530

Adresse: Otfried-Müller-Straße 14
72076 Tübingen


Forschungsgruppe Prof. Dr. Lauer

Apl.Prof. Dr. Ulrich Lauer

Leiter der Forschergruppe “Virotherapie“/ Virotherapie Zentrum Tübingen (VCT), Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Abt. Innere Medizin VIII

Adresse: Medizinische Universitätsklinik
Otfried-Müller-Str.10
72076 Tübingen

Telefonnummer: 07071 29-83190

Faxnummer: 07071 29-4686

E-Mail-Adresse: ulrich.lauer@med.uni-tuebingen.de

Personenprofil: Mehr zur Person

Laboranschrift

Virotherapie Zentrum Tübingen (VCT)
Labor im Hertie-Institut für
Klinische Hirnforschung (HIH)

frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: 5. Stock
Otfried-Müller-Str. 27
72076 Tübingen


Laborleiterin

frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: Dr. Susanne Berchtold


Onkolytische Virotherapie
 - Viren gegen Krebs

Das Virotherapie Zentrum Tübingen (VCT) fokussiert sich sowohl auf präklinische als auch auf klinische Forschungsaktivitäten im Bereich der Onkolytischen Virotherapie. 

Onkolytische Viren (OV) sind in der Lage, sich spezifisch in Krebszellen zu vermehren, was zu einer direkten Zerstörung (Onkolyse) des Krebsgewebes führt; gesunde Zellen sind hingegen nicht betroffen, da es hier zu keiner relevanten Virusvermehrung kommt (siehe nachfolgende Abbildung aus: Lauer UM, Beil J. Oncolytic viruses: challenges and considerations in an evolving clinical landscape. Future Oncol. 2022 Jul 12. doi: 10.2217/fon-2022-0440).

Zahlreiche onkolytische Viren üben ihre antitumorale Wirkung nicht nur durch die direkte Onkolyse der Krebszellen aus, sondern auch durch die Auslösung einer antitumoralen Immun­reaktion als Folge der Tumorzell-Lyse und der damit einhergehenden Freisetzung tumorspezifischer Antigene. Zusätzlich bildet sich ein Virus-induziertes entzündliches Tumor-Mikromilieu aus, was die antitumorale Immunreaktion verstärkt. Auf diese Weise können onkolytische Viren auch bei Patienten, bei denen Standardtherapien versagen, zu einer Regression der Krebserkrankung führen. Insbesondere gentechnisch veränderte onkolytische Viren, die die Einschränkungen von Wildtyp-Viren der ersten Vektor-Generation überwinden, verfügen über ein sehr großes Potenzial für eine biologische Behandlung von Krebs.

Wissenschaftliche Abbildung
Wirkmechanismen onkolytischer Viren (OVs). Gesunde Zellen (Zellkörper: rot) werden durch OVs nicht geschädigt. Hingegen werden Tumorzellen (Zellkörper: grün) im Zuge einer ungebremsten viralen Replikation (onko)lysiert, woraufhin eine starke systemische anti-tumorale Immunantwort induziert wird (Abbildung modifiziert nach [3]).

Forschungsaktivitäten des VCT

Zahlreiche onkolytische Viren werden derzeit parallel für die Bekämpfung verschiedenster Tumorerkrankungen entwickelt und erforscht (siehe unten stehende Tabelle aus: Lauer UM, Beil J. Oncolytic viruses: challenges and considerations in an evolving clinical landscape. Future Oncol. 2022 Jul 12. doi: 10.2217/fon-2022-0440).

