Das Klinikum
Heute schon das Morgen sehen
Für die zukunftsfähige Gestaltung des Universitätsklinikums Tübingen ist es von zentraler Bedeutung, die bauliche Infrastruktur zu modernisieren und weiterzuentwickeln. Nur wenn sich die räumliche Umgebung den modernen Anforderungen anpasst, lassen sich die Prozesse der Hochleistungsmedizin und komplexen Patientenversorgung optimal abbilden. Auch moderne Forschung und Lehre erfordern Umstrukturierung, bauliche Veränderung und Weiterentwicklung. Ebenso wie die standortnahe Unterbringung Auszubildender und Angestellter.
Derzeit werden am Universitätsklinikum Tübingen zahlreiche Bauprojekte umgesetzt. Obwohl diese den laufenden Krankenhausbetrieb nicht behindern, wird es hin und wieder zu Beeinträchtigungen an unseren Standorten Kliniken Berg und Kliniken Tal kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Neubau Lehr- und Lernzentrum Med. Fakultät
Der Neubau eines Lehr- und Lernzentrums für die Medizinische Fakultät wird die bislang auf dem Gelände verstreuten und teils veralteten Einrichtungen für die studentische Lehre in einem modernen Gebäudekomplex zusammenfassen. Im neuen Gebäude wird auch die Pflegeschule untergebracht.Baubeginn ist 2026. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2031 geplant.
KITA, Erweiterung Betreuungsplätze
Das EG des Gebäudes Frondsbergstr. 23 wurde bereits für 2 KiTa-Gruppen umgebaut. Nun soll auch das 1. und 2. OG für 3 weitere KiTa-Gruppen umgebaut werden. Baubeginn ist im Oktober 2023, die Fertigstellung ist für Frühjahr 2025 geplant. Die Kosten für den Umbau werden sich auf ca. 2,6 Millionen Euro belaufen.
Erweiterung Parkhaus Medizinische Klinik und Neubau Fahrradparkhaus
In Spitzenzeiten sind die Parkhäuser auf dem Schnarrenberg vollständig ausgelastet. Die Schaffung weiterer PKW-Stellplätze ist daher zwingend erforderlich. Zusätzlich steigt der Bedarf auf Zweiradstellplätze seit Jahren kontinuierlich an. Um den KFZ-Verkehr zu reduzieren soll die Zweiradmobilität weiter gestärkt werden. Deshalb soll neben der Erweiterung des Parkhauses P5 um rund 400 KFZ-Stellplätze auch ein Fahrradparkhaus für rund 300 Stellplätze errichtet werden. Beide Neubauten sollen bis Mitte 2026 fertiggestellt sein. Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf circa 11 Mio. Euro.
Frauenklinik: Anbau für Pränatal- und Kinderwunschambulanz sowie zwei Pflegestationen
Nach Umzug und Abriss des alten ZMK-Vorklinik-Gebäudes westlich der Frauenklinik soll die Frauenklinik von 2025 bis ca. 2028 einen neuen Anbau erhalten.
Dort werden die Pränatal- sowie die Kinderwunschambulanz mit dazugehörigem Labor in adäquaten Räumlichkeiten untergebracht. In den beiden darüber liegenden Geschossen findet die Versorgung gynäkologischer Patientinnen sowie Wöchnerinnen statt. Die Erweiterung wird inklusive Einrichtung ca. 55 Millionen Euro kosten.
Neubau Schülerwohnheime und Personalwohnheime
Zwischen 2023 und 2025 errichtet das Klinikum im Areal westlich des Breiten Wegs drei neue Schülerwohnheime sowie sechs Personalwohnheime, um zusätzlichen, dringend benötigten Platz zu schaffen für klinikumsnahe Unterkünfte und um gleichzeitig die maroden Schülerwohnheime auf dem Schnarrenberg zugunsten des neuen Lehrzentrums abreißen zu können. Das Projekt ist mit rund 73 Millionen Euro veranschlagt.
Gelenkbau: Bauliche Verbindung zwischen Innerer Medizin und den Crona Kliniken
Der sogenannte "Gelenkbau" bildet den ersten Bauabschnitt der zukünftigen neuen Medizinischen Klinik. Er wird die Innere Medizin mit den Crona Kliniken baulich verbinden. Zahlreiche zentrale Einrichtungen wie Ambulanzen, Endoskopie, Herzkatheter, Radiologie, Intermediate-Care-Bereiche sowie einige Pflegestationen der Medizinischen Klinik werden hier untergebracht. Die Fertigstellung des Gelenkbaus wird Auftakt für die Schaffung eines neuen zentralen Haupteingangs der Schnarrenbergkliniken mit einer interdisziplinären Patienten- und Notaufnahme. Baubeginn ist 2027, die Fertigstellung ist für 2032 geplant. Die Baukosten für die Errichtung des Gelenkbaus werden sich auf ca. 450 Millionen Euro belaufen.
