Forschungs-Newsletter der Medizinischen Fakultät Tübingen |
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Else Kröner Exzellenzstipendien 2026 Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte herausragend in Klinik und Forschung qualifizierte Ärztinnen und Ärzte unterstützen, durch eine zweijährige Freistellung von klinischen Aufgaben ein besonders erfolgversprechendes und für sie profilbildendes medizinisches Forschungsvorhaben signifikant weiterzubringen. Damit soll vor allem Oberärztinnen und Oberärzten die Qualifizierung für die Berufung auf eine Professur im Sinne eines Clinician Scientist ermöglicht werden.
Dazu schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung auf dem gesamten Gebiet der Medizin bis zu sechs Individualstipendien mit einer Laufzeit von zwei Jahren für Ärztinnen und Ärzte nach Abschluss der Weiterbildung zum Facharzt aus. Das Stipendium ist mit insgesamt 350.000 € dotiert und dient primär der Finanzierung der eigenen Stelle (Brutto-Jahresgehalt) während der Freistellung. Die Bewerbung erfolgt einstufig. Bis zum 31. Juli 2026 können Anträge über das Online-Antragsportal auf unserer Website eingereicht werden Achtung: Pro Klinik bzw. Institut einer Fakultät ist nur eine Bewerbung möglich. |
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Ausschreibung Jung-Karriere-Förderpreis 2027
The Jung Career Advancement Award comprises a grant of 210,000 euros. The funds are intended to support a research project over a three-year period. The funds are to be used in accordance with the guidelines of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). The funds are disbursed in two equal installments; the provision of the second half is contingent on the positive review of an interim report by the Scientific Advisory Board. A request for payment of the second half of the amount can be made 18 months after the start of the project at the earliest, and 5 years at the latest.
The call is addressed to medical professionals in residence training, who have completed at least two years of scientific research (preferably abroad), have a documented record of scientific accomplishment, and who return to Germany to complete their residency training. The work should be carried out at a German academic hospital. When taking up the award, the applicant should be relieved of clinical duties for at least one year before resuming additional clinical training, with intermittent protected time for a further 2 years combined. Applicants are not required to specify a host institution at the time of the application, which should be chosen in consultation with the Foundation after receiving the Jung Career Advancement Award.
The application for the Jung Career Advancement Award 2027 will be open until September 15, 2026. Applicants will be noticed until October 16, 2026 if they have made it to the final round. All finalists must be prepared to present their research proposal on November 4, 2026 in person in Frankfurt. |
World’s largest global prize for mental health science launches
The new Wellcome Prize for Mental Health Science with Nature, will celebrate breakthrough interventions for depression, anxiety and psychosis that deliver real benefits to the people who need them, with a $1 million prize.
Across the world, millions of people are affected by mental health conditions, and only a tiny proportion have access to mental healthcare. Despite advances in science, too few breakthroughs are translated into real-world interventions. The Wellcome Prize for Mental Health Science with Nature has been launched to champion innovation and drive progress in this critical area.
The prize is open to researchers, teams and small and medium-sized businesses worldwide. Submissions must be backed by high-quality research, be informed by people with lived experience of mental health conditions and show clear potential to improve people's lives at scale.
The overall winner will receive $1 million, with three finalists awarded $250,000 each. The winners will also receive global recognition and practical support to help bring their interventions to the people that need them.
Applications must be submitted through the online form by 11:59pm UTC 00:00 on 18 September 2026 to be eligible. |
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Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung
Die Förderinitiative dient dem Zweck der Förderung wissenschaftsinitiierter klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten zu klinischen Studien nach internationalen Standards sowie von Konzeptphasen für klinische Studien oder systematische Übersichtsarbeiten. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die auf das Schließen von Evidenzlücken abzielen und eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitssystem aufweisen. Zudem ist die methodische Weiterentwicklung klinischer Studien durch Förderung entsprechender Begleitforschungsprojekte Zweck der Förderinitiative
Es werden Einzelvorhaben in vier Modulen der Förderinitiative gefördert: - Modul 1: Konfirmatorische und explorative klinische Studien
- Modul 2: Systematische Übersichtsarbeiten zu klinischen Studien
- Modul 3: Konzeptphasen mit aktiver Patientenbeteiligung
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Modul 4: Methodische Begleitforschungsprojekte
In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 2. September 2026 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.