Im Fokus der Forschungsarbeiten des VCT stehen aktuell zahlreiche Virusplattformen, die sich von folgenden Virusstämmen ableiten lassen: 

  • Masern-Impfviren (MeV)
  • Sendai Viren (SeV)
  • Pocken-Impfviren (Vaccinia Viren) (VACV)
  • Herpes-Simplex-Viren (HSV)
  • Vesicular stomatitis Viren (VSV)
  • Adenoviren (Ad)

In unterschiedlichen Projekten werden neue Viruskonstrukte durch molekular-genetische Modifikation der Virusgenome generiert, experimentelle ex vivo Tumormodelle entwickelt und virotherapeutisch getestet oder Kombinationstherapien für spezifische therapeutische Zwecke sowohl präklinisch als auch klinisch im Rahmen Klinischer Studien und Personalisierter Therapieansätze erforscht und umgesetzt.

Zusammen mit Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts (MPI) für Biochemie in Martinsried (München) (Prof. Wolfgang Neubert) hat das VCT einen mit Selbstmordgenen bewaffneten virotherapeutischen Vektor auf Basis rekombinanter Masern-Impfviren (TMV-018) entwickelt (sieh nachfolgende Abbildung aus Noll M, Berchtold S, Lampe J, Malek NP, Bitzer M, Lauer UM. Primary resistance phenomena to oncolytic measles vaccine viruses. Int J Oncol 2013;43:103-112), der die onkolytische Effizienz bei der Behandlung verschiedener Tumorarten erheblich steigert.

Wissenschaftliche Abbildung
TMV-018 als Beispiel für ein Viro¬the¬rapeutikum der zweiten Vektor-Generation. Neben den 6 Virus-eigenen Genen (N, P, M, F, HN, L) kodiert TMV-018 zusätzlich für das Enzym Super-Cytosin Deami¬na¬se (SCD), das die i.v. verabreichte prodrug 5-FC selektiv in den infizierten Tumorgeweben in 5-FU konvertiert. Mit diesem Ansatz wird eine auf TMV-018 infizierte Tumorherde begrenzte zusätzliche Chemotherapie ermöglicht, wodurch eine deutlich ver-stärkte Onkolyse bei gleichzeitig sehr guter Verträglichkeit erzielt wird.

Alle Aktivitäten bzgl. CMC (Chemie, Manufacturing/Herstellung, Control/Kontrollen) sind bereits abgeschlossen und validiert. Eine erste Phase I Studie zur Virotherapie fortgeschrittener Tumorerkrankungen mit TMV-018 ist derzeit in Vorbereitung (s. a. beiliegende Technology Offer).

Technology Offer zum Download

Im Hinblick auf eine künftige, noch stärker Personalisierte Virotherapie werden im VCT außerdem experimentelle Systeme entwickelt, die das Ansprechen solider Tumore auf onkolytische Wirkstoffe nachahmen und dadurch das Ansprechen bei Tumorpatienten vorhersagen lassen (im Sinne einer Companion Diagnostic). Hierzu gehören in erster Linie: aus Patientenmaterial generierte Tumorgewebeschnitte, Tumorzellsuspensionen oder drei-dimensionale Tumor-Organoidmodelle (siehe hierzu auch nachfolgende Abbildung aus: Kloker L, Yurttas C, Lauer UM. Three-dimensional Tumor Cell Cultures Employed in Virotherapy Research. Oncolytic Virotherapy 2018;7,79-93).

Abbildung zum Download

Charakteristische Parameter wie Infektionseffizienz, die Kinetik der intratumoralen viralen Replikation sowie die Stärke der bewirkten Onkolyse werden in vitro bestimmt. Dies trägt nicht nur dazu bei, neue Generationen von virotherapeutischen Vektoren zu testen und weiter zu entwickeln, sondern auch ihre Wirksamkeit in einem hochgradig personalisierten Kontext (im Sinne einer prätherapeutischen Begleitdiagnostik) vorherzusagen.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt des VCT liegt in der immunovirotherapeutischen Behandlung des sehr seltenen NUT Karzinoms (NC), früher auch bekannt als NUT Mittellinien-Karzinom. 

