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FAQ Promotionen

Diese Seite beantwortet Fragen zu den verschiedenen Phasen eines Promotionsverfahrens zum Dr.med., Dr.med.dent., Dr.sc.hum. Hier finden Sie Informationen zu

Übersicht FAQs

Annahme als Doktorand

Sie haben das M1, einen Betreuer und ein Promotionsprojekt

Antrag auf Annahme als Doktorand/in vollständig ausgefüllt im Promotionsbüro abgeben / ans Promotionsbüro schicken, dazu Unterlagen einreichen: Kopie M1 Zeugnis und Betreuungsvereinbarung. Bei externen Promotionsverfahren (zusätzlich): Formblatt für externe Bewerber

Nach der Annahme als Doktorand/Doktorandin ist Ihr Promotionsvorhaben offiziell. Eine Annahme erfolgt erst dann, wenn die Ethikkommission dem Antrag zugestimmt hat. Ihr vollständig ausgefüllter Antrag wird vom Promotionsbüro an die Ethikkommission weitergeleitet. Nach erfolgter Annahme sind Sie Mitglied der Graduiertenakademie der Universität.

über Initiativbewerbung bei einem habilitierten Mitglied der Fakultät (mit aussagekräftigen Unterlagen inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse, vorzugsweise in einem pdf File), bei der Promotionsbörse (siehe Ankündigungen auf der Homepage) oder über dieHomepage (unter  vakante Doktorandenstellen).

Sofort bei Antritt der Forschungsarbeit. Genaue Informationen hierzu finden Sie hier

Eigenständige Kontrolle der Unterlagen auf Vollständigkeit – unvollständige Anträge werden nicht bearbeitet und zurückgeschickt, Kenntnis der jeweils gültigen Promotionsordnung.

Wichtigster Ansprechpartner im ganzen Promotionsverfahren ist der habilitierte Hauptbetreuer (der Doktorvater) oder die habilitierte Hauptbetreuerin (die Doktormutter). Mit ihm / ihr gehen Sie den Vertrag über das Betreuungsverhältnis ein. Häufig agiert ein weiteres Mitglied der Forschergruppe als zusätzlicher Betreuer.

Die Ethikkommission muss jeder wissenschaftlichen Arbeit in der biomedizinischen und klinischen Forschung zustimmen (siehe auch Merkblatt zum Promotionsverfahren im Download-Bereich).

Seit 30.03.2018 müssen Sie sich nach der Annahme als Doktorand/in durch die Fakultät im Studierendensekretariat der Universität Tübingen immatrikulieren, siehe § 38 Absatz 5, Satz 1, erster Halbsatz des Landeshochschulgesetzes. Konkrete Informationen finden Sie auf den Seiten der Graduiertenakademie

Nach § 3 (1) der Promotionsordnung ist vorgegeben: „Der Bewerber oder die Bewerberin soll mindestens zwei Semester an der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen studiert haben oder mindestens ein Jahr im Bereich der Tübinger Medizinischen Fakultät tätig gewesen sein. Der Promotionsausschuss kann auf Antrag des Bewerbers oder der Bewerberin vor Beginn des Promotionsverfahrens in begründeten Fällen Ausnahmen zulassen.“

 Ist Ihr Betreuer nicht hauptberuflich an der MFT tätig, bitten wir Sie, einen Vorschlag für einen zusätzlichen Betreuer vorzulegen, der mit dem Hauptbetreuer ein Betreuungsteam bildet.

 Dem Antrag legen Sie bitte eine Einverständniserklärung des Hauptbetreuers bei.

 Sollten Sie als Doktorand angenommen werden, so wird folgende Auflage gemacht: Während der Promotionszeit und mindestens alle 6 Monate müssen Betreuungsgespräche mit dem Betreuungsteam stattfinden und dokumentiert werden (vorzugsweise im Promotionslogbuch der Fakultät. Insgesamt sind mindestens drei solcher Gespräche bei Antrag auf Zulassung zur Promotion nachzuweisen, und zwar vom Beginn der Promotionszeit, bei Abschluss der Datenaufnahme und vor Abgabe der Dissertationsschrift.

