Wir stellen uns gegen Rechtsextremismus

Wir stellen uns gegen Rechtsextremismus

Am Wochenende haben sich in vielen Städten Deutschlands mehr als 200.000 Menschen zum Protest gegen Rechtsextremismus und für Vielfalt, Toleranz und Demokratie versammelt. Auch das Universitätsklinikum und die Medizinische Fakultät stehen entschieden hinter diesen Werten und wollen diese jeden Tag leben.

Für unsere 11.000 Mitarbeitenden aus über 120 Nationen wünschen wir uns einen vorurteilsfreien Arbeitsplatz. Wir stehen dafür ein, dass Sie ungeachtet Ihrer Herkunft, Ihres Geschlechtes oder Ihrer sexuellen Identität in einer weltoffenen Umgebung behandeln, forschen und lehren können. Dabei lernen wir kontinuierlich dazu, fragen nach, hinterfragen uns und bilden uns weiter. Auch für unsere Patientinnen und Patienten, die aus ganz unterschiedlichen Herkunftsländern kommen, ist Offenheit wichtig. „Nur in einem respektvollen und wertschätzenden Arbeitsumfeld können wir unser Potenzial entfalten und unseren Patientinnen und Patienten die Zuwendung geben, die sie benötigen“, sagt Prof. Jens Maschmann, Leitender Ärztlicher Direktor des Uniklinikums.

Wir sind international, denn unter unseren Beschäftigten stellen Mitarbeitende aus Italien, von den Philippinen und aus der Türkei die größten internationalen Gruppen dar. Weitere Nationen, die am Uniklinikum in großer Zahl vertreten sind, sind Kroatien, Griechenland, Serbien sowie Indien. Ein anderes Bild zeigt sich in der Wissenschaft, da kommt der größte Teil der nicht deutschen Forschenden aus Indien, China, Italien und dem Iran. Beim Anteil ausländischer Studierender an der Medizinischen Fakultät liegt der Anteil bei 13,5 Prozent – und damit über dem deutschlandweiten Niveau.

Weltoffenheit, Toleranz und freiheitliche demokratische Grundrechte sind Eckpfeiler, zu denen sich auch die Medizinische Fakultät ausdrücklich bekennt: „Als Fakultät, die in ein internationales Forschungsumfeld eingebettet ist, leben wir vom ständigen Austausch unterschiedlicher Perspektiven. So haben wir knapp 30 institutionalisierte Forschungsabkommen und hunderte Kooperationen mit Partnern weltweit“, sagt Prof. Bernd Pichler, Dekan der Medizinischen Fakultät

Ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander kann nur gemeinsam gelingen. 

Lassen Sie uns alle dazu beitragen!