Beim NC handelt es sich um eine Tumorerkrankung, die sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche betrifft (siehe nachfolgende Abbildung aus der "NUT Carcinoma Support Page; https://www.facebook.com/photo/?fbid=959771710840224&set=a.416299545187446) und sich häufig entlang der Mittellinie (Kopf, Hals oder Mediastinum/Lunge) entwickelt. 

Bildkollage aus Portraits verschiedener Personen aus verschiedenen Nationen
Die vielen Gesichter des NUT-Karzinoms

Dieses besonders aggressive Plattenepithelkarzinom entsteht auf dem Boden einer initial stattfindenden aberranten Gentranslokation, durch die es zur Bildung von Fusions-Onkoproteinen (z. B. BRD4-NUTM1) kommt, die über fehlerhafte Transkriptionsprofile (also im Rahmen eines epigenetischen Mechanismus) für die maligne Transformation verantwortlich sind. 

Das Universitätsklinikum Tübingen stellt in Deutschland das bislang einzige Zentrum für NUT Karzinome (NUT Zentrum Tübingen - NUT-CT) dar und berät und behandelt mit Abstand die meisten NC Patienten in Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern. 

Darüber hinaus erforscht das NUT Zentrum Tübingen die molekularen Grundlagen dieser Tumorerkrankung und entwickelt neue Therapieansätze (u.a. unter Einbeziehung der Immunovirotherapie in Kombination mit BET-Inhibitoren und/oder weiteren small-molecule Inhibitoren aber auch in Kombination mit herkömmlichen Therapien wie Chemotherapie oder Bestrahlung).

Das VCT stellt seine virologische Kompetenz und Infrastruktur zur Verfügung, um am Universitätsklinikum Tübingen (UKT) Klinische Studien zu gentherapeutischen Verfahren zu unterstützen und damit zu ermöglichen. Dabei steht derzeit insbesondere die monogenetisch bedingte Störung des Kupferstoffwechsels im Vordergrund (der Morbus Wilson), bei der im Rahmen von Phase I Studien virale Vektoren als Genfähren zur Genkorrektur der vom Gendefekt betroffenen Leberzellen eingesetzt werden (siehe nachfolgende Patienteninformation aus dem "booklet" zur sog. GATEWAY Studie (Version 4.0. Date: 17 Feb 2023)).

Patienteninformation als Download

In der Tübinger Early Clinical Trials Unit (ECTU; Leitung Prof. Lauer), einem der führenden klinischen Viro- und Gentherapie-Zentren in Deutschland, werden zahlreiche Viro- und Gentherapie-Studien der Phasen I/II durchgeführt:

Studienliste als Download

In einem weiteren Projekt, abseits der Krebstherapien mit Viren, arbeitet das VCT an viralen Vektor-basierten Impfstoffen gegen pandemische Bedrohungen, die von SARS-CoV-2 (COVID-19) oder anderen viralen Erregern der Atemwege ausgelöst werden.

Dabei werden neuartige "Semi-Live"-Impfstoffe (aus der "vir4vac"-Plattform) für die intranasale Anwendung gegen SARS-CoV-2 oder andere virale Erreger der Atemwege hergestellt und für die klinische Testung zur Verfügung gestellt (s. a. beiliegende Technology Offer).

Zu diesem Zweck wird ein vollkommen neuartiger viraler Atemwegsvektor (auf der Basis von Sendai-Virus (SeV)) zur Expression des Spike (S)-Proteins von SARS-CoV-2 verwendet, womit den natürliche Weg der Atemwegsinfektionen nachgeahmt werden kann.

Dies führt zu einem vollständigen Schutz, auch der Atemwege, und unterbricht somit jede weitere Übertragung von SARS-CoV-2, wodurch unkontrolliert ablaufende Infektionsketten verhindert werden.

Laut WHO werden solche Impfstoffe als Impfstoffe der 2. Generation eingestuft und sollen vor allem bei der Induktion einer sterilisierenden Immunität den bisher nur intra-musculär applizierbaren Impfstoffen der 1. Generation überlegen sein.