Zulassung zum Promotionsverfahren

Voraussetzung: selbstständig erarbeitete und erstellte Dissertationsschrift, Zustimmung des Doktorvaters/der Doktormutter zur Abgabe der Schrift, Besuch einer Veranstaltung zur Guten Wissenschaftlichen Praxis

To-do: Einreichung eines Antrags auf Zulassung zum Promotionsverfahren mit den aktuell angeforderten Unterlagen (siehe Zulassungsantrag). Hinweise zur Plagiatsprüfung siehe unten.

Bemerkungen: Nach Fertigstellung der Dissertationsschrift wird mit der Zulassung das eigentliche Promotionsverfahren (das Prüfungsverfahren) eröffnet. Bitte beachten Sie, dass nur vollständige Anträge bearbeitet werden.

Insgesamt sind drei Exemplare vorzubereiten. Bitte geben Sie zwei Exemplare im stabilen Klemmordner-/binder im Promotionsbüro ab. Ein drittes Exemplar können Sie  direkt Ihrem/Ihrer verantwortlichen Betreuer/in (Doktorvater/-mutter) geben.

Nein, Sie können die vollständigen Zulassungsunterlagen auch per Post schicken oder jemanden beauftragen, diese abzugeben. Beachten Sie bitte, dass unvollständige Unterlagen unbearbeitet an Sie zurückgesandt werden.

Um die Dissertationsschrift auf Textübernahmen überprüfen zu lassen („Plagiatsprüfung“ – verpflichtend seit dem 12.05.2016), müssen Sie bei bzw. nach Einreichung der Dissertationsschrift in Papierform eine elektronische Version der Schrift per E-Mail ans Promotionsbüro schicken. Die Plagiatsprüfung wird erst nach vorliegen aller notwendigen Zulassungsunterlagen durchgeführt. Auf dem Antrag auf Zulassung bescheinigen Sie, dass diese Version mit der im Klemmordner eingereichten Schrift übereinstimmt. Sie versichern hier auch, dass Ihnen bekannt ist, dass eine Nutzung von fremden, nicht kenntlich gemachten Quellen einen Täuschungsversuch darstellt.

 

Wir prüfen Ihre Schrift (personenbezogene Daten werden vorher von uns entfernt) mit dem Plagiatsfinder "PlagScan" auf Text- und Datenübereinstimmungen. Im pdf-Bericht, den wir als Ergebnis erhalten, sind alle Stellen markiert, zu denen Übereinstimmungen mit anderen Quellen gefunden wurden; diese Quellen werden ebenfalls angegeben. Den Bericht erhalten Sie und Ihr Betreuer per E-Mail mit der Aufforderung, ihn auf Unbedenklichkeit zu prüfen (das heißt: sind alle Übernahmen korrekt gekennzeichnet?). Sie beide unterzeichnen eine Unbedenklichkeitserklärung und reichen diese per Post oder persönlich während der Sprechstunden im Promotionsbüro ein. Erst dann geht Ihre Dissertationsschrift in die Begutachtung.

 

Sollte der Bericht Hinweise auf nicht korrekt zitierte Übernahmen geben, reichen Sie, im Einverständnis mit Ihrem Betreuer / Ihrer Betreuerin ein formloses Schreiben im Promotionsbüro ein und beantragen damit die Überarbeitung der Schrift. Diese benötigen wir dann in zweifacher Ausfertigung (lose Blätter), oder bei kleineren Überarbeitungen die auszutauschenden Seiten. Eine erneute Plagiatsprüfung ist dann nicht mehr vorgesehen.

Ja, die Dissertation kann sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache angefertigt werden. Bei englischen Arbeiten muss zusätzlich eine deutsche Zusammenfassung eingefügt werden.

Ist im Büro-Fachhandel unter diesem Begriff erhältlich (siehe „Klemmbinder“ im Netz bei Wikipedia).

Zu empfehlen ist folgendes Format: DIN A4, einseitig bedruckt, Zeilenabstand: 1,5-zeilig, Literaturverzeichnis einzeilig, Schriftgröße: Arial oder Times New Roman 12, Legenden dürfen 1-zeilig und in kleinerer Schrift gedruckt werden, Der Abstand zu allen Seitenrändern soll 3 cm betragen.

