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Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Kinderheilkunde III
Neuropädiatrie, Sozialpädiatrie und Entwicklungsneurologie

410
400
330

Adresse: Hoppe-Seyler-Str. 1
72076 Tübingen


Personenprofil: 07071 29-83781


Kinderheilkunde III - Neuropädiatrie, Entwicklungsneurologie, Sozialpädiatrie

Liebe Patienten, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

unsere Abteilung betreut Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen mit akuten und chronischen Erkrankungen. Unser Schwerpunkt sind neurologische Erkrankungen und Entwicklungsstörungen, aber auch der kindliche Diabetes und allgemeinpädiatrische Erkrankungen.

Neben einer fachkompetenten Diagnostik und Therapie legen wir großen Wert auf die ganzheitliche Betreuung und Begleitung der Patienten und den Familien. Wir koordinieren Diagnostik und Therapie innerhalb der einzelnen hochspezialisierten Bereiche, um individuelle Behandlungskonzepte zu gestalten und für Sie verständlich zu machen.

Unser Team steht in enger Zusammenarbeit nicht nur mit den anderen Abteilungen der Kinderklinik und des Klinikums, sondern auch mit den heimatnahen Kliniken und Ärzten.

Prof. Andreas Neu

Prof. Dr. med. Andreas Neu

Komm. Ärztlicher Direktor

Sekretariat:
Bettina von Streit

Telefonnummer: 07071 29-84735

Faxnummer: 07071 29-5473

E-Mail-Adresse: bettina.von-streit@med.uni-tuebingen.de

Dr. med. Andrea Bevot

Leitende Oberärztin

Prof. Dr. med. Marko Wilke

Geschäftsführender Oberarzt

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4.699
Ambulante Patienten
1.507
Stationäre Patienten
24
Betten
3,2
Tage Ø Verweildauer

Schwerpunkte

Behandlungsschwerpunkte

Wir behandeln in unserer Abteilung das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Insbesondere bei noch unsicheren oder unklaren Symptomen wird zuerst eine ambulante Vorstellung erfolgen; in diesem Rahmen wird dann die Entscheidung getroffen, ob eine weitergehende (ambulante oder stationäre) Abklärung erforderlich ist. Bei eher akuten Problemen werden diese Patienten in unserer Neuropädiatrischen Ambulanz gesehen, bei eher chronischen Beschwerden werden sie in unserem Sozialpädiatrischen Zentrum gesehen. Darüber hinaus haben wir die folgenden Behandlungsschwerpunkte:

Hinter den Bewegungsstörungen im Kindesalter können sich einige sehr seltene Krankheitsbilder verbergen, die wir im Rahmen von Spezialsprechstunden betreuen. Hierzu gehören die Bewegungsstörungen mit Unsicherheit (Ataxien) ebenso wie die mit Muskeltonus-Erhöhungen (spastische Paraparesen) und viele andere. Diese Patienten werden in unserem Sozialpädiatrischen Zentrum gesehen.

Sozialpädiatrischen Zentrum

Der Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“) im Kindesalter stellt die Patienten und die Familien nach der Diagnosestellung vor große Herausforderungen. Die enge und multiprofessionelle Patientenführung ist hierbei der Schlüssel zu einer langfristig guten Stoffwechseleinstellung. Oft ist bei der Diagnosestellung (und bei akuten Problemen) ein stationärer Aufenthalt erforderlich, im Verlauf werden diese Patienten aber in unserer Diabetes-Ambulanz gesehen.

Diabetes-Ambulanz

Die frühkindlichen Entwicklungsstörungen stellen einen Schwerpunkt in unserer täglichen Arbeit dar. Von der milden Sprachentwicklungsverzögerung über die nicht altersgemäße motorische Entwicklung bis hin zu tiefgreifenden Entwicklungsstörungen wie dem Autismus betreuen wir das gesamte Spektrum in einem multiprofessionellen Team. Auch ehemalige sehr kleine Frühgeborene werden bei uns routinemäßig nachuntersucht. Diese Patienten werden in unserem Sozialpädiatrischen Zentrum gesehen.

Sozialpädiatrischen Zentrum

Entzündliche Erkrankungen des Nervensystems sind als einzelne Erkrankungen selten, sie spielen aber im Alltag eine große Rolle. Zu diesen Erkrankungen gehören im frühen Kindesalter die akute demyelinisierende Enzephalitis, im späteren Kindes- und Jugendalter auch die multiple Sklerose. Zunehmend diagnostiziert werden zudem autoimmunologisch vermittelte Erkrankungen wie die sogenannte NMDA-Rezeptor-Enzephalitis. Diese Patienten werden in unserer Neuropädiatrischen Ambulanz gesehen.

Neuropädiatrischen Ambulanz

Zerebrale Krampfanfälle sind häufig bei Kindern, beginnend bei „einfachen“ Fieberkrämpfen bis hin zu schwer behandelbaren Epilepsiesyndromen. Als Teil des Epilepsiezentrums Tübingen behandeln wir sehr viele Kinder, wofür uns umfassende diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Ein Schwerpunkt sind dabei die vererbten Ionenkanalerkrankungen. Diese Patienten werden in unserer Neuropädiatrischen Ambulanz gesehen.