Technology Offer als Download

Methodenspektrum

Schmuckbild: Einzelstrang der RNA. Mikroskopische Darstellung einer infektiösen SARS-CoV-2-Viruszelle

Spezielles Methodenspektrum der Forschergruppe “Virotherapie“

Virale Gentransfersysteme (Masern-Impfviren, Vaccinia-Impfviren, Herpes simplex Viren, Adeno-assoziierte Viren, Sendai Viren, Vesiculäres Stomatitis Virus), tierexperimentelle/präklinische Evaluation virotherapeutischer Applikationen (incl. Kathetertechniken), Primärkulturen von Tumorzellsuspensionen und Kulturen von Tumorgewebeschnitten (sog. „tissue slice“ Technologie, Organoid-Kulturen) aus humanen Operationspräparaten (in Zusammenarbeit mit der Abt. Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie des UKT). Entwicklung neuartiger Vektor-basierter Impfstoffe. Darüber hinaus alle grundlegenden Techniken der Zellkultur, Zellbiologie, Molekularbiologie und Molekularen Virologie.

Schmuckbild: Graduierungskappe auf Buch und Holzhintergrund

Vergabe von Diplom- und Promotionsarbeiten (Medizin, Naturwissenschaften)

Unsere Forschergruppe vergibt fortlaufend Themen für neu anzufertigende Bachelor-, Master- und Promotionsarbeiten, bei denen neben einer engagierten Betreuung auch das in der Forschergruppe etablierte Methodenspektrum vermittelt wird. Im Falle des Interesses an einer Medizinischen Doktorarbeit in unserer Arbeitsgruppe erwarten wir, dass die Bewerber ein Freisemester nehmen. Gleichzeitig unterstützen wir nachhaltig die Einwerbung eines IZKF-Doktoranden-Stipendiums für diesen Zeitraum.

Veröffentlichungen und Preise

Veröffentlichungen und Preise

Ausgewählte eigene Veröffentlichung zur „Virotherapie“

  • Lampe J, Bossow S, Weiland T, Smirnow I, Lehmann R, Neubert W, Bitzer M, Lauer UM. An armed oncolytic measles vaccine virus eliminates human hepatoma cells independently of apoptosis; Gene Therapy 2013;20:1033-1041.

  • Lange S, Lampe J, Bossow S, Zimmermann M, Neubert W, Bitzer M, Lauer UM. A novel armed oncolytic measles vaccine virus for the treatment of cholangiocarcinoma. Human Gene Therapy 2013;24:554-564.

  • Noll M, Berchtold S, Lampe J, Malek NP, Bitzer M, Lauer UM. Primary resistance phenomena to oncolytic measles vaccine viruses. Int J Oncol 2013;43:103-112.

  • Berchtold S, Lampe J, Weiland T, Smirnow I, Schleicher S, Handgretinger R, Kopp HG, Reiser J, Stubenrauch F, Mayer N, Malek NP, Bitzer M, Lauer UM. Innate immune defense defines susceptibility of sarcoma cells to measles vaccine virus-based oncolysis. J Virol. 2013;87:3484-3501.

  • Hartkopf AD, Bossow S, Lampe J, Zimmermann M, Tarana A, Wallwiener D, Fehm T, Bitzer M, Lauer UM. Enhanced killing of ovarian carcinoma using oncolytic measles vaccine virus armed with a yeast cytosine de-aminase and uracil phosphoribosyltransferase. Gynecologic Oncology 2013; 130:362-8.

  • Bach P, Abel T, Hoffmann C, Gal Z, Braun G, Voelker I, Ball CR, Johnston IC, Lauer UM, Herold-Mende C, Mühlebach MD, Glimm H, Buchholz CJ. Specific Elimination of CD133+ Tumor Cells with Targeted Oncolytic Measles Virus. Cancer Res. 2013;73:865-874.

