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Gyn-Telegramm 01/2026 Newsletter |
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Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
liebe Leserinnen und Leser,
mit dieser Ausgabe haben wir unser Gyn-Telegramm neu erfunden: Als Newsletter, der Sie regelmäßig über alle Neuigkeiten aus dem Department für Frauengesundheit Tübingen versorgt.
Egal ob aus aus unserem Forschungsinstitut oder unserer Universitäts-Frauenklinik, mit dem Gyn-Telegramm bleiben Sie über alle Aktivitäten aus unserem Haus auf dem Laufenden. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen! Herzlichst Ihre Sara Y. Brucker Ärztliche Direktorin Department für Frauengesundheit |
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Neuer Hybrid-OP in Betrieb genommen – Signifikante Steigerung der OP-Kapazität |
Weltpremiere in der Frauenklinik: Jüngst wurde der weltweit erste OR1™ X Pro, ein hochmoderner Operationssaal der neusten Generation, in Betrieb genommen. |
Der neue Saal wird als Hybrid-OP für Sectiones, MIC und roboterassistierte Operationen genutzt. Durch die Erweiterung der Operations-Kapazitäten kann die Frauenklinik auch die Wartezeit auf Operationen senken. Erfreulicherweise konnten wir darüber hinaus die Prämedikationsambulanz personell aufstocken, um die OP-Vorbereitung zügiger abwickeln zu können. Zusätzlich kontte damit die Kapazität für die Geburtshilfe erhöht werden. Frauen, die eine geplante Sectio bekommen, werden nun unabhängig vom Kreissaal versorgt.
Mit dem Saal eröffnen sich den Operationsteams neue digitale Möglichkeiten: In die Wand eingelassene Steuerungsscreens erlauben einen schnellen Zugriff auf klinische Informationssysteme und eine intuitive Steuerung der OP-Technik. Das neue System stellt zudem die durchgängige und automatische Aufzeichnung und spätere Analyse von Eingriffen sicher. Perspektivisch können zusätzlich KI-Funktionen implementiert werden, die Routinetätigkeiten automatisieren und OP-Teams nachhaltig entlasten. Das Team der Frauenklinik ist besonders stolz darauf, zu den weltweit ersten Nutzern der neuen Technologie zu gehören.
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OP-Anmeldung auf einen Blick: Um Ihnen die OP-Anmeldung von Patientinnen zu erleichtern, haben wir eine Infografik erstellt, die den Prozess übersichtlich darstellt. |
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Die Universitäts-Frauenklinik wächst |
Jüngst wurde der Grundstein für den lang ersehnten Anbau der Frauenklinik gelegt. Das Gebäude in innovativer Holzhybridbauweise soll 2028 in Betrieb gehen und ist das erste Klinikgebäude seiner Bauart in Deutschland. |
Auf über 3.000 m² entstehen moderne gynäkologische und geburtshilfliche Stationen, eine erweiterte Pränatal- und Schwangerenambulanz mit Fetalmedizin und ein hochmodernes Kinderwunschzentrum mit entsprechendem Labor.
Mit einer Investition von rund 44 Millionen Euro durch das Land Baden-Württemberg wird die medizinische Versorgung, Forschung und Ausbildung im Bereich der Frauengesundheit damit nachhaltig gestärkt. Kein Wunder, dass sich Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Staatssekretärin Gisela Splett es sich nicht nehmen ließen, dem Festakt persönlich beizuwohnen. |
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Unser Geschenk für die Kleinsten |
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Die ersten Tage mit einem Neugeborenen sind unvergesslich - und voller Fragen. Viele davon drehen sich dabei um das Thema sicherer Babyschlaf.
Um den frischgebackenen Eltern die erste Zeit mit dem neuen Familienmitglied zu erleichtern, erhalten ab sofort alle bei uns neugeborene Kinder einen Schlafsack als Willkommensgeschenk. Von Kinderärzten als Teil einer sicheren Schlafumgebung empfohlen und mit viel Herzlichkeit überreicht von unserem Team aus Geburtshilfe und Neonatologie. |
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periTRACK - Programm gestartet |
Auf der Grundlage des ERAS-Konzepts: Eine schnellere Genesung unserer Patientinnen |
Das Fast-Track-Programm oder auch periTRACK basiert auf dem internationalen ERAS®-Konzept („Enhanced Recovery After Surgery“) und wird in der Frauenklinik bei gynäkologischen Längsschnitt-Laparotomien eingesetzt. Das periTRACK-Konzept (Fast Track) unterstützt Patientinnen durch einen strukturierten, interdisziplinären Behandlungspfad mit aktiver Einbindung in den Genesungsprozess.
