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Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Kinderheilkunde II
Kinderkardiologie, Intensivmedizin und Pulmologie

410
400
330

Adresse: Hoppe-Seyler-Str. 1
72076 Tübingen


Personenprofil: 07071 29-83781


Elektrophysiologie

Sprechstunde für Herzschrittmacher/ICD-Nachsorge und Herzrhythmusstörungen

Wir betreuen Patienten mit angeborenen Herzfehlern (hierunter auch viele EMAH-Patienten), die einen Herzschrittmacher oder einen implantierbaren Kardioverter-Defibrillator (ICD) tragen. Wir verfügen über die DGK-Sachkundenachweise Herzschrittmacher-/ICD-/CRT-Therapie sowie den DGPK-Sachkundenachweis „Herzschrittmacher-Therapie im Kindesalter“.

Dr. Christian Scheckenbach

Funktionsoberarzt

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Dr. Andreas Hornung

Facharzt

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Kontakt

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Anmeldung

Gebäude 410, Ebene C3


Terminvergabe

07071-29 84712

Montag, Dienstag und Freitag 
08.00 Uhr - 13.00 Uhr


Unsere Schwerpunkte

  • Rhythmusdiagnostik: EKG, Langzeit-EKG, Event-Recorder, Belastungs-EKG,implantierter Ereignis-Recorder, elektrophysiologische Untersuchung (EPU)
  • Betreuung implantierter Geräte aller Hersteller (Medtronic, Biotronik, SJM/Abbott, Boston Scientific, Sorin)
  • In enger Kooperation mit der Klinik für Kardiologie erfolgt die Therapie komplexer Herzrhythmusstörungen durch elektrophysiologische Katheterablation
  • Individuelle Planung von operativen Eingriffen in enger Kooperation mit den Kollegen der THG-Chirurgie (u.a. Aggregatwechsel, Neuimplantationen, komplexe Revisionsoperationen, linkskardiale sympathische Denervation)

Untersuchungsmethoden und Verfahren

Zur Erfassung von selten auftretenden Herzrhythmusstörungen steht ein sogenanntes „Daumen“-EKG zur Verfügung (u.a. Zenicor-System) – s. Foto. Nach Aufzeichnung eines Rhythmusstreifens durch den Patienten erfolgt anschließend eine telemedizinische Übermittlung auf ein geschütztes Webportal. Zur Abklärung möglicherweise bedrohlicher, noch seltener auftretender Ereignisse bieten wir die Implantation eines hochmodernen kleinen Loop-Recorders an, welcher ebenfalls telemedizinisch Informationen an ein geschütztes Webportal übermittelt.

Elektrophysiologische Untersuchungen werden bei Kleinkindern und Schulkindern in Allgemeinnarkose oder Analgosedierung durchgeführt. Die Eltern dürfen die Kinder bis zum Beginn der Narkose im EPU-Labor begleiten und werden unmittelbar nach dem Untersuchungsende von uns informiert.

Mittels modernster EPU-Systeme können die elektrischen Signale direkt aus dem Herz aufgezeichnet werden. Elektrodenkatheter werden im Bereich des rechten Vorhofes, dem AV-Knotens/His-Bündel sowie in die Spitze der rechten Kammer platziert. Anhand dieser Signale kann die elektrische Erregungsausbreitung mithilfe aktueller 3D-Mapping-Systeme im Herzen genau dargestellt werden. In vielen Fällen können wir hierbei auf Röntgenstrahlung komplett verzichten!

Bei komplexen Herzrhythmusstörungen und schwierigen anatomischen Verhältnissen kann eine patientenspezifische virtuelle 3D-Darstellung der elektrischen Erregungsausbreitung hilfreich sein. Insbesondere bei Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler können die Bildinformationen aus der Computertomographie oder auch Kernspintomographie zusätzlich in unsere Mapping-Systeme integriert werden (sog. „Fusion-Imaging“). In Tübingen sind zur Zeit folgende führende Systeme im Einsatz: CARTO-System von Biosense-Webster Inc., NavX und Ensite von SJM/Abbott sowie Rhythmia von BostonScientific.

Durch gezielte Verödung von elektrisch aktiven Geweben oder Strukturen kann eine Herzrhythmusstörung ursächlich behandelt werden. Die Gewebeverödung kann durch Wärme mittels Radiofrequenzablation oder bei der Kryoablation durch Kälteapplikation an der Katheterspitze erfolgen. Bei den häufigsten Ursachen von supraventrikulären Tachykardien (AVRT bzw. AVNRT) liegen die Erfolgsraten nach einmaliger Behandlung bei deutlich über 90%.

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