  • Völker I, Bach P, Coulibaly C, Plesker R, Abel T, Seifried J, Heidmeier S, Mühlebach M, Lauer UM, Buchholz C. Intrahepatic application of suicide gene armed measles virotherapeutics: a safety study in transgenic mice and rhesus macaques. Human Gene Therapy Clinical Development 2013;24: 11-22.

  • Weiland T, Lampe J, Essmann F, Venturelli S, Berger A, Bossow S, Berchthold S, Schulze-Osthoff K, Lauer UM, Bitzer M. Enhanced killing of therapy-induced senescent tumor cells by oncolytic Measles vaccine viruses. Int J Canc 2014;134:235-243.

  • Yurttas C, Berchtold S, Malek NP, Bitzer M, Lauer UM. PULSED” versus “CONTINUOUS” application of the prodrug 5-FC for enhancing oncolytic effectiveness of a measles vaccine virus armed with a suicide gene. Human Gene Therapy Clinical Development 2014;25:85-96.

  • Ruf B, Berchtold S, Venturelli S, Burkard M, Smirnow I, Prenzel T, Henning SW, Lauer UM. Combination of the oral histone deacetylase inhibitor resminostat with oncolytic measles vaccine virus as a new option for epi-virotherapeutic treatment of hepatocellular carcinoma. Molecular Therapy Oncolytics 2015;2,150018.

  • Ellerhoff TP, Berchtold S, Venturelli S, Burkard M, Smirnow I, Wulff T, Lauer UM. Novel epi-virotherapeutic treatment of pancreatic cancer combining the oral histone deacetylase inhibitor resminostat with oncolytic measles vaccine virus. Int J Oncol 2016; 49(5):1931-1944.

In der Forschergruppe „Virotherapie“ angefertigte Promotionsarbeiten

  • 2021

    Dr. med. Linus D. Kloker; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; "Oncolytic Virotherapy of Neuroendocrine Neoplasms with the Vaccinia virus GLV-1h68 and the Herpes simplex virus T-VEC" (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • Dr. med. Paul-Philipp Warth; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; "Inhibition of Measles virus replication by proteasome inhibitor argyrin F constituting a novel virostatic compound"

  • Dr. med. Paul Vincent Ohnesorge; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; "ImmunoVirotherapie des NUT Mittellinien-Karzinoms (NMC)"

  • Dr. med. Daniel Fischer; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; "Immuno-Virotherapie des Hepatozellulären Karzinoms (HCC)"

  • 2018

    Dr. med. Binz, Eike; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; "Overcoming of primary & secondary chemotherapy resistance of advanced staged pancreatic cancer by additive virotherapy" (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • 2017

    Dr. med. Tim-Patrick Ellerhoff; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; "Evaluation of a novel epi-virotherapeutic treatment strategy of pancreatic cancer combining the oral histone deacetylase inhibitor resminostat with oncolytic measles vaccine virus" (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • Dr. med. Noll, Markus; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; "Analysis of primary resistance phenomena to oncolytic measles vaccine virus" (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • 2016

    Dr. med. Can Yurttas; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „PULSED" versus "CONTINUOUS" application of the prodrug 5-FC for enhancing oncolytic effectiveness of a measles vaccine virus armed with a suicide gene “

  • Dr. med. Sebastian Lange; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Evaluation of a novel, suicide gene-armed measles vaccine virus for the treatment of cholangiocarcinoma“

  • Dr. med. Benjamin Ruf; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Combination of the oral histone deacetylase inhibitor resminostat with oncolytic measles vaccine virus as a new option for epi-virotherapeutic treatment of hepatocellular carcinoma“

  • 2015

    Dr. med. Severin Schricker; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Shielded (cell-mediated) transfer of genetically engineered measles vaccine virotherapeutics towards glioma and glioma stem-like cells“