Neubau für Pathologie, humangenetische und mikrobiologische Diagnostik und Neuropathologie
Auf dem oberen Schnarrenberg entsteht bis voraussichtlich Anfang 2027 der Neubau für die Pathologie, Neuropathologie und die humangenetische Diagnostik. Der Neubau ist ein wichtiger Baustein für die zukünftige Konzentration der vorklinischen Institute in diesem Areal, in dem später auch das physiologische und das anatomische Institut angesiedelt werden sollen. Baubeginn: 2024. Der Neubau wird inklusive Einrichtung ca. 80 Millionen Euro kosten.
Umbau Zentral-OP
Umbau Zentral-OP
Die zentrale Operationsabteilung, der sogenannte Zentral-OP, wurde bereits 2008 durch zwei neue Operationssäle erweitert. Bis Ende 2029 wird der Trakt schrittweise komplett neustrukturiert. Der völlig neue Grundriss wird auf der vorhandenen Fläche Platz für 22 statt bisher 20 Operationssäle bieten.
Erweiterung des ViTa-Gebäudes
Das Verfügungs- und Funktionsgebäude im Talbereich (ViTa) soll bis Jahresende 2024 um einen modernen Stationsbereich für die Psychosomatik erweitert werden. Auch die psychosomatische Tagesklinik wird später ins ViTa-Gebäude verlagert, so dass die gesamte Psychosomatik an diesem Ort konzentriert und zusammen geführt wird. Die Baumaßnahme wird ca. 12,5 Millionen Euro kosten.
Anbau der Jugendpsychiatrie
Die Jugendpsychiatrie wird um einen modernen dreigeschossigen Anbau erweitert, um dort die Jugend-, Kinder- und Kriseninterventionsstation in neuen Räumlichkeiten unterbringen zu können. Im Altbau werden dann die jugendpsychiatrische Tagesklinik sowie neue Ambulanzen integriert. Der Bau soll Anfang 2028 in Betrieb gehen. Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf ca. 22 Millionen Euro.
Aufstockung des Laborgebäudes der Frauenklinik für die Neonatologie
Das Laborgebäude der Frauenklinik wird seit Ende 2022 für eine neue und innovative Intensiveinheit der Neonatologie aufgestockt, in der Angehörige direkt bei ihren Kindern wohnen und übernachten können. Baukosten: ca. 15 Millionen Euro. Das Vorhaben soll bis Frühjahr 2026 abgeschlossen sein.
Mehr zur Erweiterung der NeonatologieSanierung der Stationen der Crona Kliniken
Sanierung der Stationen der Crona Kliniken
Die Crona Kliniken gingen 1988 und 1989 in Betrieb. Das zentrale Gebäude auf dem Schnarrenberg ist noch heute das Herzstück des Klinikstandortes „Berg“. Seitdem haben zahlreiche Umbauten stattgefunden. Auch die Pflegestationen des ehemals so modernen Klinikbaus benötigen bauliche Weiterentwicklung und werden derzeit saniert. Der Umbau bei laufendem Betrieb ist eine große Herausforderung: Zahlreiche Rochaden und Umzüge innerhalb des Gebäudes sind notwendig, damit die zu sanierenden Bereiche für die Bauarbeiten freigeräumt werden können. Der erste Bauabschnitt begann im Jahr 2015, die Sanierung soll im Jahr 2030 abgeschlossen sein.
Neubau Nationales Zentrum für Tumorerkrankungen NCT Südwest
Neubau Nationales Zentrum für Tumorerkrankungen NCT Südwest
Auf dem ehemaligen Gelände des Interfakultären Instituts für Biochemie soll ein Neubau für den Standort Südwest des Nationalen Zentrums für Tumorerkrankungen (NCT) entstehen. Das NCT verfolgt das Ziel, Krebspatienten eine maßgeschneiderte Diagnostik und Therapie auf dem neuesten Stand der Forschung anzubieten. Baubeginn ist 2028, die Inbetriebnahme soll 2031 erfolgen. Die Baukosten werden sich auf ca. 75 Millionen Euro belaufen.
Neubau Bürogebäude am Eingang Schnarrenberg
Neubau Bürogebäude
am Eingang Schnarrenberg
Um die dringenden Unterbringungsbedarfe zu decken soll am Eingangsbereich des Schnarrenbergs von 2026 bis 2027 ein neues Bürogebäude in Modulbauweise errichtet werden. Es wird voraussichtlich ca. 12 Millionen Euro kosten.
Anbau Kinderklinik
Der Anbau Kinderklinik soll das 3T-MRT aus dem bestehenden Großgerätezentrum samt zugehöriger Nebenräume aufnehmen, um einerseits die Baufeldfreimachung Gelenkbau zu ermöglichen und um zweitens die geplante Zusammenführung der pädiatrischen Diagnostik mit der pädiatrischen Notaufnahme in Ebene C03 der Kinderklinik zu realisieren. Baubeginn ist 2026. Die voraussichtlichen Baukosten belaufen sich auf ca. 26 Millionen Euro.
Zertifikate und Verbände
Focus: Top Nationales Krankenhaus 2026
Stern: Deutschlands Ausgezeichnete Arbeitgeber Pflege
Qualitätspartnerschaft mit der PKV
Erfolgsfaktor Familie
Die Altersvorsorge für den Öffentlichen Dienst