Bitte beachten Sie, dass für die endgültige Druckfassung auf DIN A 5 verkleinert wird. Es empfiehlt sich daher zunächst einen entsprechend großen Schrifttyp (12 pt) zu wählen und die Abbildungen nicht zu klein zu konzipieren, damit die Seiten nach Verkleinerung auf  DIN A5 ohne Einschränkung lesbar bleiben und die Seitengestaltung damit bestehen bleiben kann. Abgesehen vom Druckformat müssen die Pflichtexemplare, die Sie am Ende des Promotionsverfahrens bei der Universitätsbibliothek einreichen, mit der zur Begutachtung eingereichten Fassung der Dissertation übereinstimmen. Bitte beachten Sie deshalb bei der Gestaltung von Abbildungen und Tabellen, dass die Anzahl farbiger Seiten die Druckkosten deutlich erhöhen kann.

Ja. Hinweise finden Sie im Merkblatt "Best practice".

In die Dissertationsschrift können in Ausnahmefällen auch selbständig verfasste Veröffentlichungen oder zur Veröffentlichung angenommene Manuskripte einbezogen werden.
Vor Einreichung müssen Sie einen Antrag an den Promotionsausschuss stellen. Dieser enthält:

- ein Anschreiben (unterschrieben von Betreuer und Doktoranden)

- Lebenslauf unter Angabe der Studienabschlüsse

- Liste der Veröffentlichungen (veröffentlicht oder zur Veröffentlichung angenommen (sonst: klassische Dissertationsschrift einreichen))

- die Veröffentlichungen als pdf

- jeweils eine Erklärung zu den Anteilen der Autoren an den Veröffentlichungen (Erklärung zum Eigenanteil)

 

Weitere wichtige Hinweise finden Sie im Merkblatt "Best practice". So müssen Sie, sollte Ihr Antrag angenommen werden, eine zusammenfassende Einleitung und Diskussion mitabgeben. Die Ko-Autoren Ihrer Veröffentlichungen müssen zudem ihr Einverständnis geben.

Begutachtung

Voraussetzung: Zulassungsunterlagen vollständig

To-do: Sie können in der Begutachtungsphase (von in der Regel 4-6 Monaten) nichts unternehmen, als auf die Nachricht des Promotionsbüros zu warten, das Sie über das Ergebnis (oder vorläufige Ergebnis in Form von Umarbeitungsempfehlungen eines Gutachters) informiert. Fragen zum Stand eines laufenden Begutachtungsverfahrens werden nicht beantwortet,

Bemerkungen: Die Begutachtung erfolgt in der Regel durch den Hauptbetreuer und einen von der Fakultät bestellten Zweitgutachter. Der Hauptbetreuer hat die Möglichkeit, einen unabhängigen Zweitgutachter vorzuschlagen. Vom Doktoranden werden Vorschläge nicht angenommen. Für Informationen zu Umarbeitungsempfehlungen siehe unten.

Das Begutachtungsverfahren dauert mindestens 4-6 Monate.

Das Promotionsbüro kann Ihnen keine Auskünfte zu laufenden Verfahren geben, wir empfehlen aber einen aktiven Austausch mit dem Betreuer/der Betreuerin.

Vor der Begutachtung

  • Erklärung zum Eigenanteil ist nicht aufschlussreich genug, um zu beurteilen, welche Teile der Dissertationsschrift vom Doktoranden in Eigenverantwortung erstellt wurden (siehe Formulierungsvorschlag auf der Homepage)
  • Dissertationsschrift erfüllt nicht die Mindeststandarts der Fakultät (Umfang, Format, etc.)
  • Quellen sind nicht hinreichend angegeben (tritt hgäufig dann auf, wenn die Daten der Dissertation bereicht veröffentlicht sind – hier müssen sämtliche Abbildungs- und Textübernahmen ain der Dissertationsschrift zitiert werden).