  • 2014

    Dr. med. Nora Mayer; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Difficult to treat cancer entities such as sarcomas and peritoneal carcinosis challenged by suicide gene-armed virotherapeutic vector systems MeV and VACV“

  • 2013

    Dr. rer. nat. Alexander Berger; Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Hohenheim; „Nutri-Tumorepigenomik: Identifizierung von Histondeacetylase-Inhibitoren in Nahrungsmittelbestandteilen und Charakte¬risie¬rung am Beispiel verschiedener Tumor-Entitäten“ (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • 2012

    Dr. med. Kyra von Horn; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Einsatz natürlicher pflanzlicher Benzoxazinoide als Histondeacetylase-Inhibitoren zur epigenetischen Modifizierung eukaryotischer Zellen“

  • Dr. med. Sascha Venturelli; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „5-Azacytidin zur innovativen Behandlung des Hepatozellulären Karzinoms (HCC)“ (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • Dr. rer. nat. Johanna Lampe; Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Armed Oncolytic Measles Vaccine Virus for the Treatment of Hepatocellular Carcinoma“

  • 2011

    Dr. med. Valerie Nißler, Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Die Hemmung der Angiogenese im Hepatozellulären Karzinom mittels VEGF Trap“

  • Dr. rer. nat. Martina Zimmermann; Fakultät für Naturwissenschaften der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Entwicklung onkolytischer Sendaiviren und Etablierung eines Testsystems zur präklinischen Charakterisierung onkolytischer Viren“ (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • Dr. med. Anneli Messerschmidt; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Effizienz-verbesserte Virotherapie/Onkolyse solider Tumore durch Vektor-Armierung mit Suizidgenen“

  • Dr. med. Mona Bidier; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Zell-basiertes Trafficking onkolyti-scher Vektoren zur Effizienz-Verbesserung onkolytischer Therapiestrategien“

  • 2008

    Dr. med. Claudia Wolf; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; Titel Infotext / Autoren Dr. med. Claudia Wolf; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Effizienzsteigerung der therapeutischen Suizidgentherapie durch Kopplung mit Zellpermeabilität-vermittelnden Motiven“ Link Verlinkter Text„Effizienzsteigerung der therapeutischen Suizidgentherapie durch Kopplung mit Zellpermeabilität-vermittelnden Motiven“

  • Dr. rer. nat. Dr. med. Guy Ungerechts; Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Entwicklung eines immunkompetenten murinen Modells für die Onkolyse mit Vektoren auf Basis des Masern Virus“) (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • Dr. rer. nat. Sascha Venturelli; Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Hohenheim; „Histon-Deacetylase Inhibition und Demethylierung von DNA als neue Therapiestrategie bei chemotherapieresistenten Tumoren am Beispiel des Hepatozellulären Karzinoms“ (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • 2007

    Dr. rer. nat. Marie-Luise Lemken; Fakultät für Biologie der Universität Hohenheim; „Development oTitel Infotext / Autoren Dr. rer. nat. Marie-Luise Lemken; Fakultät für Biologie der Universität Hohenheim; „Development of strategies to optimize suicide gene therapy of hepatocellular carcinoma (HCC)” (mit Auszeichnung: summa cum laude) Link Verlinkter Textf strategies to optimize suicide gene therapy of hepatocellular carcinoma (HCC)” (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • 2006

    Dr. med. Nilgün Akbas, Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Mutationsanalyse des HFE-Gens mittels DHPLC bei Hämochromatose-Patienten und Parkinson-Patienten“

  • Dr. med. Anita Pathil-Warth, Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität TübiTitel Infotext / Autoren Dr. med. Anita Pathil-Warth, Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Epigenetische Modulation durch Histondeacetylase-Inhibition als innovatives Therapieprinzip beim Hepatozellulären Karzinom“ (mit Auszeichnung: summa cum laude) Link Verlinkter Textngen; „Epigenetische Modulation durch Histondeacetylase-Inhibition als innovatives Therapieprinzip beim Hepatozellulären Karzinom“ (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • 2005

