Kinder- und
Jugendpsychiatrie

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter

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Adresse: Osianderstraße 14-16
72076 Tübingen


Telefonnummer: 07071 29-82338 allgemeine Informationen


Faxnummer: 07071 29-25146


Zwangsstörungen zu Hause behandeln

Neues Therapiekonzept
am Uniklinikum Tübingen

Wir bieten Kindern und Jugendlichen ein neues Therapiekonzept, bei dem die Therapiesitzungen in Form von Videokonferenzen über das Internet erfolgen. Mithilfe einer speziell entwickelten Smartphone-App kann täglich das Außmaß der Zwänge eingeschätzt werden. Außerdem kommt die App zum Einsatz, wenn die Patienten üben, keine Zwangshandlungen mehr auszuführen.

Darüber hinaus erfassen wir körperliche Anzeichen von Stress und Angst. Diese nutzen wir, um die Therapie zu individualisieren.

Gefördert vom Ministerium für Soziales und Integration

Hast Du den Verdacht, eine Zwangsstörung zu haben?

Wenn Du einen oder mehrere der folgenden Punkte mit „ja“ beantworten kannst, besteht die Möglichkeit, dass Du zwangserkrankt bist:
  • Du hast wiederkehrende, quälende Gedanken, die Du nicht loswerden kannst.
  • Du musst immer wieder bestimmte Handlungen durchführen, obwohl Du das eigentlich als übertrieben und unsinnig empfindest.
  • Die Anspannung bzw. Angst wird kurzzeitig weniger, wenn Du die Handlung durchführst oder die Gedanken zulässt.
  • Deine Zwangsgedanken bzw. Zwangshandlungen sind unangenehm und beeinträchtigen Dein Alltagsleben.

Melde Dich an!

Wenn Du an dir selbst zwanghafte Handlungen festgestellt hast oder eine Zwangsstörung durch einen Arzt diagnostiziert wurde, dann melde Dich bei uns. Wir behandeln Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahren, die sich derzeit nicht in einer Therapie befinden und aus Baden-Württemberg kommen. 

Interessierst Du Dich für die Therapie, kommst aber aus einem anderem Bundesland, nimm bitte trotzdem Kontakt mit uns auf.

Zu den Kontakdaten

Zwangsstörung - was ist das eigentlich? 

Zwangsstörungen sind eine häufige psychische  Störung. Betroffene leiden an aufdringlichen Gedanken oder  Vorstellungen. Meistens empfinde sie diese als belastend und unsinnig, können sie aber nicht unterdrücken, auch wenn sie es mit aller Kraft versuchen. Außerdem müssen Betroffene  bestimmte Handlungen immer und immer wieder ausführen, weil sie sich  sonst schlecht fühlen und es nicht aushalten können.

Zählzwang

Wer immer wieder Dinge zählen muss, könnte eine Zwangsstörung haben.

Putzzwang

Musst Du immer wieder Dinge reinigen? Dann könnte es ein Zwang sein!

Kontrollzwang

Ständiges Kontrollieren ist einer der häufigsten Zwänge bei Jugendlichen.

Ordnungszwang

Ordnung ist gut - wenn sie allerdings zwanghaft wird, sollte man medizinischen Rat einholen!

Wie läuft die Therapie ab?

Erstgespräch und Diagnostik
  • Kennenlernen und Erläutern des Vorgehens
  • Ausführliches Gespräch und Eingangsuntersuchung


Nach der Therapie
  • Direkt nach Therapieende werden die gleichen Untersuchungen wie bei der Erstuntersuchung durchgeführt, um herauszufinden, wie die Therapie gewirkt hat.
Die Therapie
  • Es handelt sich um eine kognitive Verhaltenstherapie. Hierbei lernt der Patient anders mit den Zwangsgedanken umzugehen und sich den Zwängen entgegenzustellen, sodass es leichter fällt, die Zwangshandlungen nicht auszuführen.
  • Alle Sitzungen erfolgen über das Telekonferenzsystem "Vidyo". Dabei sitzt der Teilnehmer zu Hause vor dem Computer.
  • Gemeinsam mit Kind und Eltern führen wir regelmäßig Familiengespräche.

Häufige Fragen

Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren.

Es wurde bei Dir bereits eine Zwangsstörung von einem Arzt oder Psychotherapeuten festgestellt oder es besteht der Verdacht auf eine Störung.

Du befindest Dich derzeit in keiner anderen therapeutischen Behandlung oder die Therapie ist bereits abgeschlossen.

Du verfügst über einen Internetzugang und WLAN.

Ja, es ist sichergestellt, dass unbefugte Dritte keinen Zugriff auf die Daten aus der App und den Videokonferenzen haben.

Nein, da die Therapie durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden- Württemberg gefördert wird.

Motivation

Wir wollen überprüfen, ob dieser neue Behandlungsansatz für Zwangsstörungen eine Alternative zur klassischen Verhaltenstherapie in der Praxis eines Psychotherapeuten darstellt.

Melde Dich an!

Jetzt Kontakt aufnehmen

Karsten Hollmann, Dipl.-Psych.

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Osianderstraße 14-16
72076 Tübingen


E-Mail-Adresse: zwangsstudie@med.uni-tuebingen.de


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