlicht wurden bzw. zur Veröffentlichung vorgesehen sind.
Bei der Beteiligung mehrerer Autorinnen und Autoren an der Preisausschreibung muss sich die Gruppe auf eine Sprecherin oder einen Sprecher einigen. Das Einverständnis der übrigen Beteiligten mit der Bewerbung ist beizu fügen. Außerdem wird um einen Lebenslauf der Bewerberin oder des Bewerbers und eine Bestätigung, dass mit dieser Arbeit an keiner weiteren Preisausschreibung teilgenommen wurde, gebeten. |
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Förderung von Projekten zum Thema „Geschlechtersensible Krebsforschung“– Nationale Dekade gegen Krebs
Immer mehr Erkenntnisse belegen, dass sowohl das biologische Geschlecht (Sex) als auch soziokulturelle Verhaltensweisen und Einstellungen (soziales Geschlecht oder Gender) zusammenwirken und Gesundheit beziehungsweise Krankheit über die gesamte Lebensspanne hinweg beeinflussen. Für viele onkologische Erkrankungen sind geschlechtersensible Unterschiede in Inzidenz, Ansprechraten, Nebenwirkungen und Mortalität nachgewiesen.
Mit dieser Förderrichtlinie trägt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) dazu bei, die bestehenden relevanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern zukünftig stärker und systematischer im klinischen Alltag berücksichtigen zu können. Es soll weitere Evidenz für eine Präzisionsonkologie generiert werden, die die bestmögliche Behandlung onkologischer Patientinnen und Patienten garantiert.
Das Ziel dieser Förderrichtlinie ist es, den präklinischen, klinischen und soziokulturellen Erkenntnisgewinn in der biomedizinischen Forschung unter Berücksichtigung von geschlechtersensiblen Aspekten voranzubringen und damit ein innovatives Forschungsfeld zu erschließen. Dies soll Voraussetzungen schaffen, um die geschlechtersensible onkologische Versorgung zukünftig zu verbessern. Gleichzeitig sollen Anreize für den Aufbau einer interdisziplinären Forschungsszene geschaffen werden, die sich mit Aspekten wie Geschlecht und Gender in der Onkologie auseinandersetzt. Zudem soll die Forschungsqualität in dem Bereich durch das Einbringen der Perspektive und Erfahrung von Patientinnen und Patienten angehoben werden.
Zuwendungszweck ist die Förderung von Forschungsprojekten, die mit innovativen Ansätzen das Thema „Geschlechtersensible Krebsforschung“ untersuchen. Das Zusammenbringen interdisziplinärer Expertise ermöglicht die Generierung wissenschaftlicher Erkenntnisse, die zur Verbesserung einer geschlechtersensiblen Prävention, Diagnose oder Behandlung von Krebserkrankungen beitragen. Aus den Arbeitsergebnissen lassen sich Ansatzpunkte für eine anschließende translationale Forschung ableiten.
Dem Projektträger ist bis spätestens 30. Juni 2026 ein rechtsverbindlich unterschriebener förmlicher Förderantrag sowie eine Vorhabenbeschreibung in schriftlicher oder, wie in Nummer 7.1 dargelegt, elektronischer Form vorzulegen. |
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