Medizinische Klinik
Innere Medizin IV
Diabetologie, Endokrinologie, Nephrologie

500

Adresse: Otfried-Müller-Straße 10
72076 Tübingen


Personenprofil: 07071 29-82711


Studie zur Untersuchung der Entwicklung der multisensorischen Integration bei ungeborenen Kindern mi

Studie zur Untersuchung der Entwicklung der
multisensorischen Integration bei ungeborenen Kindern
mithilfe der fetalen Magnetoenzephalographie (fMEG)

Hintergrund und Zielsetzung

Die multisensorische Integration ist das Phänomen, bei dem gleichzeitige Reize aus unterschiedlichen Sinnesmodalitäten (z. B. akustische und visuelle Reize) als eine zusammenhängende, komplexe Wahrnehmung erlebt werden.
In unserer Studie möchten wir mithilfe der fetalen Magnetoenzephalographie (fMEG) neue Erkenntnisse über das zentrale Nervensystem von Föten und die Gehirnentwicklung während der Schwangerschaft gewinnen.
Konkret wollen wir untersuchen, ob die Fähigkeit, akustische und visuelle Reize zu integrieren – wie sie bereits bei Neugeborenen in den ersten Lebensstunden beobachtet wurde – auch schon bei Föten im letzten Trimester der Schwangerschaft vorhanden ist.

Studienteilnahme

Bei Fragen zur Studie und Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an:

frontend.sr-only_#{element.icon}: Joana Aldinger oder Olga Auchynnikava


frontend.sr-only_#{element.icon}: 07071 29-87658


E-Mail-Adresse: fmeg@med.uni-tuebingen.de


Einschlusskriterien
  • Gesunde Schwangere ab 18 Jahren
  • Ab der 28. Schwangerschaftswoche bis zum errechneten Termin. Melden Sie sich gerne auch schon vor dem dritten Trimenon bei uns!
  • Normalgewicht vor der Schwangerschaft
    (Body-Mass-Index zwischen 18,5 und 25 kg/m²)
  • Unkomplizierter Schwangerschaftsverlauf
  • Einlingsschwangerschaft (keine Mehrlinge)
  • Keine Einnahme von Genussmitteln oder Medikamenten, die auf das zentrale Nervensystem wirken
Ausschlusskriterien
  • Schwangerschaftsdiabetes
  • Intra-uterine Wachstumsrestriktion

Studiendesign und Untersuchungsprogramm

Studiendesign und Untersuchungsprogramm

Die fetale Magnetoenzephalographie (fMEG) registriert magnetische Felder, die im Körper erzeugt werden. Unser fMEG-Gerät am Universitätsklinikum Tübingen wurde speziell für die Anwendung während der Schwangerschaft entwickelt. Diese Methode ist seit über 25 Jahren bekannt. Die Messung ist nicht invasiv und sowohl für die Mutter als auch für das Kind ungefährlich. 

 

Im Rahmen der Studie laden wir Sie zu einem 1–2-stündigen Termin vor Ort ein. Zu Beginn werden wir Sie bitten, uns einige Fragen über Ihren Schwangerschaftsverlauf und Ihre Gesundheitshistorie zu beantworten. 

Anschließend wird mit einem Ultraschall die Lage des Kindes im Bauch bestimmt und die fMEG-Messung durchgeführt, bei der wir ihrem Kind visuelle und auditive Reize vorspielen. Das Gerät misst dabei, wie sich die Gehirnaktivität Ihres Kindes als Reaktion auf diese Reize verändert.

Zertifikate und Verbände