Titel
Echokardiographie, Organsonographie
 
Echokardiographie

Als Echokardiographie wird die Ultraschalluntersuchung des Herzens bezeichnet. Sie nimmt eine zentrale Rolle in der kardiologischen und sportmedizinischen Untersuchung ein. Wie die anderen sonographischen Untersuchungsverfahren ist die Methode ohne Nebenwirkungen. Im Gegensatz zur Untersuchung des Bauchraumes wird die Qualität der Untersuchung nicht durch eine vorherige Nahrungsaufnahme beeinflusst.

Wann wird eine Echokardiographie durchgeführt?

Kadersportler werden routinemäßig mindestens alle zwei Jahre mittels Echokardiographie untersucht. Ansonsten ist die Echokardiographie im Rahmen der Abklärung von Beschwerden (z. B. Luftnot bei Belastung, Brustschmerzen, Herzstolpern) Teil der Basisdiagnostik. Veränderungen im Ruhe-EKG, die auf eine Erkrankung des Herzens hinweisen können, werden ebenfalls mit einer Echokardiographie weiter abgeklärt. Fallen bei der körperlichen Untersuchung Herzgeräusche auf, wird mit der Echokardiographie untersucht, ob Klappenveränderungen vorliegen. Auch zur Verlaufskontrolle bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung oder bekannter Herzschwäche wird die Methode regelmäßig eingesetzt.

Welche Aussagen können mit einer Echokardiographie getroffen werden?

Mit der Echokardiographie kann die Größe des Herzens, die Dicke der Herzmuskulatur und die Funktion des Herzens gemessen und beurteilt werden. Außerdem lassen sich Veränderungen an den Herzklappen (z. B. Undichtigkeiten oder mangelnde Öffnung der Klappe) nachweisen. Auch Veränderungen am Herzbeutel ("Perikard") sind durch die Echokardiographie zu erkennen.

Organsonographie

Die Sonographie (Ultraschalluntersuchung) stellt das wichtigste und am häufigsten zur Anwendung kommende nicht invasive Untersuchungsverfahren in der Diagnostik verschiedener Krankheitsbilder dar. Im Gegensatz zum Röntgen entsteht das Bild durch Aussendung und Reflexion von Schallwellen und ist daher ohne Nebenwirkungen. Daher kann die Methode problemlos auch bei Kindern oder Schwangeren eingesetzt werden.

Abdomen- Sonographie (Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes)

Hierbei werden die Organe des Bauchraumes dargestellt und beurteilt (Nieren, große Gefäße, Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse). Für optimale Untersuchungsbedingungen sollten die zu untersuchenden Personen am Tag der Untersuchung nüchtern sein.

Schilddrüse

Durch die Sonographie der Schilddrüse kann eine Aussage über die Größe des Organs, Schallmuster des Gewebes sowie eine Abgrenzung von Zysten oder krankhaften Strukturen gemacht werden.

Hirnversorgende Halsgefäße

Neben der Aussage, ob Stenosen (Verengungen) der Gefäße vorliegen, kann insbesondere auch die Gefäßwand sowie die Beschaffenheit und Dicke der beiden inneren Gefäßschichten (Intima und Media) beurteilt werden. Eine Verdickung des Intima-Media-Komplexes ist mit einem erhöhten Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen vergesellschaftet.