Persistierende Plasmodium spp. Infektion
(ICMal-Studie)
Die ICMal-Studie untersucht asymptomatische und persistierende Plasmodium falciparum-Infektionen bei Migrantinnen und Migranten sowie VFR-Reisenden (Visiting Friends and Relatives) aus Malaria-Endemiegebieten.
Ziel ist es, die Häufigkeit und Dauer dieser oft schwer nachweisbaren Infektionen zu bestimmen und Faktoren zu identifizieren, die mit einer persistierenden Parasitämie verbunden sind.
Neben klinischen und diagnostischen Untersuchungen werden molekularbiologische und immunologische Analysen durchgeführt, um die Interaktion zwischen Parasit und Wirt sowie die malaria-spezifische Immunantwort besser zu verstehen.
Die Studie ist eine interdisziplinäre Kooperation des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM), des Instituts für Tropenmedizin am Universitätsklinikum Tübingen und der Charité – Universitätsmedizin Berlin.