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Spezialambulanz für Spastische Spinalparalyse

Die Hereditären Spastischen Spinalparalysen (HSP) sind eine Gruppe erblicher degenerativer Erkrankungen des Rückenmarks, die zu einer schleichend progredienten Gangstörung aufgrund von Spastik und Schwäche der Beinmuskulatur führen. Trotz ihrer Seltenheit ist die HSP keine einheitliche Erkrankung sondern teilt sich in mindestens 58 genetisch definierte Subtypen auf. Darüber hinaus führen verschiedene Stoffwechselstörungen, Entzündungen des Rückenmarks oder Tumoren zu dem Bild einer Spastischen Spinalparalyse. Die Aufdeckung solcher Ursachen ist wichtig, da sie anders behandelt werden müssen

 

Angebotene Zeiten und Kontakt

Die Sprechstunde findet Dienstag, Mittwoch und Freitag vormittags statt.

 

Unter folgendem Kontakt können Sie einen Termin vereinbaren: 
Wahlleistungspatienten ambulant Tel. 07071 29-82057

Spezialambulanz für Spastische Spinalparalysen

(gesetzl. versicherte Patienten)

Tel. 07071 29-82051

Tel. 07071 29-85165

 

Folgendes ist mitzubringen: Vorbereitung Besuch Spezialambulanz

 

Team
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Prof. Dr. Ludger Schöls
Leiter der Sektion Klinische Neurogenetik

 

 

 
 
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Dr. Rebecca Schüle
Ltd. Oberärztin

 

 

 
 
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Dr. Holger Hengel
Assistenzarzt

 

 

 
 
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Dr. Tim W. Rattay
Assistenzarzt

 

 

 
 
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Dr. Dr. Sarah Wiethoff
Assistenzärztin

 

 

Diagnostik und Kooperationen

Die Spezialambulanz des Zentrums für Neurologie bietet die Voraussetzungen für eine optimale Diagnostik der Ursachen einer Spastischen Spinalparalyse. Hierzu erfolgt eine intensive Zusammenarbeit mit der Abteilung für Neuroradiologie (MRT, MR-Spektroskopie). Da für viele Familien mit spastischen Spinalparalysen das verantwortliche Gen noch nicht identifiziert ist, bieten wir in Kooperation mit dem Labor des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung und dem Institut für Medizinische Genetik eine umfassende molekulargenetische Diagnostik für Patienten und Familienangehörige an.

 

Therapie

Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich entscheidend nach den Ursachen der Spastischen Spinalparalyse. Wenn eine kausale (ursächliche) Behandlung nicht möglich ist, bestehen symptomatische Therapiemöglichkeiten mit oralen Antispastika (Tabletten) oder auch einer intrathekalen antispastischen Therapie (Spastikpumpe). Darüber hinaus ist auch eine Behandlung mit Botulinumtoxininjektionen möglich.

 

Forschung

Zur Erforschung seltener Erkrankungen fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das "German Network of hereditary Movement disorders (GeNeMove)", in dessen Rahmen das Forschungsnetzwerk für Hereditäre Spastische Spinalparalysen (HSP) in Tübingen koordiniert wird. Im diesem deutschlandweiten Netzwerks haben wir uns auf Standards für die Diagnostik und differentialdiagnostische Abklärung sowie die elektrophysiologische und kernspintomographische Charakterisierung einer HSP verständigt. Darüber hinaus haben wir einen Score entwickelt, der die Schwere der Erkrankung messen kann und mit dem in zukünftigen Therapiestudien die Wirkung von Medikamenten nachgewiesen werden soll. Jetzt wollen wir den Erkrankungsverlauf und seine Variabilität bei verschiedenen Patienten ermitteln, da die Kenntnis des natürlichen Verlaufs eine unverzichtbare Voraussetzung für die Planung von Therapiestudien ist. Ohne diese Informationen ist es nicht möglich zu planen, wie lange eine Studie dauern muß und wie viele Patienten eingeschlossen werden müssen, um z.B. zu belegen, dass ein neues Medikament das Fortschreiten der Erkrankung auf die Hälfte der natürlichen Progressionsgeschwindigkeit verlangsamt.

 

Die klinische und genetische Forschung wird auch durch die Tom-Wahlig-Stiftung, die HSP-Selbsthilfegruppe Deutschland und die Interessengemeinschaft Geh(n) mit HSP unterstützt.

 

Neurologie mit Schwerpunkt Neurodegenerative Erkrankungen

 






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Kontakt
Neurologie mit Schwerpunkt Neurodegenerative Erkrankungen
Hoppe-Seyler-Straße 3
72076 Tübingen
Tel. 07071 29-82141 (Pforte)
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