    Dr. rer. nat. Kai Hauschulz; Fakultät für Biologie/Institut für Entwicklungsbiologie und Molekulare Pathologie der Universität Bielefeld; „Entwicklung hepatotroper Gentransfer-Systeme auf Basis des Felinen Immundefizienz Virus (FIV) und des Moloney Maus Leukämie Virus (MoMLV) pseudotypisiert mit dem Fusionsglykoprotein des Sendai Virus (SeV)“

  • 2004

    Dr. rer. nat. Christian Bernlöhr; Fakultät für Biologie der Universität Hohenheim; „Sendai Virus Vektoren für die Somatische Gentherapie: Herstellung, Propagierung und Charakterisierung einer neuen Generation viraler Vektoren“

  • Dr. rer. nat. Barbara Verbeek; Fakultät für Biologie der Eberhard-Karls-Universi¬tät Tübingen; „Antiangiogenese zur Behandlung des Hepatozellulären Karzinoms der ACI-Ratte durch Endostatin-Gentherapie“

  • 2003

    Dr. rer. nat. Guy Ungerechts; Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Hohenheim; „Entwicklung von Sendai Virus Vektoren für den in vivo Gentransfer“ (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • Dr. med. Tilmann Graeter, Medizinische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Gentherapeutische Inhibition der Angiogenese im Hepatozellulären Karzinom durch adenovirale Expression eines löslichen VEGF-Rezeptors im Tiermodell“ (mit Auszeichnung: summa cum laude)

  • 2001

    Dr. rer. nat. Florian Prinz, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Mechanismen des Sendai Virus-induzierten Zelltodes”Titel Infotext / Autoren Dr. rer. nat. Florian Prinz, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Mechanismen des Sendai Virus-induzierten Zelltodes” Link Verlinkter Text

  • 2000

    Dr. rer. nat. Wolfgang Wybranietz, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Potenzierung der Suizidgen-Wirkung durch VP22-Fusionsproteine“Titel Infotext / Autoren Dr. rer. nat. Wolfgang Wybranietz, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Potenzierung der Suizidgen-Wirkung durch VP22-Fusionsproteine“ Link Verlinkter Text

  • Dr. rer. nat. Christine Gross, Fakultät für Biologie der Universität Hohenheim; „Herstellung rekombinanter Adenoviren zum Transfer des Suizidgens Cytosin Desaminase in hepatozelluläre Karzinome“

  • 1999

    Dr. rer. nat. Martin Spiegel, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Etablierung und Charakterisierung eines retroviralen pseudotypisierten Gentransfersystemes mit Selektivität für den hepatozytenspezifisch exprimierten Asialoglykoprotein-Rezeptor“

In der Forschergruppe „Virotherapie“ angefertigte Diplomarbeiten

  • 2011

    Dipl. Biochem. Christian Leischner, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Charakterisierung von Gossypol als natürlichen Histon-Deacetylase-Inhibitor für die Tumortherapie“

  • 2005

    Dipl. Biol. Slobodanka Petrovic 2005, Fakultät für Biologie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Charakterisierung und Anwendung von Sendai Virus Vektoren für einen therapeutischen Gentransfer in Dendritische Zellen“

  • 2004

    Dipl. Biochem. Erwin Brenndoerfer 2004, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „RNA-Interferenz in endogenen und viralen Genexpressionssystemen“

  • Dipl. Biochem. Stefan Seefried, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Generierung und Evaluation neuartiger replikationskompetenter Retroviren (RCR) für einen effizienten therapeutischen HCC-Gentransfer“

  • 2000

    Dipl. Biochem. Florian Schwaak, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Ein verbessertes Verfahren zum Screening leberspezifischer Promotor-Bibliotheken durch einen retroviralen Selektions-Assay“.