Während der Begutachtung

  • Unklare Bezeichnung der Abbildungen / Tabellen
  • Fehlerhafte Statistik
  • Zitierfehler (für Hinweise siehe Merkblatt)
  • Fehlende, wichtige Literatur zum Thema
  • Umfang von ca 50 Seiten nicht erfüllt
  • Wann findet die nächste Veranstaltung zur Guten Wissenschaftlichen Praxis statt?

Bemerkung: Wenn Umarbeitungen notwendig sind, werden Sie vom Promotionsbüro informiert. Das Begutachtungsverfahren wird erst wieder aufgenommen, wenn die überarbeitete Schrift vorliegt.

Mündliche Prüfung (siehe auch Merkblatt zur Disputation)

Voraussetzung: Ende der Begutachtung (Vorliegen der Gutachten, Ende der Auslagefrist)

To-do: Sie erhalten per E-Mail die Nachricht vom Promotionsbüro, dass die Begutachtung Ihrer Dissertationsschrift beendet ist. Sie kontaktieren Ihren Doktorvater und besprechen, wie Sie die Disputation organisieren können. Zu beachtende Punkte sind: Wie wird der zweite Prüfer (in der Regel der Zweitgutachter) kontaktiert, Termin und Ort der Disputation, öffentliche Ankündigung.

Bemerkung: nach bestandener Disputation erhält das Promotionsbüro vom Hauptbetreuer das Prüfungsprotokoll.

Alle Doktoranden müssen eine mündliche Promotionsprüfung abhalten. Das Staatsexamen kann dafür nicht mehr anerkannt werden. Dies begründet sich aus den Änderungen des Landehochschulgesetzes vom April 2014, nach der alle Promotionsverfahren eine mündliche Prüfung beinhalten, bei der die Dissertation zum Prüfungsgegenstand gehört. Doktoranden, die vor dem 30.07.2014 Ihre Doktorarbeit angemeldet haben und bis zum 29.07.2016 Ihren Zulassungsantrag zum Promotionsverfahren und alle angeforderten Unterlagen vollständig abgegeben haben, können wählen, ob sie ein Rigorosum oder eine Disputation als Prüfungsform wählen.

Die Disputation ist die öffentliche Verteidigung der Dissertationsschrift Im Fall der schriftlichen Leistung „summa cum laude“ und im Promotionsverfahren zum Doktor der Humanwissenschaften (Dr.sc.hum.) sind drei Prüfer zur Disputation bestellt und die Leistung wird benotet. In allen anderen Fällen sind zwei Prüfer zugegen und es wird mit „bestanden“ bzw. „nicht bestanden“ bewertet.

Das Rigorosum ist eine mündliche Prüfung in zwei Fächern, von dem das eine das Promotionsfach ist, das andere Fach können Sie aus einer Liste von Fächern, die im Promotionsbüro ausliegt, wählen. Zusätzlich werden Sie zu Ihrer Dissertation geprüft. Diese Prüfung ist nicht öffentlich, Teilnehmer sind die beiden vom Dekan bestellten Prüfer der Fächer und der Prüfling. Es wird auf „bestanden“ oder „nicht bestanden“ gewertet. Bestanden ist die Prüfung dann, wenn sie in beiden Fächern bestanden wurde. Bei bestandener Prüfung entspricht die Gesamtnote der Promotion die der schriftlichen Leistung.

Nach Ablauf der Auslagefrist erhalten Sie eine E-Mail vom Promotionsbüro, das Sie über das Ende der Begutachtung Ihrer Arbeit aufklärt und Sie um Organisation der Disputation innerhalb der nächsten 6 Wochen bittet. Sie sollten dann umgehend Kontakt zu Ihrem Betreuer suchen, um die Prüfung zu organisieren. Schon im Vorfeld könnten Sie Ihren Betreuer bitten, Ihnen Bescheid zu geben, sobald er oder sie erfährt, dass Ihre Dissertation in der Auslage ist.

Die Organisation der Disputation (Termin und Ort) regelt der Promovierende selbst. Es wird empfohlen, gemeinsam mit dem Betreuer der Dissertation einen geeigneten Rahmen (z.B. ein Institutsseminar) zu bestimmen. Die Disputation muss in Tübingen stattfinden.

