Positive und negative Effekte von sozialen Medien während der Pubertät
Übersicht
Die meisten Mädchen nutzen täglich soziale Medien, um ihre Freundschaften zu pflegen, sich über verschiedene Dinge zu informieren und auszutauschen, sich inspirieren zu lassen oder einfach nur, um sich ihre Zeit zu vertreiben. Dabei können soziale Medien von einem stressigen Tag oder Konflikten ablenken und miteinander verbinden. Sie können die Stimmung aber auch negativ beeinflussen und beispielsweise dazu führen, dass man die eigene Lebenssituation oder den eigenen Körper negativ bewertet.
Forschende an der Universitätsklinik Tübingen möchten gemeinsam mit Forschenden der Universität Uppsala in Schweden herausfinden, welchen Einfluss Hormone im weiblichen Zyklus darauf haben, wie soziale Medien genutzt werden und wie sie wirken. Zu diesem Zweck werden heranwachsende Mädchen mit natürlichem Menstruationszyklus und heranwachsende Mädchen, die orale hormonelle Verhütungsmittel (die "Pille") einnehmen, untersucht. Erforscht werden Verhalten, Stimmung, Internetnutzung, Blut und Gehirnfunktionen.
Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert und ist Teil einer internationalen Forschungsgruppe, die sich mit der Gesundheit von Frauen beschäftigt.
Wer kann teilnehmen?
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Ziel der Studie
Ziele der Studie
Forschende an der Universitätsklinik Tübingen möchten gemeinsam mit Forschenden der Universität Uppsala in Schweden herausfinden, welchen Einfluss Hormone im weiblichen Zyklus darauf haben, wie soziale Medien genutzt werden und wie sie wirken.
FAQ zur Studie
Wie läuft die Studie ab?
Die Studie begleitet dich über etwa einen Monat und umfasst:
Ein kurzes Telefonat, um deine Fragen zu beantworten und zu klären, ob eine Teilnahme möglich ist
Einen Eingangstermin mit einem kurzen Interview und Fragebögen
Zwei MRT-Termine am Universitätsklinikum Tübingen, bei denen wir untersuchen, wie dein Gehirn auf Inhalte und Rückmeldungen in sozialen Medien reagiert
Zwei Blutentnahmen zur Bestimmung deiner Hormonwerte
Kurze tägliche Befragungen zu deiner Stimmung und Social-Media-Nutzung über eine Smartphone-App sowie die Erfassung deiner App-Nutzungszeiten
Deine Fotos im MRT
Für einen Teil der Studie stellst du uns selbst aufgenommene Fotos zur Verfügung. Diese werden im Rahmen der Studie mit „Likes“ bewertet – ähnlich wie auf Social Media. Während einer der MRT-Untersuchungen siehst du deine Bilder zusammen mit diesen Rückmeldungen. So können wir untersuchen, wie das Gehirn soziale Rückmeldungen verarbeitet.
Was bekommst du für deine Teilnahme?
Für die vollständige Teilnahme erhältst du 100 € Aufwandsentschädigung. Bei zuverlässiger Teilnahme an den täglichen Befragungen kannst du zusätzlich Tübingen-Gutscheine erhalten.
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