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Universitätsklinik für
Anästhesiologie und
Intensivmedizin

400
420

Adresse: Crona Kliniken
Hoppe-Seyler-Str. 3
72076 Tübingen


Personenprofil: 07071 29-86619 Pforte


In dringenden Fällen

frontend.sr-only_#{element.icon}: 07071 29-86724
Oberarzt der Intensivstation 24 Stunden erreichbar


Die Allgemeinanästhesie

Einleitung

Anästhesievorbereitung

Vor dem Transport in den Operationssaal erhalten Sie auf Ihrer Station ein Medikament meist in Form einer kleinen Tablette, das beruhigend und angstlösend wirkt. 

Im Narkosevorbereitungsraum oder Operationssaal werden Sie mit Geräten zur Kontrolle von Kreislauf und Atmung verbunden (EKG, Blutdruckmessgerät, Sauerstoffmessgerät).

Zur Verabreichung intravenöser Medikamente und Infusionslösungen wird eine Kanüle in eine Vene meist am Unterarm oder Handrücken gelegt und eine Infusionsleitung angeschlossen. Vor Einleitung der Narkose wird Ihnen für einige Minuten reiner Sauerstoff über eine Beatmungsmaske zugeführt, um die Lunge und das Blut optimal mit Sauerstoff zu versorgen.

Einleitung und Durchführung der Anästhesie

Die Narkose wird mit einem schnell wirkenden Schlafmittel über die Infusionskanüle eingeleitet. Die Beatmung über die Beatmungsmaske oder das Einführen des Beatmungsschlauchs wird erst vorgenommen, wenn Sie sich bereits in Narkose befinden. 

Die Anästhesie wird durch die intravenöse Zufuhr von Schlaf- und Schmerzmittel oder gasförmig über den Beatmungsschlauch aufrechterhalten. Die künstliche Beatmung wird durch ein modernes, exakt arbeitendes Beatmungsgerät durchgeführt.

Ständige Überwachung aller wichtigen Organfunktionen

Während der Anästhesie werden vom Anästhesieteam kontinuierlich alle wichtigen Organfunktionen Ihres Körpers überwacht und betreut. Dieses Monitoring umfasst Puls, Blutdruck, Atmung und Sauerstoffgehalt des Blutes, um nur die geläufigsten Parameter zu nennen.

Bei eingeschränktem Gesundheitszustand oder längeren und schwierigeren Eingriffen werden gelegentlich weiterführende Überwachungsmaßnahmen notwendig. Dazu gehört eine arterielle Kanüle, die ähnlich wie eine Infusionsnadel in die Schlagader am Handgelenk oder in der Leistenregion eingeführt wird. Dies geschieht üblicherweise in Narkose oder unter örtlicher Betäubung. Über diese arterielle Kanüle kann fortlaufend der Blutdruck sekundengenau überwacht werden.

Ein weiteres, häufig angewandtes Verfahren ist das Legen eines zentralvenösen Katheters. Dieser wird ebenfalls in Narkose am Hals, oder am Schlüsselbein in eine große Vene eingeführt und dient neben der Kreislaufkontrolle der Zufuhr bestimmter Medikamente.

Beatmungsmaske

Aufwachen

Nach Beendigung des Eingriffs wird die Zufuhr der Anästhetika ebenfalls beendet und Sie erwachen kurze Zeit später aus der Narkose wie aus einem tiefen Schlaf. Der Beatmungsschlauch wird kurz vor dem Ende der Anästhesie entfernt, ohne dass Sie es bewusst wahrnehmen.

Vom Operationssaal werden Sie in den Aufwachraum der Anästhesie gebracht, wo Sie bis zur Rückverlegung auf Ihre Station von Fachpersonal so lange überwacht und betreut werden, bis Sie völlig wach und alle Ihre Organfunktionen stabil sind.

Gelegentlich, insbesondere bei schwierigen und langen Eingriffen, kann es nötig werden, Sie nach der Operation zur besseren Überwachung und Betreuung vorübergehend auf eine Wach- oder Intensivstation zu verlegen. In bestimmten Fällen wird dies geschehen, solange Sie sich noch in Narkose befinden; dann wird die Anästhesie dort auch noch fortgeführt.

Sie werden dann erst auf dieser Station aufwachen. Falls dies abzusehen ist, wird Sie der zuständige Operateur oder Anästhesist über diese geplante Maßnahme noch genauer informieren.

Zertifikate und Verbände

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