Der Doktorand in Abstimmung mit Betreuer und Zweitgutachter.

In der Regel werden Betreuer und Zweitgutachter um die Abnahme der Prüfung gebeten. Bei Terminproblemen oder ähnlichem wenden Sie sich bitte an Ihren Betreuer oder an das Promotionsbüro, sodass ein anderer Prüfer bestellt werden kann.

Sobald Termin, Ort und Prüfer gewählt wurden, teilen Sie dies bitte dem Promotionsbüro 2-3 Wochen vor dem Prüfungstermin per E-Mail mit. Von dort erfolgt die offizielle Bestellung der Prüfer und eine Einladung an alle Beteiligten. Zum Prüfungsvorsitzenden wird derjenige Prüfer bestellt, der hauptberuflich an der Fakultät tätig ist.

Spätestens mit der Auslage weiß Ihr Betreuer darüber Bescheid, wer Ihr Zweitgutachter ist. Gerne können Sie nach der Auslagefrist dieses auch nach einer Anfrage per E-Mail an das Promotionsbüro erfahren.

Die Gutachten zu Ihrer Dissertationsschrift können Sie nach Absprache mit dem Promotionsbüro einsehen. Einsehen ist nur vor Ort möglich. Zusenden können wir Ihnen die Gutachten leider nicht. Während der Durchsicht können Sie sich gerne Notizen machen - Kopieren ist auch dabei nicht möglich.

Zur Prüfung können Interessenten erscheinen, und zwar so viele, wie es der gegebene Rahmen (d.h. der Raum) zulässt. Die Disputation ist z.B. über einen Aushang im Institut anzukündigen. Bei der Prüfung haben nur die Prüfer das Recht, Fragen zu stellen. Das Ergebnis der Prüfung wird Ihnen unter Ausschluss der Öffentlichkeit mitgeteilt.

Zunächst stellen Sie Ihre Dissertation vor, zum Beispiel als Powerpointpräsentation. Dieser Vortrag sollte nicht länger als 30 Minuten dauern. Im Anschluss werden Ihnen durch die Prüfer zur Dissertation Fragen gestellt, ebenfalls höchstens für 30 Minuten. Dann ziehen sich die Prüfer zur Diskussion zurück. Im Anschluss wird Ihnen unter Ausschluss der Zuhörer das Ergebnis mitgeteilt.

Wir empfehlen Ihnen, sich im Vorfeld mit dem Betreuer darüber zu beraten, welche Schwerpunkte er oder sie erwartet. Grundsätzlich sollten Sie die wesentlichen Inhalte und Ergebnisse vorstellen. Empfehlenswert ist in jedem Fall die Einsicht in die Gutachten. Dies können Sie nach vorheriger Terminabsprache per E-Mail im Promotionsbüro tun.

Nur wenn Ihre schriftliche Promotionsleistung mit „summa cum laude“ beurteilt wurde, oder Sie im Verfahren zum Doktor der Humanwissenschaften (Dr.sc.hum.) promovieren, wird Ihre Disputation benotet und fließt in die Gesamtwertung ein. In allen anderen Fällen wird auf „bestanden“ bzw „nicht bestanden“ geprüft. Nur wenn die Prüfung bestanden wurde, kann Ihr Promotionsverfahren beendet werden.

Bei einem Nichtbestehen der mündlichen Prüfung können Sie diese spätestens nach 12 Monaten einmal wiederholen. Wird sie ein zweites Mal nicht bestanden, gilt das Promotionsverfahren als erfolglos beendet.

Veröffentlichung

Voraussetzung: M3 Prüfung bestanden (Nachweis in Form einer beglaubigten Urkunde), Druckfreigabe vom Promotionsbüro erhalten

To-do: Sie veröffentlichen Ihre Dissertationsschrift in der Regel ionline nach den Regeln der jeweils gültigen Promotionsordnung.

