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Adresse: Osianderstr. 2-8
72076 Tübingen


Telefonnummer: 07071 29-86180 Callcenter


Öffnungszeiten

frontend.sr-only_#{element.icon}: Montag bis Freitag von 8.00 Uhr - 12.00 Uhr & 13.00 Uhr - 17.00 Uhr


FOKOS

FOKOS

Zahnformkorrekturen und Zahnverbreiterungen mit direkt eingebrachten Kompositmaterialien

Im Rahmen dieser weltweit bislang größten Verbundstudie zu Zahnformkorrekturen und Zahnverbreiterungen mit direkt eingebrachten Kompositmaterialien wurden in Tübingen, Heidelberg und Würzburg eine Vielzahl von Patienten versorgt und über viele Jahre nachbeobachtet. Wir stellten fest, dass die Versorgungsart eine funktionelle Überlebensrate nach durchschnittlich 15,5 Jahren von 99,3% hat, also äußerst erfolgreich am Patienten angewendet werden kann.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. D. Wolff

PIPR

PIPR  

Parodontitis Intervention zur Prävention bei Risikoschwangerschaften

In dieser Studie prüfen wir gemeinsam mit der Universitätsfrauenklinik die Fragestellung, ob bestehende orale Entzündungen, und damit assoziierte Keime im menschlichen Körper für unerwünschte Schwangerschaftsereignisse sorgen können, und ob in diesem Rahmen Keime von der Mutter auf das Neugeborene übertragen werden können. Dafür untersuchen wir Mütter kurz nach Entbindung ihres Kindes, schauen nach der Zahnsituation und dem oralen Entzündungsstatus, entnehmen Proben und analysieren die daraus zu gewinnenden Daten. 

Ansprechpartner: Herr Dr. V. Bartha

DiParo

DiParo  

Diätintervention bei Parodontitis

Studien der letzten Jahre zeigten Einflüsse von Ernährungsparametern auf die parodontale Entzündung (also die Entzündung des Zahnhalteapparates), wobei sowohl Zusammenhänge mit der Zufuhr verschiedener Makro- als auch Mikronährstoffe eine Rolle zu spielen scheinen. Derzeit fehlt es noch an Evidenz bezüglich der Frage, ob und in welchem Ausmaß Patienten mit diagnostizierter Parodontitis von einer therapiebegleitenden Diätintervention profitieren. Deswegen gehen wir dieser Fragestellung in einer strukturierten klinischen Studie auf den Grund. Wir begleiten Patienten im Rahmen der Parodontitistherapie mit Diätintervention und prüfen, ob sich daraus Effekte auf den Therapieverlauf ergeben. Die Studie wird in Zusammenarbeit mit dem Nutrition Support Team des Universitätsklinikums Tübingen durchgeführt. 

Ansprechpartner: Herr Dr. V. Bartha

AROB

AROB

Antibiotikaresistenz oraler Biofilme
Stellt der orale Biofilm ein Reservoir für antibiotika-resistente Keime und Antibiotikaresistenz-Gene dar?

Das AROB-Forschungsprojekt (Antibiotic Resistance in Oral Biofilms) ist ein in der deutschen Zahnmedizin einmaliger Forschungsverbund der Universitäten Freiburg, Heidelberg und Tübingen, mit dem Ziel zu untersuchen in wieweit die mikrobielle Mundflora von Gesunden, an Karies oder Parodontitis erkrankten Patienten ein Reservoir für antibiotikaresistente Keime und Antibiotikaresistenz-Gene ist. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden bakteriellen Resistenzentwicklung gegen die gängigen Antibiotika können die gewonnenen Erkenntnisse über die Zahnmedizin hinaus von Bedeutung sein.

Ansprechpartnerin: Frau Dr. Ch. von Ohle

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PULPAREGENERATION

PULPAREGENERATION  

Diese Studie erforscht eine neue Behandlungsmethode, bei welcher an bleibenden und abgestorbenen Zähnen, zum Beispiel nach Zahntrauma, eine Revitalisierung des Zahnnerves angestrebt wird. Es handelt sich um eine Anwendungsbeobachtung, bei welcher ein spezielles Behandlungsprotokoll zur Revitalisierung geprüft wird. Ziel ist es zu erfahren, wie hoch die Erfolgsquote dieser Methode ist, und damit die Möglichkeit der Rettung des Zahnes mit zurückgewonnener Vitalität sein kann.

Ansprechpartner: Priv.-Doz. Dr. A. Elayouti

FIT

FIT – Fluoreszenz-gestützte Identifikationstechnik

Ein farblich ansprechendes Zahnersatzmaterial sollte der natürlichen Zahnsubstanz größtmöglich ähneln. Die Eigenfluoreszenz der Zähne ist dabei eine Komponente, die die Zähne weißer und heller aussehen lässt, sofern das Umgebungslicht einen Ultraviolett-Anteil besitzt (z. B. Sonnenlicht). Weltweit sind wir einer der wenigen Standorte, an dem die Fluoreszenzeigenschaften der momentan am Markt erhältlichen zahnfarbenen Restaurationswerkstoffe erforscht werden. Die gewonnenen Studiendaten sind nicht nur interessant, um die Wahrnehmung der Werkstoffe zu beurteilen und zu verbessern, sondern die Fluoreszenz erlaubt bei reinem ultraviolettem Licht auch ansonsten nur schwer sichtbare zahnfarbene Werkstoffe besser zu erkennen. Diese neue Identifikationstechnik hat Auswirkungen auf die klinische Diagnostik und die Gerichtsmedizin.

Ansprechpartner: Priv.-Doz. Dr. C. Meller

CompIn

CompIn – Die Stempeltechnik als Hilfsmittel zur Wiederherstellung der natürlichen Zahnform

Für die Wahrnehmung und Funktion eines Zahnes ist neben der Farbe (siehe FIT) auch dessen Form wichtig. Die Zahnform kann mittels eines Stempels übertragen werden. Die Vorlage für einen Stempel ist entweder der natürliche Zahn vor einem Eingriff (z.B. einer Kariesentfernung) oder bei stark geschädigten Zähnen ein auf einem Gipsmodell in Wachs optimal wiederhergestellter Zahn. Dessen Form wird für die Wiederherstellung mit dem Stempel dann in den Mund des Patienten übertragen. Ziel der Studie ist es, verschiedene Stempeltechniken zu vergleichen, um durch die Erkenntnisse die am besten geeignete Technik für den jeweiligen Zustand des Patienten auszuwählen und so dessen Behandlungsdauer zu verkürzen.

Ansprechpartner: Priv.-Doz. Dr. C. Meller

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