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Presse und Aktuelles
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22. Tübinger Suchttherapietage: Aktuelle Entwicklungen in der Suchttherapie

Öffentlicher Vortrag „Suchtentwicklung bei Kindern und Jugendlichen“

23.03.2017

Vom 5. bis 7. April 2016 finden die 22. Tübinger Suchttherapietage „Aktuelle Herausforderungen in der Suchttherapie“ statt. Sie werden gemeinsam von der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung am Universitätsklinikum Tübingen, vom Baden-Württembergischen Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH sowie vom Förderverein für abstinente Alkoholkranke e.V. veranstaltet. Tagungsort ist die Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwerstr.14, 72076 Tübingen.

 

Über 250 Fachleute aus Praxis und Wissenschaft aus den Gebieten der Medizin, Pharmakologie, Psychologie und des Sozialwesens und Justiz werden erwartet. Sie gehen aktuellen Fragen der Suchtforschung und Suchttherapie nach. Dabei stehen Cannabis, Metamphetamin und die Substitutionsbehandlung im Fokus der diesjährigen Veranstaltung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Aufkommen und Bedeutung von suchtbezogenen Störungen in Familien.

 

Die Substitution hat sich seit vielen Jahren etabliert und scheint dennoch gefährdet. Die am 15.03.2017 vom Bundeskabinett erfolgte Reform der betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften zur Substitutionsbehandlung von Drogenabhängigen birgt eine reale Chance, dieses wichtige Angebot zu erhalten.

 

Im Zuge der Diskussion um eine mögliche Legalisierung von Cannabis werden an der Veranstaltung Potenzial und Risiken der Freigabe aus wissenschaftlicher Sicht aufgearbeitet.

Mobiltelefon-basierte Interventionen, Smartphone-Applikationen und Internet-basierte Angebote spielen eine immer größere Rolle in der Beratung und Prävention von Jugendlichen und Erwachsenen – die Angebotssituation wächst und erweitert die Möglichkeiten um niederschwellige Programme.

 

 

Einführungsvorlesungen

Die Einführungsvorlesungen der Veranstaltung am Mittwoch, 5. April 2017 von 10 bis 13 Uhr, halten:

  • Novellierung der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (Dr. Konrad Isernhagen)
  • E-Health - Ansatzpunkte der BZgA für Aufklärung und Prävention in der Suchtvorbeugung (Dr. Peter Lang)
  • Motivation, Belohnung und Aufmerksamkeit – Grundphänomene der Suchtentwicklung bei Kindern und Jugendlichen(Dr. Oliver Bilke-Hentsch)
  • HIV und Hepatitis B und C bei injizierenden Drogengebrauchenden in Deutschland – Bedarf zur Anpassung der Prävention (Dr. Ruth Zimmermann)

Journalisten können gerne an den Vorlesungen teilnehmen!

 

 

25 Jahre Förderverein für abstinente Alkoholkranke

Der Tübinger Förderverein für abstinente Alkoholkranke (TÜF e.V.) ist seit vielen Jahren einer der Träger der Tübinger Suchttherapietage. In diesem Jahr feiert er sein 25-jähriges Bestehen.

Programmhinweis: Am Freitag, 7. April 2017, 15 Uhr: Seminar Abstinenzerfahrungen aus Perspektive der Betroffenen.

 

Einladung zum öffentlichen Vortrag

Mit der Bitte um Vorankündigung!

 

Zu dem öffentlichen Vortrag am Mittwoch, 5. April 2017 um 19 Uhr im Hörsaal Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwerstr.14, Tübingen sind alle Interessierten herzlich eingeladen und im Anschluss an den Vortrag an der Diskussion teilzunehmen.

„Neue Suchtentwicklungen bei Kindern und Jugendlichen“, Dr. Oliver Bilke-Hentsch, Modellstation Somosa, Winterthur (CH), www.doktor-bilke-hentsch.ch/

 

Die Jugend ist eine Zeit des Ausprobierens, der Risiken und oft auch der Unvernunft.

Die Gefährlichkeit von Drogen, heutzutage aber auch zunehmend von Medienabhängigkeit, wird in dieser Altersphase grundsätzlich getestet und häufig für zu gering befunden. Während die meisten Jugendlichen aus einem Probierkonsum und „schwierigen Phasen“ herauswachsen, sind es vor allem Kinder und Jugendliche mit vorbestehenden seelischen und schulischen Problemen, die in Drogenkonsum und Problemverhaltensweisen stecken bleiben.

 

Die Frühzeichen dieser ungünstigen Entwicklung zu erkennen, ist für Eltern wie für Lehrer wichtig, ebenso die Gefahren der gebräuchlichen und leicht zu erhaltenden Drogen zu verstehen, und die Gefahren übermäßigen und kritiklosen Medienkonsums einzuschätzen.

Es ist für Eltern, Großeltern, Lehrer und alle, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, in den letzten 20 Jahren nicht einfacher geworden, die Problematiken einzuschätzen.

Weder übertriebene Vorstellungen von „dementen digitalen Tyrannen“, noch eine Verniedlichung der jugendgefährdenden Aktivitäten von Drogen- und Medienindustrie helfen hier weiter.

 

 

Einladung zum Presse-Gespräch

Wir laden Sie zur Vorstellung des Gesamtprogramms

am Mittwoch, den 5. April 2017 um 13.30 Uhr

in den Festsaal, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie,

Calwerstr.14, 72076 Tübingen

herzlich ein.

 

Ihre Gesprächspartner sind:

  • Prof. Dr. Anil Batra, Stv. Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen, Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht)
  • Dipl.-Psych. Christian Heise, Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Landesverbandes für Prävention und Rehabilitation gGmbH / Drogenhilfe Tübingen e.V. und Vorsitzender des FDR (Fachverband Drogen- und Rauschmittel)
  • Prof. Dr. Götz Mundle, (Leiter des Zentrums für Seelische Gesundheit - Oberberg City Berlin Kurfürstendamm)
  • Kurt Mauser, Vorsitzender des Tübinger Fördervereins für abstinente Alkoholkranke (TÜV e.V.)

 

 
 

 

Medienkontakt

 

Universitätsklinikum Tübingen

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung

Prof. Dr. Anil Batra

Calwerstr. 14., 72076 Tübingen

Tel. 07071 29-82685

 

 






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