Neuropädiatrischen Ambulanz

Verhaltensstörungen bei Kleinkindern sind häufige Phänomene, und die allermeisten sind vorübergehender Natur. In manchen Fällen allerdings kann auch eine als Verhaltensstörung angesehene Auffälligkeit ein Hinweis auf eine zugrundeliegende neurologische Erkrankung oder Entwicklungsstörung sein. In diesen Fällen steht uns eine umfassende und multiprofessionelle Entwicklungs- und Verhaltensbeobachtung zur Verfügung. Diese Patienten werden in unserem Sozialpädiatrischen Zentrum gesehen.

Sozialpädiatrischen Zentrum

Hirntumoren sind die häufigsten soliden Tumore im Kindesalter. Wir betreuen diese Patienten in enger Kooperation mit den Kollegen der hiesigen pädiatrischen Neurochirurgie, wenn eine Operation geplant ist. Die weitere Betreuung wird in vielen Fällen durch die Kollegen der hiesigen pädiatrischen Hämatologie erfolgen. Die Nachsorge nach einer Tumorerkrankung wird ebenfalls interdisziplinär durchgeführt. Diese Patienten werden in unserer Neuropädiatrischen Ambulanz gesehen.

Neuropädiatrischen Ambulanz

Wir betreuen Kinder mit einem Hydrozephalus mit oder ohne begleitende Fehlbildungen an der Wirbelsäule (Spina bifida) und arbeiten hierfür sehr eng mit unseren pädiatrischen Neurochirurgen zusammen. Wenn eine Operation mit der Implantation eines nervenwasser-ableitenden Systems (einem „Shunt“) erforderlich wird, werden die Kinder auf unserer Station betreut. Die Kinder mit einer Wirbelsäulenfehlbildung werden in einem multiprofessionellen Team betreut, zu denen auch die hiesigen Kinderurologen und die Kinder-Schlafmediziner gehören. Diese Patienten werden in unserer Neuropädiatrischen Ambulanz gesehen.

Neuropädiatrischen Ambulanz

Fehlbildungen im Bereich des knöchernen Schädels und des Gesichts können früh nach der Geburt offensichtlich sein, sich aber auch erst langsam im Laufe des ersten Lebensjahres zeigen. Letzteres ist insbesondere für die frühzeitige Verknöcherung von Schädelnähten typisch. Für einige dieser Krankheitsbilder ist eine frühe Operation sinnvoll, solche Patienten werden daher kurzfristig in einer multiprofessionellen Sprechstunde gemeinsam mit unseren hiesigen pädiatrischen Neurochirurgen und Kollegen aus der Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie angeschaut. Diese Patienten werden in unserer Neuropädiatrischen Ambulanz gesehen.

Neuropädiatrischen Ambulanz

Hinter der Krankheitsgruppe der Leukodystrophien verbergen sich einige sehr seltene und meist erbliche Erkrankungen der weißen Hirnsubstanz. Wir haben in unserer Abteilung sehr viel Erfahrung insbesondere mit der Metachromatischen Leukodystrophie und bringen insbesondere für die differentialdiagnostische Abklärung auch eigene spezialisierte Laborverfahren ein. In der weiteren Betreuung und Therapie arbeiten wir mit europäischen Netzwerken und Partnern zusammen. Diese Patienten werden in unserem Sozialpädiatrischen Zentrum gesehen.

Sozialpädiatrischen Zentrum

Muskelerkrankungen im Kindesalter sind häufig und vielfältig. Neben den klassischen Erkrankungen wie der Duchenne‘schen Muskeldystrophie oder der spinalen Muskelatrophie betreuen wir das gesamte Spektrum in enger Kooperation mit den Erwachsenenneurologen und anderen Disziplinen im Muskelzentrum Stuttgart-Tübingen. Auch Erkrankungen der peripheren Nerven (Neuropathien) werden durch uns betreut, wobei wir die ganze Breite der Möglichkeiten der neurophysiologischen Untersuchungsmethoden einsetzen können. Diese Patienten werden in unserem Sozialpädiatrischen Zentrum gesehen.

Sozialpädiatrischen Zentrum

Seltene Erkrankungen sind häufig erblich und betreffen zu einem hohen Anteil mit mindestens einem der Symptome das Nervensystem. Wir sind als Abteilung ein integraler Bestandteil des Zentrums für seltene Erkrankungen am Universitätsklinikum Tübingen und arbeiten sehr eng zusammen mit den Kollegen der hiesigen Genetik, auch im Rahmen regelmäßiger gemeinsamer Fallbesprechungen. Diese Patienten werden in unserem Sozialpädiatrischen Zentrum gesehen.

Sozialpädiatrischen Zentrum

Forschung

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