 

Die Veröffentlichung erfolgt durch die Ablieferung einer elektronischen Version, die vollständig der eingereichten Dissertationsschrift entsprechen muss und deren Datenformat und deren Datenträger den Vorgaben der Universitätsbibliothek der Universität Tübingen entsprechen müssen. Informationen zum genauen Ablauf und zur Beratung finden Sie auf den Seiten der Universitätsbibliothek. Mit der Druckfreigabe erhalten Sie ein Formular, auf dem Ihr Betreuer/ Ihre Betreuerin sein / ihr Einverständnis zur elektronischen Veröffentlichung bestätigen muss. Dieses geben Sie im Zuge der Veröffentlichung bei der Universitätsbibliothek ab.

 

Sollte der oder die Betreuerin mit der elektronischen Veröffentlichung nicht einverstanden sein, erwarten wir von diesen einen begründeten Antrag (in Briefform) auf Veröffentlichung mittels gedruckter Exemplare.

Druckformat DIN A 5, beidseitig bedruckt, Titelblatt zusätzlich auf das Cover, Softcover, Papier 80g.

Wenn die Arbeit zur Begutachtung in Farbdruck eingereicht wurde, muss sie in der endgültigen Fassung ebenfalls farbig gedruckt werden, da sonst die Lesbarkeit insbesondere der Abbildungen nicht mehr wie in der begutachteten Fassung gewährleistet ist.

Die Veröffentlichung des Lebenslaufs ist freiwillig. Wenn Sie den Lebenslauf mitdrucken lassen, geben Sie bitte das Datum des 2. oder 3. Staatsexamens bzw. der  Zahnärztlichen Prüfung taggenau an (TT/MM/JJ).

Ja. Für weitere Änderungen benötigen Sie die Zustimmung des Doktorvaters. In solchen Fällen müssen Sie sich zunächst ans Promotionsbüro wenden.

Die Pflichtexemplare werden in der Dissertationsstelle im Hauptgebäude der Universitätsbibliothek, Wilhelmstraße 32, 72074 Tübingen (Öffnungszeiten siehe Homepage der Universitätsbibliothek) abgegeben. Das Dekanat benötigt keine Pflichtexemplare; es ist jedoch üblich, dem Erst- und Zweitberichterstatter jeweils ein gedrucktes Exemplar zukommen zu lassen.

Die zur Begutachtung eingereichten Exemplare der Dissertation können nach Zugang der „Druckfreigabe“ abgeholt werden (gern auch von einem Stellvertreter mit Vollmacht oder der Druckerei mit Vollmacht). Sind die Exemplare innerhalb von  4 Wochen nach Absendung Druckfreigabe nicht abgeholt, werden sie datengeschützt entsorgt.Zuschicken können wir Ihnen diese Exemplare nicht.

Erhalt der Urkunde

Abgabe der Pflichtexemplare und Veröffentlichung über die Universitätsbibliothek – das Promotionsbüro erhält eine entsprechende Information von der Universitätsbibliothek.

Die Urkunde wird ausgestellt, sobald wir von der Universitätsbibliothek informiert worden sind, dass die Veröffentlichung erfolgt ist. Die Ausstellung dauert i.d.R. 2 - 4 Wochen.

Bitte kommen Sie die Urkunde während der Sprechzeiten (oder abweichend davon nach vorheriger Absprache per E-Mail) im Promotionsbüro abholen. Sie können auch jemanden mit einer Vollmacht bitten, die Urkunde entgegenzunehmen. In Ausnahmefällen können Sie uns per E-Mail bitten, die Urkunde zuzusenden.

Es kann keine Original-Urkunde mehr ausgestellt werden. Nach Vorlage einer Kopie der Urkunde und einer eidesstattlichen Erklärung, dass die Urkunde abhanden gekommen ist, kann eine Ersatzurkunde ausgestellt werden. Bei Wiederauffindung der Original-Urkunde muss die Ersatzurkunde an das Dekanat zurückgegeben werden.

