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Das Klinikum

Die Geschichte des Uniklinikums in der Zeitleiste

Im Jahre 1477 wurde mit der Universität Tübingen die Medizinische Fakultät gegründet. Das Universitätsklinikum kam über 300 Jahre später dazu. Ferdinand Autenrieth richtete als Universitätskanzler das neue Klinikum 1805 ein. Sein berühmtester Patient war der Dichter Friedrich Hölderlin.

Das passiert im 19. Jahrhundert
  • Eröffnung des ersten Klinikums an der Universität Tübingen in der Burse.
  • Für die Chirurgie wird ein eigener Lehrstuhl geschaffen, der zunächst von Christian Ludwig Hiller besetzt wird.
  • Die Poliklinik, in der die Kranken der Stadt Tübingen behandelt werden, wird eine selbständige Abteilung der Klinik.
  • Die Innere Medizin und die Chirurgie beziehen ihr neues Universitätskrankenhaus in der Silcherstraße, heute bekannt als das ehemalige Hygieneinstitut und die alte Hals-Nasen-Ohrenklinik.
  • In Tübingen wird zum ersten Mal eine Äthernarkose angewandt, nur gut drei Monate nach dem sie in Boston (USA) erfolgreich vorgestellt worden war - endlich konnte man schmerzfrei operieren!
  • Erstmals wird die Brunssche Verbandswatte verwendet.
  • Mit der Augenheilkunde trennte sich in Tübingen erstmals ein Fach von der allgemeinen Chirurgie (1909 wird eine eigene Augenklinik errichtet).
  • Ehrle erfindet das ärztliche Maximalthermometer.
  • In diesem Jahr kamen erstmals in der chirurgischen Abteilung der Klinik keine durch Sepsis verursachten Todesfälle vor.
  • Mit der Medizinischen Klinik für innere Krankheiten wird in Tübingen zum ersten Mal eine Klinik für ein einzelnes Fach errichtet.
  • Bau der (alten) Frauenklinik in der Schleichstraße.
  • Bau der Psychiatrischen Klinik in der Osianderstraße.
Das passiert im 20. Jahrhundert
  • Eröffnung der Augenklinik in der Schleichstraße.
  • Bau der Hautklinik in der Liebermeisterstraße.
  • Übereinkommen zwischen Stadt und Universität: Die Universitätskliniken übernehmen die Rechte und Pflichten eines allgemeinen Krankenhauses für die Stadt Tübingen
  • Bau der (alten) Kinderklinik in der Rümelinstraße. 
  • Die Universität Tübingen feiert ihren 450. Geburtstag. Zu diesem Anlass wird die Kinderklinik eröffnet.
  • In den Tübinger Kliniken wird die erste Zwangssterilisation auf Grund des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses durchgeführt. Bis Kriegsende folgen noch über 1200 weitere Eingriffe.
  • Die Chirurgie bezieht ihren damals zukunftsweisenden Stahlskelettbau in der Calwerstraße - in diesem ist heute die Frauenklinik untergebracht.
  • Konstanty Gutschow gewinnt den Bauwettbewerb Medizinische Klinik auf dem Schnarrenberg.
  • Eröffnung der Medizinischen Klinik auf dem Schnarrenberg.
  • Das Institut für Arbeitsmedizin nimmt als erste in der Bundesrepublik Deutschland gegründete universitäre Einrichtung für Arbeitsmedizin seine Arbeit auf.
  • Die Zahnklinik zieht aus der Alten Burse in die Liebermeisterstraße.
  • Am 30. Juni 1970 führte Prof. Hans-Eberhard Hoffmeister die erste Operation am offenen Herzen am Universitätsklinikum Tübingen durch.
  • Erste Nierenverpflanzung in der Geschichte des Tübinger Universitätsklinikums.
  • Das Tübinger Uniklinikum erhält einen der ersten Computertomographen.
  • Baubeginn des "Chirurgisch-radiologischen Zentrums" auf dem Schnarrenberg, heute Crona Kliniken.
  • Das Klinikum erhält den ersten von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Kernspintomographen.
  • Inbetriebnahme der Crona Kliniken. Das Kunstwort Crona steht für Chirurgie, Radiologie, Orthopädie, Neurologie und Anästhesie.
  • Erste Herztransplantation in Tübingen.
  • Neue Rechtsform: Das Klinikum wird selbständige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Vorstand und Aufsichtsrat. 
  • Die neue Kinderklinik auf dem Schnarrenberg wird bezogen.
  • Die neue Blutspendezentrale öffnet ihre Pforten auf dem Schnarrenberg.
Das passiert im 21. Jahrhundert
  • Einweihung des Neubaus "Intensivpflege" der Medizinischen Klinik. 
  • Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Neurochirurgie, Radioonkologie und Urologie erhalten Klinikstatus. 
  • Insgesamt 17 Kliniken sind jetzt am Uniklinikum für die Patienten da.
  • Bezug Neubau des Institutsgebäudes für Medizinische Mikrobiologie und Medizinische Virologie.
  • Eröffnung der neuen HNO-Klinik auf dem Schnarrenberg. 
  • Die Universitäts-Frauenklinik, die Neonatologie und die Medizinische Genetik ziehen in die komplett neu renovierte, denkmalgeschützte "Alte Chirurgie" in der Calwerstraße. Im Zuge der umfangreichen Sanierungsarbeiten wird der historische Patientengarten mit seinen halbrunden Kastanienalleen wiederhergestellt.
  • Die Nuklearmedizin bezieht ihren Neubau auf dem Schnarrenberg.
  • Tübingen gründet das bundesweit größte Zentrum für Neurologie.
  • Deutscher Wissenschaftsrat attestiert Tübinger Klinikum Schrittmacherfunktion in der Hochschulmedizin!
  • Das Uniklinikum weiht sein bisher größtes Forschungs-Gebäude auf dem Schnarrenberg ein. 
  • Auf dem Schnarrenberg entsteht ein hochmodernes Forschungszentrum für Hochpräzisionsbestrahlung und intraoperative Navigationstechniken.
  • Die Sanierung der Medizinischen Klinik auf dem Schnarrenberg startet mit dem Abriss des Bettenbaus West.