  • 1998

    Dipl. Biol. Peer Stähler, Lehrstuhl für Molekulare Toxikologie der Universität Konstanz; „Einsatz Positronen-emittierender Radiopharmazeutika für ein zukünftiges in vivo-Monitoring des therapeutischen Gentransfers“.

  • 1996

    Dipl. Biochem. Wolfgang Wybranietz, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „RAMTB-Selektionsassay zur Generierung leberspezifischer Expressionskassetten für die humane in vivo Gentherapie“.

  • 1995

    Dipl. Biochem. Martin Spiegel, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Versuche zur Veränderung des Tropismus rekombinanter Retroviren für den gewebespezifischen Gentransfer“.

  • Dipl. Biol. Ulrike Dau, Fakultät für Chemie und Pharmazie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen; „Versuche zur Generierung leberspezifischer Expressionskassetten für den in vivo-Lebergentransfer“.

Preise und Auszeichnungen

  • 2023

    Dr. med. Linus Kloker: Württembergischer Krebspreis 2023 der Dres. Carl Maximilian und Carl Manfred Bayer - Stiftung für das Forschungsprojekt "Novel cancer gene editing with CRISPR/Cas9 for deletion of NUTM1 tumor driver fusion oncogenes in ultra-aggressive NUT carcinomas"

  • 2018

    Prof. Dr. med. Ulrich M. Lauer: Forschungspreis der Dr. K.H. Eberle-Stiftung zum Projekt "Kampf um die weltweite Ausrottung der Masern Viren: Neuartige Masern-Virostatika"

  • 2014

    Prof. Dr. med. Ulrich M. Lauer: Lehrpreis der Medizinischen Fakultät Tübingen: Bester Jahrgangs-Titel Infotext / Autoren Prof. Dr. med. Ulrich M. Lauer: Lehrpreis der Medizinischen Fakultät Tübingen: Bester Jahrgangs-Dozent Link Verlinkter TextDozent

  • 2011

    cand. med. Nora Mayer und M.Sc. Johanna Lampe: jeweils Posterpreis auf der 66. Jahrestagung der Titel Infotext / Autoren cand. med. Nora Mayer und M.Sc. Johanna Lampe: jeweils Posterpreis auf der 66. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) mit Sektion Endoskopie, Leipzig Link Verlinkter TextDeutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) mit Sektion Endoskopie, Leipzig

  • Dr. rer. nat. Martina Zimmermann & Prof. Dr. med. Ulrich M. Lauer: Forschungspreis 2011 "Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch" des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg für die Forschungsarbeit „Tierversuchs-Replacement in der Onkologischen Forschung: Precision-Cut Liver Slices (PCLS) aus humanen Operationsresektaten“

  • 2010

    cand med. Korbinian Riedhammer: Posterpreis des Forschungskolloquiums 2010 der Medizinischen Fakultät Tübingen

  • 2005

    Prof. Dr. med. Ulrich M. Lauer: Poster-Preis der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin für die Arbeit „TRAIL-Sensibilisierung durch Modulation des zellulären Proteins FLIP mit Hilfe von Histondeacetylase-Inhibitoren als neue Therapieoption beim Hepatozellulären Karzinom“

  • Prof. Dr. med. Ulrich M. Lauer: Novartis Preis für die Arbeit „In vitro gene targeting in human hepatoblastoma“, 18th International Symposium on Pediatric Surgical Research

  • 2000

    Prof. Dr. med. Ulrich M. Lauer: fortüne Vortragspreis der Medizinischen Fakultät; Eberhard-Karls-Universität Tübingen

  • 1994

    Prof. Dr. med. Ulrich M. Lauer: Graduierten-Stipendium der Sandoz-Stiftung für Therapeutische Forschung für die Arbeiten zur “Aufklärung des molekularbiologischen Mechanismus der Hepatitis-B-Virus-assoziierten Leberzellkarzinogenese“

Zertifikate und Verbände