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Adresse: Calwerstraße 14
72076 Tübingen


Beratung und Begleitung von Corona-Patienten und Angehörigen

Das Zentrum für psychische Gesundheit (ZPG) bietet für Patienten des Universitätsklinikums mit COVID-19 und deren Angehörige spezifische Beratung und Begleitung z.B. bei psychischer Belastung im Rahmen der Behandlung an. Gegebenenfalls erfolgt eine Weiterbehandlung über die entsprechenden Hochschulambulanzen. Die Versorgung erfolgt durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter und der Inneren Medizin VI, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Kontakt

Hotline

07071 29-86723


Koordination psychosomatische Notfallversorgung von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige:

Prof. Dr. Andreas Stengel

andreas.stengel@med.uni-tuebingen.de


Psychosoziale Notfallversorgung

Im Zusammenhang mit der aktuellen COVID19-Pandemie können Behandlungs-und Betreuungssituationen für Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige psychisch belastend, sogar traumatisierend erlebt werden. Nicht selten kommt es deswegen bei Betroffenen im Rahmen der Behandlung zu seelischen Krisen oder zu länger andauernden Beeinträchtigungen, wie Sorgen, Ängste, Panikzustände, Resignation, depressiven Reaktionen, Erschöpfung oder Schlaflosigkeit.
Um diese psychischen Belastungen bei COVID19-Patientinnen und Patienten sowie belasteter Angehörige bestmöglich und frühestmöglich zu adressieren, haben wir eine psychosoziale Notfallversorgung eingerichtet. Diese Notfallversorgung kann durch die behandelnden Ärzte der Station elektronisch oder über das Konsiltelefon (werktags) angefordert werden.

Die Kontakte mit stationären Patientinnen und Patienten finden im Regelfall auf den jeweiligen Stationen statt, die Kontakte mit den Angehörigen im Krisenfalle in der Klinik, ansonsten regelhaft per Telefon/Videotelefonie. Darüber hinaus werden elektronische psychotherapeutische Materialien zum Umgang mit der Belastung (z.B. Videos, Apps) eingesetzt.

Inhalte der Notfallversorgung

  • Psychoedukation zur adaptiven Krankheitsverarbeitung
  • Ressourcenorientierte Intervention bei psychischer Extrembelastung
  • Akute Krisenintervention
  • Psychische Stabilisierung bei Isolation
  • Psychologische Unterstützung bei Anzeichen der Krankheitsverschlechterung
  • Diagnostische Einschätzung der psychischen Symptome
  • Empfehlung zur medikamentösen Behandlung psychischer Symptome
  • Begleitung von Angehörigen von sterbenden Patientinnen und Patienten
  • Empfehlungen im Umgang mit hochbelasteten Betroffenen und Angehörigen
  • Mögliche Weiterbehandlung im Rahmen der psychosomatischen Hochschulambulanz/Institutsambulanz
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