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Allgemeine und Molekulare Pathologie und Pathologische Anatomie
Department für Pathologie und Neuropathologie

380

Adresse: Liebermeisterstraße 8
72076 Tübingen


Telefonnummer: 07071 29-84929 Befundabfrage


Kardiopathologische Diagnostik

Seit über einem Jahrzehnt ist die Kardiopathologie am Universitätsklinikum Tübingen ein national und international anerkanntes Zentrum der kardiopathologischen Diagnostik und Forschung. Aufgrund des Schwerpunktes gehört sie zum DHZ (Deutsches Herzkompetenz Zentrum Tübingen

In diesem einzigartigen universitären Zentrum für Kardiopathologie in Deutschland wird anhand von rechts- und/oder linksventrikulär entnommenen Endomyokardbiopsien (EMB), aber auch an operativ entnommenem Herzmuskelgewebe eine umfassende Differentialdiagnostik der primären und sekundären Kardiomyopathien einschließlich infektiöser und nicht-infektiöser Myokarditiden sowie die Abstoßungsdiagnostik nach Herztransplantation durchgeführt.

Kontakt

frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: Prof. Dr. med. Karin Klingel Leitung Kardiopathologie


frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: 07071 29-80205


frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: 07071 29-5334


E-Mail-Adresse: karin.klingel@med.uni-tuebingen.de


Diagnostische Verfahren

Diagnostische Verfahren

Spezialfärbungen und Immunhistologie

Die Untersuchungen erfolgen in der Synopsis von histologischen Routine- und Spezialfärbungen (inkl. Speicherkrankheiten), Immunhistologie (u.a. Entzündungsmarker bei Myokarditis) an Formalin-fixierten, Paraffin-eingebetteten EMB sowie molekularpathologischer Untersuchungen, welche an Paraffin-eingebetteten, aber auch an gefrorenem und RNAlater-fixiertem Gewebe erfolgen können. Bei kardialen Amyloidosen werden immunhistochemische Färbungen zur Subtypisierung der Amyloidose durchgeführt.

Kardiopathologische Diagnostik durch Spezialfärbungen und Immunhistologie
Inflammatorische Herzerkrankungen

Zur ätiopathogenetischen Differenzierung der infektiösen Myokarditis von nicht-infektiösen inflammatorischen Herzerkrankungen (z.B. eosinophile Myokarditis, Sarkoidose, Riesenzellmyokarditis) können Nukleinsäuren kardiotroper Erreger (Viren, Bakterien, Parasiten, Pilze) qualitativ und quantitativ durch (RT)-PCR (einschließlich Sequenzierung) bestimmt werden, aber auch durch in situ Hybridisierung lokalisiert werden.

Kardiopathologische Diagnostik Inflammatorischer Herzerkrankungen
Molekularpathologische Verfahren

Bei kardialen Amyloidosen wird die immunhistologische Subtypisierung der Amyloidose auf Wunsch durch Mutationsanalysen (NGS) zum Nachweis hereditärer ATTR Amyloidosen (ATTR Amyloidose) ergänzt. Zudem können am Institut durch den Einsatz moderner molekularpathologischer Verfahren, wie dem Next Generation Sequencing (NGS), auch Mutationsanalysen zur Diagnose des M. Fabry sowie von Lamin A/C assoziierten Kardiomyopathien durchgeführt werden.

Radioaktive in situ Hybridisierung zum Nachweis viraler Nukleinsäure bei Myarkarditis
Elektronenmikroskopische Untersuchungen

Elektronenmikroskopische Untersuchungen sind insbesondere bei Mitochondriopathien und Speicherkrankheiten (z.B. M. Fabry) hilfreich.

Elektronenmikroskopie

Eine Übersicht über die klinischen Indikationen, kardiopathologischen Untersuchungsverfahren, Entnahmetechniken und Limitationen von Endomyokardbiopsien (EMB) finden Sie in: Myokardbiopsie. Der Kardiologe (3/17), CME Fortbildung, Springer Verlag (Klingel, Sechtem, Kindermann).

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