Nein

Weitere Fragen

  • eine Plagiatsprüfung der Dissertationsschrift zur Zulassung der Promotion ist Pflicht
  • der Besuch einer Veranstaltung zur Guten Wissenschaftlichen Praxis ist Pflicht
  • das Benotungsverfahren der Dissertationsschriften wurde geändert
  • die Auslagefrist wurde auf 2 Wochen verkürzt

Sobald Sie als Doktorand der Fakultät angenommen sind, sind Sie automatisch Mitglied der Graduiertenakademie der Fakultät. Auf den Internetseiten und auf ILIAS finden Sie Informationen und aktuelle Ankündigungen.

Die Fakultät richtet zurzeit einen „Doktorandenkonvent“ ein, der dem Austausch und der Mitbestimmung von Doktoranden dienen soll. Bei Fragen hierzu, wenden Sie sich bitte an Frau Montero.

Ja! Zu jedem Promotionsverfahren muss ein Laborbuch (oder auch"Forschungstagebuch" genannt) geführt werden. Dies gilt für alle Dissertationsprojekte! Empfehlungen zur Führung eines Laborbuchs finden Sie auf der Homepage im Downloadbereich.

Eine bereits angemeldete Promotion kann weiterbetreut und vom habilitierten Betreuer/von der habilitierten Betreuerin begutachtet werden, auch wenn dieser/diese an eine andere Stelle wechselt. Ist eine weitere Betreuung nicht mehr möglich oder nicht mehr sinnvoll, kann diese auch einem anderen fachnahen Kollegen übertragen werden. Ein Betreuerwechsel wird in einem formlosen Anschreiben an den Dekan beantragt. Der Doktorand, der bisherige Betreuer und der zukünftiger Betreuer müssen durch Unterschrift ihr Einverständnis erklären. Ein Betreuerwechsel ist nur vor dem Antrag auf Zulassung zum Promotionsverfahren möglich.

Grundsätzlich ja, wenn Ihr/e Betreuer/in einverstanden ist. Vorgehensweise wie bei der 1. Verlängerung (s. o.).

Wenn sich nur an der Wortwahl, aber nichts inhaltlich ändert, können Sie die Änderung ohne Ankündigung vornehmen.


 Ändert sich inhaltlich etwas, ohne dass ein neues Ethikvotum nötig ist, so teilen Sie uns dies wie folgt mit:

Hiermit möchte ich die Änderung meines Promotionstitels mitteilen. Ich bestätige in Einvernehmen mit meinem habilitierten Betreuer/meiner habilitierten Betreuerin, dass kein neues Ethikvotum nötig ist.

Diese Erklärung müssen Sie selbst und Ihr Betreuer unterschreiben.

 

Ist ein neues Ethikvotum nötig, müssen Sie die Arbeit abmelden und erneut anmelden.

Sollten Sie das offizielle Betreuungsverhältnis ändern wollen, müssen Sie diesen Wechsel im Promotionsbüro beantragen.

 Bitte verwenden Sie folgende Formulierung:

"hiermit beantrage ich die Übertragung der Betreuung meiner Promotionsarbeit mit dem Titel [Thema] von Frau/Herrn [Name ehemaliger habilitierter Betreuer/ehemalige habilitierte Betreuerin] aufFrau/Herrn [Name neuer habilitierter Betreuer/ neue habilitierte Betreuerin] " 

 

Den Antrag müssen Sie selbst, Ihr ehemaliger Betreuer/Ihre ehemalige Betreuerin und der neue Betreuer/die neue Betreuerin unterschreiben. Außerdem wird eine neue Betreuungsvereinbarung benötigt.

 

Wann findet die nächste Veranstaltung zur Guten Wissenschaftlichen Praxis statt?

Über aktuelle Termine werden Sie per E-Mail informiert (bitte sorgen Sie dafür, dass wir immer eine gültige E-Mail Adresse von Ihnen vorliegen haben!). Ankündigungen erfolgen auch über unsere Homepage

Wenn Sie eventuell schutzwürdige Ergebnisse im Rahmen Ihrer Doktorarbeit erzielt haben, kontaktieren Sie bitte unbedingt und so früh wie möglich aber zwingend vor jeglicher Publikation (Poster, Vortrag, Paper) Frau Dr. Ines Dünkel, die Sie zu Erfindungen und Patenten, Forschungstransfer und Technologietransfer beraten wird.
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