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Registerstudie: Intensivtherapie bei Covid-19

Deutschlandweite multizentrische Datenerfassung

Schätzungsweise knapp fünf Prozent der Covid-19-Patientinnen und -Patienten müssen aufgrund ihrer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus intensivmedizinisch behandelt werden. Einige Forschende berichteten bereits über ihre Erfahrungen, jedoch zeigen diese Daten große Unterschiede im Patientenoutcome. Risikoabschätzungen und Vorhersagen der Behandlungsergebnisse stellen Intensivmedizinerinnen und -mediziner noch immer vor große Herausforderungen.

Im Rahmen einer deutschlandweiten prospektiven Erhebung wurden nun die Daten von intensivpflichtigen Covid-19-Erkrankten strukturiert erfasst und charakterisiert. 27 Zentren nahmen an der Registerstudie teil.


Die Rekrutierung für die Registerstudie ist seit 15. August 2021 beendet.
Die Endauswertung läuft aktuell.

Registerstudie im Überblick

Hintergrund

Um mithilfe eines modernen Machine-Learning Verfahrens das Patientenrisiko zu stratifizieren und die Überlebenschance vorherzusagen, hat die Uniklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin Tübingen gemeinsam mit dem Institut für Bioinformatik ein deutschlandweites elektronisches Register eingerichtet, mit dem Aufnahme-, Therapie- und Entlassungsdaten anonym von 1039 intensivmedizinisch versorgten Covid-19-Patienten erfasst wurden.


Ziel

Ziel dieser Registerstudie war es, Erfahrungen mit der Therapie von Covid-19 zusammenzufassen und Inzidenzen bestimmter Therapien aber auch den Outcome auszuwerten. Die Studie erfasste die Daten pseudonymisiert, es fanden keine Therapieänderungen oder zusätzliche Untersuchungen statt. 


Ergebnis

Dabei erwiesen sich Faktoren wie das Alter sowie die Schwere der Entzündung, der Lungenbeteiligung und der von Organinsuffizienzen als wesentlich für das Überleben. Das Alter der Erkrankten, Funktionsstörungen der Lunge sowie etwaige Verlegungen aus externen Einrichtungen zeigten sich als Faktoren für eine ECMO-Therapie. 


Zur Studie in der Fachzeitschrift Critical Care:

Machine learning identifies ICU outcome predictors in a multicenter COVID‑19 cohort 

Ansprechpartner

Universitätsklinikum Tübingen
Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Prof. Dr. Peter Rosenberger

Ärztlicher Direktor Universitätsklinik für
Anästhesiologie und Intensivmedizin

E-Mail-Adresse: dcir@med.uni-tuebingen.de

Dr. Harry Magunia

Bereichsleitung Anästhesie in der Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie

E-Mail-Adresse: dcir@med.uni-tuebingen.de

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