Das Klinikum feiert sein 200-jähriges Bestehen mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm. Beim Abschlussfest im Alten Botanischen Garten am 13. Mai pflanzt das Klinikum gemeinsam mit der Universität und der Stadt zur Erinnerung einen Gingkobaum.

  • Tübinger Medizinprofessoren gewinnen das Stocherkahnrennen.
  • Der neue Bettenbau der Medizinischen Klinik ist fertig gestellt.
  • Europaweit erste Professur für Präklinische Bildgebung und Bildgebungstechnologie wird eingerichtet.
  • Die Augenklinik feiert ihren 100. Geburtstag mit zahlreichen Veranstaltungen.
  • Das bundesweit erste Behandlungs- und Forschungszentrum für seltene Erkrankungen entsteht am Universitätsklinikum Tübingen.
  • Wissenschaftler des Departments für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Tübingen konnten in einer Studie erstmals zeigen, dass ein unter die Netzhaut eingepflanzter Chip bei erblindeten Menschen Sehleistungen wiederherstellen kann, die bis hin zur Erkennung von Buchstaben und Wörtern reichen.
  • 50 Jahre Medizinische Klinik auf dem Schnarrenberg.
  • Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie wird bezogen.
  • Die Hautklinik erhält einen Anbau.
  • Die erste Photovoltaikanlage geht auf dem Gelände der Kliniken Berg in Betrieb.

  • Bezug des Intensivmedizin-Neubaus zwischen Crona und Klinderklinik.
  • Einweihung des Forschungsverfügungsgebäudes für das Excellenzcluster CIN.
  • Eröffnung des Gesundheitszentrums. Ambulante Rehabilitation ist jetzt am Klinikum möglich.
  • Baubeginn der neuen Augenklinik und des Forschungsinstituts für Augenheilkunde auf dem Schnarrenberg.
  • Das Klinikum wird von beruf und familie als familienfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert.
  • April: Die 1000. Organtransplantation wird durchgeführt.
  • Tübinger Herzmedizin gestern und heute: Die Kardiologie begeht ihren 40. Geburtstag.
  • Grundsteinlegung für das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen.
  • Klinikum eröffnet MVZ Strahlentherapie und Humangenetik am Diakonie-Klinikum Stuttgart.
  • 125 Jahre Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde: Entwicklung der Forschung von 1888 bis heute.

 

 

  • Die Klinik für Urologie begeht ihr 50. Jubiläum. 
  • 40 Jahre pädiatrische Neurologie Tübingen.
  • Erstmals in Deutschland: Spenderniere für Lebendtransplantation in Schlüssellochtechnik entnommen.
  • Universität und Universitätsklinikum Tübingen gründen Zentrum für Personalisierte Medizin.
  • 50 Jahre Institut für Arbeitsmedizin.
  • Gynäkologen und Chirurgen transplanieren erstmals in Deutschland eine Gebärmutter.
  • Westflügel des alten Tübinger Psychiatriegebäudes ist saniert und wird bezogen.
  • Tübinger Zentrum für Neurovaskuläre Erkrankungen gegründet.
  • Oktober: Augenklinik und Forschungsinsitut für Augenheilkunde beziehen Neubau auf dem Schnarrenberg.
  • 50 Jahre Institut für Medizinische Genetik.
  • 40 Jahre allogene Stammzelltransplantation.
  • 40 Jahre universitäre Sportmedizin.


  • 50 Jahre Zahnklinik.
  • 100 Jahre Tropenmedizin.
  • 150 Jahre Augenheilkunde.

Beteiligung der Medizin an zwei Clustern der Exzellenstrategie von Bund und Ländern:

  • Individualisierung von Tumortherapien durch molekulare Bildgebung und funktionelle Identifizierung therapeutischer Zielstrukturen  
  • Kontrolle von Mikroorganismen zur Bekämpfung von Infektionen 

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