Universitätsklinik für
Thorax-,Herz- und Gefäßchirurgie
Deutsches Herzkompetenz Zentrum

400

Adresse: Hoppe-Seyler-Str. 3
72076 Tübingen


Telefonnummer: 07071 29-86638


Faxnummer: 07071 29-4047


E-Mail-Adresse: info@​dhz-​tuebingen.​de


Arbeitsgruppe in vivo Tissue Engineering

Regeneration von Geweben

Die Forschungsgruppe kombiniert auch Biomaterialien mit Stammzellen, Endothelzellen, Kardiomyozyten und Biomolekülen zur Regeneration von Geweben. Dabei spielen die Induktion der Endothelialisierung auf blutkontaktierenden Implantatoberflächen, die Hämokompatibilität und die Vaskularisierung von Geweben eine wichtige Rolle.

Leitung

PD Dr. Meltem Avci-Adali

Arbeitsgruppenleitung

Telefonnummer: 07071 29-83334

Faxnummer: 07071 29-3617

E-Mail-Adresse: meltem.avci-adali@klinikum.uni-tuebingen.de

Biofunktionalisierung blutkontaktierender Materialien zum in vivo Tissue Engineering

Das natürliche Endothel stellt die ideale Oberfläche für den Blutkontakt dar. Um nach der Implantation auf synthetischen Oberflächen ein autologes Endothel zu generieren, kann ein bionischer Ansatz verfolgt werden. Hierfür werden Oberflächen mit einer nur wenige Nanometer dicken Beschichtung aus stammzellspezifischen Fängermolekülen (z.B. DNA-Aptamere) versehen, die in der Lage sind, die zirkulierenden endothelialen Vorläuferzellen (EPCs) direkt aus dem Blut an die Prothesenoberfläche zu binden (siehe Abbildung).

Die EPCs können anschließend zu Endothelzellen differenzieren und die Gefäßprothese mit einem funktionsfähigen Endothel auskleiden. Die immobilisierten Fängermoleküle mimikrieren hierbei die natürlichen Homingfaktoren, die bei einer Gefäßverletzung eine zielgerichtete Anlagerung von EPCs an beschädigtes Endothel ermöglichen.

In vivo Tissue Engineering mit MSCs

Die MSC spezifischen Aptamere, die in der Arbeitsgruppe generiert werden, kommen vor allem für folgende Anwendungen zum Einsatz:

  • Isolierung und Homing von MSCs zu ischämischen Geweben wie z.B. nach einem Herzinfarkt oder nach Sehnenverletzungen.
  • In vivo Besiedelung von Implantaten, Prothesen oder Trägermaterialien mit autologen MSCs.

Zur Evaluierung dieser Ansätze stehen der Arbeitsgruppe sowohl in vitro Testsysteme, wie z.B. modifizierter Chandler-Loop, organotypische Modelle, Cell-Seeding Rotationsmodell, und Durchflussmodell, als auch in vivo Modelle zur Verfügung.

Medizinische Doktorarbeiten

Interessierte können sich jederzeit an die jeweiligen Arbeitsgruppenleiter wenden.

Bitte nennen Sie uns 5 Highlight-Publikationen

Cookie Einstellungen
Bitte treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren.
Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe.
 
Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen.

Cookies zulassen:
Wir setzen das Analysetool Google Analytics ein, um Besucher-Informationen wie z.B. Browser, Land, oder die Dauer, wie lange ein Benutzer auf unserer Seite verweilt, zu messen. Ihre IP-Adresse wird anonymisiert übertragen, die Verbindung zu Google ist verschlüsselt.

Nur notwendige Cookies zulassen:
Wir verzichten auf den Einsatz von Analysetools. Es werden jedoch technisch notwendige Cookies, die eine reibungslose Navigation und Nutzung der Webseite ermöglichen, gesetzt (beispielsweise den Zugang zum zugangsbeschränkten Bereich erlauben).

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit auf der Seite Datenschutzerklärung ändern. Zum Impressum.

Zurück

Cookies zulassen Nur notwendige Cookies zulassen