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Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit postinfektiösen Erkrankungen – Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen Ziel dieser Förderinitiative ist das Schließen von Evidenzlücken, die eine hohe Relevanz für die von PAIS betroffenen Patientinnen und Patienten sowie für die medizinische Versorgung dieser Menschen in Deutschland haben. Die Ziele der Förderinitiative werden erreicht, wenn nach Beendigung der Förderung ein Evidenzgewinn erzielt wurde (unter anderem durch die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen). Außerdem werden die Ziele der Förderinitiative erreicht, wenn mindestens einer der folgenden Punkte erfüllt ist:
- Die Forschungsergebnisse sind in den Folgejahren in medizinische Leitlinien eingegangen.
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Durch die Förderinitiative wird langfristig eine Verbesserung der Patientenversorgung erzielt. Dies soll durch eine Verbesserung der Entscheidungsfindung hinsichtlich der bestmöglichen Diagnose und der wirksamsten Therapie bei gleichzeitiger Minimierung der Nebenwirkungen für die einzelnen Patientinnen und Patienten erreicht werden.
Die Förderinitiative dient dem Zweck der Förderung wissenschaftsinitiierter klinischer Studien und systematischer Übersichtsarbeiten zu klinischen Studien nach internationalen Standards im Bereich PAIS sowie von Konzeptphasen für klinische Studien. Dabei sollen insbesondere solche Projekte gefördert werden, die auf das Schließen von Evidenzlücken abzielen und eine hohe Relevanz für die betroffenen Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitssystem aufweisen. In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 2. September 2026 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. |
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Digitalkompetenz in der Versorgung
Das Gesundheitswesen steht vor einer Reihe von Herausforderungen, zu deren Bewältigung die Digitalisierung wichtige Beiträge leisten kann. Zu diesen Herausforderungen gehören die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen, nutzerzentrierten und effizienten Versorgung, die Versorgungssicherheit in strukturschwachen Gebieten, der Fachkräftemangel oder die Gestaltung von zusammenhängenden Versorgungspfaden in fragmentierten Versorgungsstrukturen. Auch wenn die erforderlichen Voraussetzungen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen z. B. durch das Digital-Gesetz (DigiG) mit der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) geschaffen wurden, muss der mit der Digitalisierung verbundene Transformationsprozess in der Versorgungspraxis weiterhin unterstützt werden.
Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung digitaler Transformationsprozesse in der Versorgung ist die ausreichende digitale Kompetenz von Patientinnen und Patienten. Dementsprechend ist die Stärkung der digitalen Kompetenz von Patientinnen und Patienten die Voraussetzung dafür, dass Effektivitäts- und Effizienzpotenziale digitaler Anwendungen, Prozesse und Methoden in der Versorgungspraxis umfassend ausgeschöpft werden können.
Ziel der Förderrichtlinie ist es deshalb, Vorhaben zu fördern, in denen Maßnahmen erprobt werden, um die digitale Kompetenz von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Dabei sollen der unmittelbare Nutzen konkreter digitaler Lösungen sowie die Qualität des Nutzererlebnisses im Mittelpunkt stehen. Ergebnisse der Vorhaben sollen für die Gestaltung von Rahmenbedingungen genutzt werden, mit denen sowohl die Integration digitaler Lösungen in die Versorgung gestärkt als auch Versorgungsprozesse im Lichte der Potenziale digitaler Technologien vereinfacht werden können.
Einreichungsfrist: 06.07.2026 |
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