Durch Frühmobilisation, frühzeitige orale Ernährung und standardisierte Abläufe können postoperative Komplikationen wie Pneumonien, Thrombosen oder Darmträgheit reduziert sowie Schmerzen und körperliche Stressreaktionen verringert werden. Gleichzeitig profitieren Patientinnen von einer schnelleren Rekonvaleszenz, einem kürzeren Krankenhausaufenthalt und dem frühzeitigen Erhalt ihrer Selbstständigkeit. Eine intensive Aufklärung und die persönliche Begleitung durch unsere Fast-Track-Assistenz stärkt zudem Sicherheit, Orientierung und Zufriedenheit während des gesamten Aufenthalts.
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Prof. Dr. Kristin Katharina Rall ist Board Member der FIGIJ
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Auf dem Welt- und Nordamerikanischen Kongress für Kinder- und Jugendgynäkologie (WCPAG/ NASPAG) im Ende April wurde Katharina Rall als Board-Member der International Federation Of Pediatric and Adolescent Gynecology (FIGIJ) gewählt. Eine großartige Bestätigung ihres erfolgreichen Wirkens als Leiterin des Zentrums für seltene genitale Fehlbildungen, herzlichen Glückwunsch!
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Tübinger Kollegen in leitende Funktionen beim AGE gewählt |
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| Wir gratulieren Prof. Dr. Bernhard Krämer (li.) zur Wahl in den Vorstand der AGE. Darüber hinaus freuen wir uns über die Wiederwahl von Dr. Felix Neis (re.) in den AGE-Beirat. Herzlichen Glückwunsch! |
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Aus dem Forschungsinstitut für Frauengesundheit |
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Endo-Eve: Verbesserte Erkennung und Behandlung von Endometriose |
Patientinnen und Praxen gesucht |
Die Endo-Eve Studie zielt darauf ab, das Verständnis und die Behandlung von Endometriose durch innovative Forschung und patientenorientierte Versorgung voranzubringen. Dabei wollen wir neuartige Behandlungsansätze bewerten und nachhaltig zur Verbesserung der Lebensqualität für Patienten mit Endometriose beitragen. Mitmachen erwünscht: Wir suchen Praxen und Patientinnen, die Teil dieser wichtigen Studie werden. Alle Informationen zur Studie, zu den Teilnahmebedingungen und Ablauf finden Sie auf unserer Studienwebseite. |
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Endometriose besser verstehen – besser behandeln |
Der Forschungsverbund ENDO-RELIEF wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 3,5 Millionen Euro über drei Jahre gefördert. Beteiligt sind mehrere Institute des UKT sowie das NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut in Reutlingen.
Vier Forschungsschwerpunkte: - Biobank & Bildgebung – Aufbau einer Biobank mit anonymisierten Patientendaten und Analyse mittels modernster Bildgebungsverfahren, um die Zusammenhänge zwischen Gewebezusammensetzung und Krankheitswachstum zu verstehen.
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Organ-on-a-Chip-Modelle – Entwicklung dreidimensionaler Gewebemodelle als präklinische Testsysteme zur Vorhersage des Ansprechens auf neue Therapien – als Alternative zu Tierversuchen.
- Mikrobiom-Forschung – Untersuchung des Einflusses des Mikrobioms auf entzündliche Prozesse bei Endometriose.
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Immunologie – Analyse des Immunstatus der Patientinnen und der durch Endometriose ausgelösten Immunreaktionen.
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Highlights aus dem Thieme-OP-Atlas |
In jedem Gyn-Telegramm stellen wir Ihnen drei Highlights aus dem Thieme OP-Atlas vor: |
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Kaiserschnitt bei frustraner Einleitung
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Alle Telefonnummern auf einen Blick |
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| Unsere Übersicht über alle Telefonnummern aus der Universitäts-Frauenklinik zum Ausdrucken. |
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